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	<title>6. Urlaubswoche &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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	<title>6. Urlaubswoche &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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		<title>Rasche sechste Urlaubswoche erreicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexia Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 09:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 2023/02]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[6. Urlaubswoche]]></category>
		<category><![CDATA[Alexia Weiss]]></category>
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		<category><![CDATA[Ronald Freudenthaller]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Ronald Freudenthaller gehört sei 1998 dem Betriebsrat des Lebensmittelgroßhänders Transgourmet an. Heute ist er im Vorsitzteam des Zentralbetriebsrats, der eben mit der Geschäftsführung ein feines Goodie-Paket, zu dem auch die 6. Urlaubswoche gehört, für die österreichweit rund 1.800 Beschäftigten an insgesamt 16 Standorten ausverhandeln konnte.]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/Ronald-Freudenthaller_freigestellt-1024x768.png" alt="" class="wp-image-19555" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/Ronald-Freudenthaller_freigestellt-1024x768.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/Ronald-Freudenthaller_freigestellt-300x225.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/Ronald-Freudenthaller_freigestellt-150x113.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/Ronald-Freudenthaller_freigestellt-768x576.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/Ronald-Freudenthaller_freigestellt.png 1512w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Ronald Freudenthaller gehört sei 1998 dem Betriebsrat des Lebensmittelgroßhändlers Transgourmet an. Heute ist er im Vorsitzteam des Zentralbetriebsrats, der eben mit der Geschäftsführung ein feines Goodie-Paket, zu dem auch die 6. Urlaubswoche gehört, für die österreichweit rund 1.800 Beschäftigten an insgesamt 16 Standorten ausverhandeln konnte.</strong></p>



<span id="more-19554"></span>



<p>Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist das, was vielen seiner KollegInnen sehr wichtig ist, erzählt Freudenthaller. Seit den Kurzarbeitszeiten während der Corona-Pandemie wüssten MitarbeiterInnen es noch mehr zu schätzen, wenn die Freizeit gut planbar und die Dienste rechtzeitig bekannt seien. Anders als im Lebensmittelhandel üblich, können Beschäftigte bei Transgourmet selbst bestimmten, ob sie geringfügig, Teilzeit oder Vollzeit arbeiten. „Und wenn jemand, von Teilzeit auf Vollzeit umsteigen möchte, ist das auch kein Problem.“ Aktuell sei die Mehrheit der Belegschaft Vollzeit beschäftigt, das Verhältnis zwischen Frauen und Männern sei ausgewogen.</p>



<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-6632fc7a">Kürzere Öffnungszeiten</h4>



<p>Was dem Unternehmen – Geschäftsführung wie Betriebsrat – allerdings wichtig ist: Dass keine bis wenige Überstunden auflaufen, so Freudenthaller. Günstig seien die hier im Vergleich zu anderen Handelsunternehmen kürzeren Öffnungszeiten. Transgourmet wendet sich an GastronomInnen, für sie ist zum Beispiel der Samstag kein typischer Einkaufstag. „Da geht der Gastronom nur einkaufen, wenn er etwas nachkauft. Daher ist das Geschäft bei uns am Samstag eher ruhig.“ Für die Beschäftigten bedeutet das: Samstags haben die Märkte nur von sieben bis 13 Uhr geöffnet, von Montag bis Freitag von sieben bis 18 Uhr, also auch kürzer als klassische Supermärkte.</p>



<p>Nun konnte der Betriebsrat in Gesprächen mit der Geschäftsführung ein weiteres Stück Freizeit ausverhandeln: Bei Transgourmet gibt es ab sofort eine sechste Urlaubswoche ab sechs Jahren Betriebszugehörigkeit, für Über-50-Jährige bereits ab drei Jahren. Das sei besonders für junge KollegInnen sehr attraktiv. „Wer bei uns Lehrling war und im Anschluss geblieben ist, kann damit bereits mit nur 22 Jahren sechs Wochen im Jahr auf Urlaub gehen.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center">„Wer bei uns Lehrling war und im Anschluss geblieben ist, kann damit bereits mit nur 22 Jahren sechs Wochen im Jahr auf Urlaub gehen.“</p>
<cite>Ronald Freudenthaller</cite></blockquote>



<p>Und welche Goodies enthält das nun geschnürte Paket noch? Zum einen das Firmenrad. Was man sich darunter vorstellen kann? Das E-Bike werde sowohl für den Weg von und zur Arbeit, als auch für Fahrten in der Freizeit immer beliebter, erzählt Freudenthaller. Nun bietet der Arbeitgeber hier eine Leasingvariante an, die, weil die Abrechnung steuerbegünstigt über die Lohnabrechnung funktioniert, je nach Modell und Laufzeit des Leasingvertrags zwischen 25 und 37 Prozent Ersparnis gegenüber anderen Kaufvarianten biete.</p>



