Unerfreulicher Trend

Unerfreulicher Trend

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Politik bedroht massiv freien, unabhängigen Journalismus in Österreich.
Fotolia/hurca.com

Der 3. Mai ist Internationaler Tag der Pressefreiheit, diese sorgt jedoch 2019 in Österreich für alarmierte Stimmung bei Journalismus-Vertretungen.

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Gleichstellung: Der ORF geht mit gutem Beispiel voran

Gleichstellung: Der ORF geht mit gutem Beispiel voran

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Christiana Jankovics ist Betriebsratsvorsitzende beim ORF
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Gender Equality und Diversität sind Grundrechte in unserer Wertegemeinschaft, und ihre Förderung in den audiovisuellen Medien ist ein Langzeitanliegen der EU.

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Illustration: P.M. Hoffmann

Kickl ist eine Gefahr für die Demokratie

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Illustration: PM Hoffmann
Illustration: PM Hoffmann

BVT-Affäre, problematische Personalbesetzungen im Kabinett, kostspielige Inszenierungen, die statt einem Sicherheitsgefühl Sorgen schüren, und nun auch noch der Versuch, die Pressefreiheit einzuschränken. Wann sagt ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz dem Koalitionspartner FPÖ endlich, dass es reicht?

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Illustration: Peter M. Hoffmann

Unabhängiger Journalismus unter Druck

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Illustration: Peter M. Hoffmann
Illustration: Peter M. Hoffmann

Zum internationalen Tag der Pressefreiheit warnt Eike Kullmann, der neue Journalistengewerkschafts-Chef, auch in Österreich vor Hetzkampagnen und Schaden für die Demokratie.

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Illustration: P.M.Hoffmann

Gegen Unwahrheiten und Fake News

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Illustration: P.M.Hoffmann
Illustration: P.M.Hoffmann

Der Presserat soll Missstände in der österreichischen Medienlandschaft aufzeigen und diesen entgegenwirken. Damit kommt ihm eine wesentliche demokratiepolitische Aufgabe zu.

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Nadja Igler ist seit 2010 Vorsitzende des Betriebsrates der ORF-Online- und Teletextredaktion. Sie vertritt 105 MitarbeiterInnen. Ihr bisher größter Erfolg als Betriebsrätin ist der 2014 in Kraft getretene Kollektivvertrag für die ORF-Online-MitarbeiterInnen. Foto: Nurith Wagner Strauss

Porträt: „Den Mächtigen auf die Zehen treten“

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Nadja Igler ist seit 2010 Vorsitzende des Betriebsrates der ORF-Online- und Teletextredaktion. Sie vertritt 105 MitarbeiterInnen. Ihr bisher größter Erfolg als Betriebsrätin ist der 2014 in Kraft getretene Kollektivvertrag für die ORF-Online-MitarbeiterInnen. Foto: Nurith Wagner Strauss
Nadja Igler ist seit 2010 Vorsitzende des Betriebsrates der ORF-Online- und Teletextredaktion. Sie vertritt 105 MitarbeiterInnen. Ihr bisher größter Erfolg als Betriebsrätin ist der 2014 in Kraft getretene Kollektivvertrag für die ORF-Online-MitarbeiterInnen. Foto: Nurith Wagner Strauss

Die Betriebsratsvorsitzende der ORF-Tochter Online und Teletext, Nadja Igler, geht als Vollblutjournalistin mit Stress und zähen Verhandlungen gelassen um. Um die Annäherung zwischen Onlinern und anderen ORF-Bereichen zu erreichen, setzt sie auf Geduld und Verhandlungsgeschick. Nervenzerfetzende Verhandlungen sieht sie als Persönlichkeitsbildungsprozess.

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GPA-djp_Journalisten_Kollektivvertrag_iStock

Kampf um bessere Honorare

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Der Journalisten-Kollektivvertrag
Der Journalisten-Kollektivvertrag
regelt auch die Zeichenhonorare
für freie JournalistInnen. Foto: Lucky Business, Fotolia.

In den vergangenen Jahren wurden zwar viele JournalistInnen angestellt, immer noch gibt es aber auch freie Mitarbeiterinnen.