<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-01170138">Pendlerzuschuss und Prämien</h4>



<p>Ein weiterer Verhandlungserfolg: Ein Pendlerzuschuss von bis zu 200 Euro im Jahr, der auch auf Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel anwendbar ist. Und für MitarbeiterInnen, die einen neuen Kollegen oder eine neue Kollegin anwerben, der oder die dann mindestens vier Monate im Unternehmen verbleibt, gibt es entweder einen Bonus von 1.000 Euro oder drei zusätzliche Urlaubstage.</p>



<p>Stichwort Arbeitskräftemangel: Obwohl sich hier die Arbeitgeberseite sehr um die Belegschaft bemühe, sei es schwierig, neue MitarbeiterInnen zu finden, so Freudenthaller. Gebraucht werden diese aber dringend, denn das Unternehmen expandiere. Noch diese Jahr eröffne ein neuer Standort in Krems, im kommenden Jahr in Klagenfurt. Der Standort in Salzburg werde gerade baulich erweitert. Dazu kämen substanzielle KundInnenzuwächse in den bestehenden Märkten.</p>



<div class="wp-block-group rotebox"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-2f536297">Hast du schon einmal überlegt selbst einen Betriebsrat zu gründen?</h4>



<p>Wenn es bei dir im Betrieb mindestens 5 Beschäftigte gibt, kann eine Betriebsratswahl stattfinden. Dein Chef/deine Chefin, darf die Wahl nicht behindern. Als Betriebsrätin/Betriebsrat hast du einen besonderen Kündigungsschutz und du kannst einen Teil deiner Arbeitszeit für die Betriebsratstätigkeit verwenden. Wir unterstützen und begleiten dich und deine KollegInnen bei der Durchführung der Betriebsratswahl.<br>Du möchtest mit uns darüber reden? Dann wende dich an unsere Beratung in deinem Bundesland. Alle Kontakte findest du hier: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.gpa.at/kontakt" target="_blank" aria-label="https://www.gpa.at/kontakt (öffnet in neuem Tab)">https://www.gpa.at/kontakt</a></p>
</div></div>



<p>Daher bemühe sich die Geschäftsführung sehr, die MitarbeiterInnen zu halten. Dazu tragen auch Prämien bei, die es schon länger für jeden und jede ab fünf Jahren Betriebszugehörigkeit gibt. Das beginne mit einem Einkaufsgutschein in Höhe von 125 Euro im ersten Prämienjahr. Nach zehn Jahren im Unternehmen erhalten MitarbeiterInnen Einkaufsgutscheine für 125 Euro plus 200 Euro auf ihr Konto. „Im Handel sind wir ja generell keine SchwerverdienerInnen, da zählt jeder Euro doppelt.“</p>



<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-a663d6ad">Miteinander und Füreinander</h4>



<p>Freudenthaller freut sich über all das Erreichte, betont aber auch, dass es hier eine gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung gebe. „Manches mag den Betrieb zwar jetzt mehr kosten, aber am Ende ist es eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“</p>



<p>Was er an der Betriebsratsarbeit schätzt: „Das Miteinander und das füreinander da Sein. Das war für mich immer schon wichtiger als eine Führungsrolle.“ Geholfen haben ihn in seinem Betriebsratsalltag die vielen Weiterbildungen, die er bei Arbeiterkammer und Gewerkschaft gemacht hat. „Es ist schon gut, wenn man die rechtliche Situation kennt und sich damit für die Rechte der MitarbeiterInnen gut einsetzen und das eine oder andere positiv beeinflussen kann.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center">„Manches mag den Betrieb zwar jetzt mehr kosten, aber am Ende ist es eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“</p>
<cite>Ronald Freudenthaller</cite></blockquote>



<p>Den Einsatz für andere lebt Freudenthaller auch in seiner Freizeit. Er und seine Frau sind ehrenamtlich für das Rote Kreuz tätig. Möglich wurde das mit seinem Eintritt in Transgourmet (damals noch C+C Pfeiffer) 1997, zuvor hatte er in der Gastronomie jeweils in der Saison gearbeitet. Heute fährt der Oberösterreicher klassische Einsätze mit dem Rettungswagen, ist darüber hinaus aber auch Krisenkoordinator im Bezirk sowie Mitglied des Trinkwasseraufbereitungsteams für internationale Einsätze. In dieser Funktion war er zum Beispiel nach dem Tsunami 2004 in Indonesien. Fein sei es, dass er diese ehrenamtliche Tätigkeit gut mit seiner Arbeit unter einen Hut bekommen könne, denn: „Bei uns in der Firma gibt es kurzfristige Freistellungen, wenn jemand an Einsätzen der Feuerwehr, des Roten Kreuzes oder der Bergrettung teilnehmen muss. Da ist es selbstverständlich, dass MitarbeiterInnen helfen können.“</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile blauebox"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="472" height="472" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/2020-Ronald-Freudenthaller.png" alt="" class="wp-image-19561 size-full" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/2020-Ronald-Freudenthaller.png 472w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/2020-Ronald-Freudenthaller-300x300.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2023/02/2020-Ronald-Freudenthaller-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 472px) 100vw, 472px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-2e6dbbe8">Zu Person</h4>



<p><strong>Ronald Freudenthaller, </strong>geb. 1970 und aufgewachsen in Steyr/Oberösterreich, dort Volks- und Hauptschule sowie Polytechnischer Lehrgang. Danach Gastronomielehre und in diesem Beruf elf Jahre jeweils im Saisonbetrieb – winters wie sommers – tätig. 1997 Wechsel zum damaligen Lebensmittelgroßhändler CC Pfeiffer, heute Transgourmet, zunächst Abteilungsleiter für Wein (Ausbildung zum Barkeeper und Diplomsommelier zuvor in den saisonbedingten Pausen), später Abteilungsleiter Getränke und Diplomsommelier. Betriebsrat seit 1998, in seiner aktuellen Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Zentralbetriebsrats seit Herbst 2019 freigestellt. In seiner Freizeit engagiert sich Freudenthaller beim Roten Kreuz. Er lebt bis heute in Steyr, ist verheiratet und Stiefvater eines erwachsenen Sohnes.</p>
</div></div>



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</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum es Zeit für die 6. Urlaubswoche ist.</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2020/09/29/warum-es-zeit-fuer-die-6-urlaubswoche-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lucia Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 12:29:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 2020/03]]></category>
		<category><![CDATA[6. Urlaubswoche]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaftsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Arbeitszeit und Urlaubsanspruch werden heute von den meisten ArbeitnehmerInnen als Selbstverständlichkeit empfunden. "Bezahlter Urlaub" ist nicht mehr wegzudenken (wie übrigens auch das Urlaubsgeld!). Aber wie ist der Urlaubsanspruch eigentlich entstanden?]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="614" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/09/Fotogramm-6.Urlaubswoche-1024x614.png" alt="" class="wp-image-14695" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/09/Fotogramm-6.Urlaubswoche-1024x614.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/09/Fotogramm-6.Urlaubswoche-300x180.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/09/Fotogramm-6.Urlaubswoche-150x90.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/09/Fotogramm-6.Urlaubswoche-768x461.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/09/Fotogramm-6.Urlaubswoche.png 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Arbeitszeit und Urlaubsanspruch werden heute von den meisten ArbeitnehmerInnen als Selbstverständlichkeit empfunden. Bezahlter<a href="https://kompetenz-online.at/2020/07/07/faktencheck-urlaub/" aria-label="Urlaub"> Urlaub</a> ist nicht mehr wegzudenken (wie übrigens auch das Urlaubsgeld!). Aber wie ist der Urlaubsanspruch eigentlich entstanden?</strong></p>



<span id="more-14688"></span>



<p>Zwei Wochen Urlaub im Sommer, dazu eine Woche Weihnachtsurlaub und dann bleiben bei 5 Wochen Urlaubsanspruch immer noch zehn freie Tage für zwischendurch. Ist doch selbstverständlich, oder? Die wenigsten Menschen wissen, dass die rechtliche Absicherung und die Durchsetzung Ansprüche noch gar nicht so lange zurückliegen. In langwierigen Kämpfen und Verhandlungen wurden diese Ansprüche von den Gewerkschaften errungen. Urlaub und Arbeitszeit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis effektiver und solidarischer Interessenvertretung. Umso spannender ist es sich die Entwicklwicklung seit 1945 genauer anzusehen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Entwicklung vor 1945</h4>



<p>Bis zum Jahr 1910 hatten ArbeitnehmerInnen keinen gesetzlich festgelegten Urlaubsanspruch. Es gab nur vereinzelt Urlaubsregelungen für bestimmte Bereiche in vertraglichen Vereinbarungen oder Betriebsordnungen. </p>