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Presserat: Am Schandpfahl

Presserat: Am Schandpfahl

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Presserat Symbolfoto (c) Fotolia

Der Presserat verteilt öffentliche Rügen an Medien, die ethische Grundregeln in der Berichterstattung verletzen.

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Traude Lehner und ihr Mann sind beide Augustin-Kolporteure. Rund 500 von Armut betroffene Menschen verkaufen die 1995 gegründete Zeitung. (Copyright: Nurith Wagner-Strauss)

Porträt: Bewusst parteilich

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Traude Lehner und ihr Mann sind beide Augustin-Kolporteure. Rund 500 von Armut betroffene Menschen verkaufen die 1995 gegründete Zeitung. (Copyright: Nurith Wagner-Strauss)
Traude Lehner und ihr Mann sind beide Augustin-Kolporteure. Rund 500 von Armut betroffene Menschen verkaufen die 1995 gegründete Zeitung. (Copyright: Nurith Wagner-Strauss)

Wer den Augustin kauft, unterstützt nicht nur den Kolporteur. Gestärkt wird auch ein Journalismus, der sich jenen Menschen widmet, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden.

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GPA-djp_Journalisten_Kollektivvertrag (c)iStock

Journalisten-Kollektivvertrag: Sicherheit und Fairness für alle

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GPA-djp_Journalisten_Kollektivvertrag (c)iStock
Der neue Kollektivvertrag bringt allen JournalistInnen in Print und Online gesicherte Arbeitsbedingungen.

Was der neue Journalisten-Kollektivvertrag für JournalistInnen bei Tages- und Wochenzeitungen und deren digitale Angebote bringt.

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Kundgebung JournalistInnen-KV Oktober 2012 (c) W.Denk

Kommentar: Tauziehen um JournalistInnen-Kollektivvertrag

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Kundgebung JournalistInnen-KV Oktober 2012 (c) W.Denk
Kundgebung JournalistInnen-KV Oktober 2012 (c) W.Denk

Jahreslanges Ringen um einen neuen Kollektivvertrag und die Aufkündigung desselben brachte im Oktober Österreich weit zahlreiche JournalistInnen auf die Straße.

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(c) dreamstime

Journalismus: Gleiches Recht für alle

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(c) dreamstime
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In Österreichs Medien herrschen große Ungleichheiten. Die GPA-djp kämpft mit den Onlinern, den freien MitarbeiterInnen und den angestellten JournalistInnen bei Tages- und Wochzenzeitungen für einen neuen Kollektivvertrag.

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Freie JournalistInnen (c)Fotolia

Freie JournalistInnen: 3 Euro Stundenlohn

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Freie JournalistInnen (c)Fotolia
Freie JournalistInnen (c)Fotolia

Der ORF ist ein Lehrbeispiel dafür, wie durch Einsparungspolitik sozial prekäre Verhältnisse geschaffen werden.

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JournalistInnen-KV / c Fotolia

Gibt es den „sicheren“ Kollektivvertrag?

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JournalistInnen-KV / c Fotolia
JournalistInnen-KV / c Fotolia

Immer mehr JournalistInnen arbeiten unter rechtlich nicht sauberen Bedingungen oder sollen  – wie jetzt beim Kurier – gekündigt werden, weil sie angeblich zu teuer sind. Vier Forderungen der Journalistengewerkschaft an einen neuen Kollektivvertrag.

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ORF/ c orf

Der ORF gehört dem Publikum

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ORF/ c orf
ORF/ c orf

Medienpolitik. Den ORF zu beschädigen ist gefährlich und dumm. Was mit dem und im ORF passiert ist nicht zuletzt auch demokratiepolitisch gefährlich.

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Presserat/ c Fotolia

Presserat: Selbstregulierung oder Zensur

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Presserat/ c Fotolia
Presserat/ c Fotolia

Medienbehörde. Der neue Presserat bietet die Chance, obrigkeitliche Medienkontrolle zu verhindern.

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Auslagerungen / c iStock

Auslagerung ist kein Schicksal

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Auslagerungen / c iStock
Auslagerungen / c iStock

Journalistische Leistungen auszulagern ist ein schlechtes Geschäft: Den Preis zahlen nicht nur die einzelnen Betroffenen, sondern auch der Journalismus insgesamt. Aber: Auslagerung ist kein Schicksal.