<p>Im Jahr 1910 setzte das Handlungsgehilfengesetz (Vorläufer des Angestelltengesetzes) einen Urlaubsanspruch der unter den Geltungsbereich dieses Gesetzes fallenden ArbeitnehmerInnen im Ausmaß von zehn Tagen bis drei Wochen fest, sofern das Arbeitsverhältnis mindestens sechs Monate gedauert hatte. Auch nach Inkrafttreten dieses Gesetzes blieb die große Masse der ArbeitnehmerInnen von der Urlaubsgesetzgebung vorläufig noch ausgeschlossen.</p>



<p>Erst in den Jahren 1919 und 1920 wurden den ArbeiterInnen im Arbeiter-Urlaubsgesetz ein gesetzlicher Urlaubsanspruch zuerkannt. Der Anspruch entstand nach einjähriger Betriebszugehörigkeit und betrug eine Woche. Der Urlaubsanspruch stieg auf zwei Wochen, wenn das Arbeitsverhältnis schon fünf Jahre gedauert hatte.</p>



<p>Im Jahr 1921 ersetzte das Angestelltengesetz das Handlungsgehilfengesetz. Die nunmehrigen Angestellten übernahmen die Urlaubsregelung aus dem Handlungshilfengesetz. Also im wesentlichen einen Mindesturlaub von zehn Tagen und einen Höchsturlaub von drei Wochen pro Jahr. Auch für JournalistInnen, SchauspielerInnen, Gutsangestellte, Hausgehilfen, PrivatkraftwagenführerInnen, HausbesorgerInnen sowie für Land- und ForstarbeiterInnen brachte der sozialpolitische Fortschritt nach dem Ersten Weltkrieg urlaubsrechtliche Mindestregelungen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Entwicklung nach 1945</h4>



<p>Im Jahr 1946 wurden die urlaubsrechtlichen Vorschriften wesentlich verbessert. ArbeiterInnen erhielten durch das Arbeiter-Urlaubsgesetz einen Mindesturlaubsanspruch von zwei Wochen. Auch im Angestelltengesetz war ein derartiger Mindesturlaubsanspruch fixiert. Angestellte waren im Urlaubsrecht gegenüber den ArbeiterInnen aber noch wesentlich besser gestellt, da eine Anrechnung von Vordienstzeiten vorgenommen wurde. Daher war ein höheres Urlaubsausmaß als zwei Wochen erreichbar.</p>



<p>Im Jahr 1974 wurde der Urlaub für Jugendliche auf ein Ausmaß von 18 bis 24 Werktage erhöht.<br>Durch den Generalkollektivvertrag vom 18. November 1964 wurde der dreiwöchige Mindesturlaub eingeführt. Das gesetzliche Höchsturlaubsmaß wurde auf fünf Wochen erhöht.</p>



<p>Durch Bundesgesetz wurde der dreiwöchige Mindesturlaub erst im Jahre 1971 verankert.<br>Im Jahr 1976 wurde ein einheitliches Urlaubsrecht für ArbeiterInnen und Angestellte geschaffen. Gleichzeitig wurde der Mindesturlaub von drei auf vier Wochen erhöht<br>Ab 1986 wurde der Mindesturlaub auf fünf Wochen erhöht.</p>



<p><strong>Und wie erreicht man eigentlich die sechste Urlaubswoche? </strong></p>



<p>Entweder: 25 Jahre beim gleichen Arbeitgeber arbeiten oder man kann Vordienstzeiten bei anderen Arbeitgebern, Schulzeiten und Studienzeiten im Ausmaß von maximal 12 Jahren anrechnen. Die sechste. Urlaubswoche bleibt für viele trotzdem unerreichbar. Nur die wenigsten arbeiten lange genug bei ein und demselben Arbeitgeber. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Die GPA-djp kämpft daher für die leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche für alle Beschäftigten. </p>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Gewerkschaft GPA hilft</strong></h4>