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Burn-out

Ausgebrannt und müde

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Burn-out
Burn-out

Burn-out. Auf einmal wird der Alltag zum Albtraum, der Beruf  zur Qual und jede Aufgabe zu einer enormen Belastung. Ein Erfahrungsbericht.

Du und Burn-out? Nein, du bist doch intelligent. Hast du das nicht kommen sehen?“ war die Reaktion einer Journalisten-Kollegin. Nein, ich sah es nicht kommen. Die Burn-out-Spirale begann sich zu drehen, als ich in der Arbeit sehr motiviert war. Dann habe ich meine eigenen Bedürfnisse, mein Privatleben und meine Hobbys vernachlässigt.

Fehlende Anerkennung

Oft habe ich mir in den letzten Monaten die Frage gestellt, wie alles begann. Am Arbeitsplatz fehlte es an Anerkennung. Der Chef ein Rechthaber, der kein Feedback wollte und Mitarbeiterführung nur vom Hörensagen kannte. Die letzte Gehaltserhöhung lag Jahre zurück, die Aufstiegsmöglichkeiten bei Null, dafür wuchs der Stress mit jedem Tag ein bisschen mehr. Proportional dazu verringerte sich die Zeit für Recherche und Redigieren, und das Schreiben wurde von Quantität und nicht von Qualität beherrscht.

Interviewkoordination, Abgabetermine, Zeitdruck, Großraumbüro und Hektik. Stress gehört wohl zum Journalismus. Aber Stress ist nicht gleich Burn-out. Diese Phase kommt erst, wenn die Unternehmenskultur und die Vorgesetzten „mitspielen“. Burn-out ist eine Krankheit, die auf Managementfehler, auf schlechte Mitarbeiterführung und überforderte Chefs schließen lässt. Dies ist auch der zentrale Unterschied zu einer „klassischen“ Depression.

Ungleichgewicht

Ein wesentlicher Faktor, um in ein Burn-out zu rutschen, ist auch das Fehlen eines Ausgleichs. Ich wollte beweisen, dass ich all die beruflichen Stressfaktoren verändern kann. Wenn ich mehr arbeite, noch mehr recherchiere, Wochenenddienste mache, dann muss doch einfach die Anerkennung kommen, die mir zusteht. Und natürlich auch das Geld. Doch das war leider nicht der Fall.

Als Entschädigung will man seiner Familie noch mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Dabei vergaß ich noch weiter auf mich selbst. Und irgendwann sagte der Körper dann dem Geist, dass es nun einfach nicht mehr geht.

Ich vergaß Termine und Namen – für einen Journalisten eine echte Tragödie – war schlecht gelaunt, müde, abgespannt und verzweifelt. Einige Monate konnte ich noch arbeiten, aber dann war das Ende erreicht. Es folgten zahlreiche Arztbesuche, Therapeutentermine, Anti-Depressiva und ein Kampf und Krampf über Monate, um endlich wieder arbeiten zu können.

Komplett aussteigen

Eine wesentliche Besserung trat erst ein, als ich nicht mehr an die Arbeit dachte. Mich komplett aus allem herausgenommen hatte, keine E-Mails mehr las und keine Telefonate mehr führte. Vier Monate ohne Arbeit, drei Wochen Kur, in der es nur um mich und meinen Körper ging, große Unterstützung von Seiten der Familie und Freunde. All dies hat mir geholfen aus der Burn-out-Spirale herauszukommen. Ich habe mich neu entdeckt, weiß jetzt um meine Grenzen und Wünsche und habe neue Ziele und Pläne. Es geht mir wieder gut.

Redaktionsgeheimnis: Ein Geheimnis, das uns alle schützt

Redaktionsgeheimnis: Ein Geheimnis, das uns alle schützt

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Redaktionsgeheimnis

Medien. Ohne Meinungsfreiheit kann die Demokratie nicht funktionieren. Die GPA-djp startet eine Initiative zur Wahrung des Redaktionsgeheimnisses.

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