<p>GPA-Mitgliedern steht ein vielfältiges <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Beratungsangebot (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_3.9/ueber-uns/kontakt" target="_blank">Beratungsangebot</a> zu arbeitsrechtlichen Fragen zur Verfügung. Nicht-Mitglieder können unter 050301-301 eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen. </p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nationalratswahl 2013: Vier Fragen an die Parlamentsparteien</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2013/08/21/vier-fragen-an-die-parlamentsparteien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kompetenz Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2013 11:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe 2013/04]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivvertrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Die KOMPETENZ befragte die im Parlament vertretenen Parteien zu vier zentralen politischen Forderungen der GPA-djp als Hilfestellung für die Wahlentscheidung bei den kommenden Nationalratswahlen. Die Nationalratswahlen vom 29. September 2013 werfen ihren Schatten voraus. Je näher der Wahltermin kommt, umso hitziger werden die politischen Auseinandersetzungen. Die kommenden Wahlen sind auch eine Abstimmung darüber, wie die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_1968" aria-describedby="caption-attachment-1968" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1968 size-medium" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2013/08/Parteien-300x168.jpg" alt="Wie stehen die Parteien zu den politischen Forderungen der GPA-djp? (Bildrechte: Photo-K, Fotolia.com)" width="300" height="168" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2013/08/Parteien-300x168.jpg 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2013/08/Parteien-768x430.jpg 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2013/08/Parteien-1024x573.jpg 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2013/08/Parteien.jpg 1203w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-1968" class="wp-caption-text">Wie stehen die Parteien zu den politischen Forderungen der GPA-djp? (Bildrechte: Photo-K, Fotolia.com)</figcaption></figure></p>
<p><strong>Die KOMPETENZ befragte die im Parlament vertretenen Parteien zu vier zentralen politischen Forderungen der GPA-djp als Hilfestellung für die Wahlentscheidung bei den kommenden Nationalratswahlen.</strong></p>
<p><span id="more-1969"></span>Die Nationalratswahlen vom 29. September 2013 werfen ihren Schatten voraus. Je näher der Wahltermin kommt, umso hitziger werden die politischen Auseinandersetzungen. Die kommenden Wahlen sind auch eine Abstimmung darüber, wie die Bevölkerung die derzeitige Regierungspolitik bei der Bewältigung der schweren wirtschaftlichen Krise, die ja ganz Europa in Atem hält, beurteilt. In vielen europäischen Ländern führten die wirtschaftlichen Probleme zu politischen Turbulenzen und Regierungskrisen, von denen Österreich bislang verschont geblieben ist. Vielerorts treten neue politische Parteien und Bewegungen auf den Plan, die mit teils populistischen Programmen Erfolge erzielen, etwa in Italien. Auch in Österreich ändert sich das Parteienspektrum, und es stehen auch einige völlig neue Parteien zur Wahl.</p>
<p>Wir möchten unseren Mitgliedern eine Entscheidungshilfe für die Nationalratswahl bieten und haben deshalb die derzeit im Parlament vertretenen Parteien mit vier Forderungen konfrontiert, die für die österreichischen ArbeitnehmerInnen in der aktuellen politischen Auseinandersetzung von besonderer Bedeutung sind. Es sind dies auch Themen, die den Wahlkampf bisher stark geprägt haben, etwa die Frage nach der Besteuerung von Vermögen. Bis auf das BZÖ haben alle Parteien Antworten auf unsere Fragen übermittelt, wofür wir uns herzlich bedanken.</p>
<p><strong><em><br />
Wie steht Ihre Partei zu einem kollektivvertraglichen Mindestlohn und -gehalt von 1.500 Euro für alle ArbeitnehmerInnen?</em></strong><br />
<span style="color: #ff0000;">SPÖ:</span> Wir sind dafür, weil alle ArbeitnehmerInnen das Recht haben auf eine gerechte Entlohnung und auf Arbeit, von der man leben kann. Die SPÖ steht für einen entschlossenen Kampf gegen Lohndumping und für mehr Fairness in der Arbeitswelt.</p>
<p>ÖVP: Die Entscheidung über einen kollektivvertraglichen Mindestlohn liegt ausschließlich in der Autonomie der Kollektivvertragspartner und soll auch dort bleiben.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">FPÖ:</span> Es muss schon aus lenkungspolitischer Sicht eine vernünftige Differenz zwischen arbeitslosem Einkommen und Mindestlohn geben. Wir sind daher für eine klare Regelung zum Mindestlohn und weisen in diesem Zusammenhang auch auf eine Anfragebeantwortung des Sozialministers hin: <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_12700/fname_282139.pdf" aria-label="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_12700/fname_282139.pdf">http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_12700/fname_282139.pdf</a></p>
<p><span style="color: #339966;">Grüne:</span> Wir sind dafür, denn die Grünen unterstützen die Forderung nach einem Mindestlohn von 1.500 Euro und die Umsetzung über einen Kollektivvertrag. Wir halten es aber auch für notwendig, die gesetzlichen Bestimmungen über das Mindestarbeitsengelt wesentlich zu verbessern, gegebenenfalls auch über ein Mindestlohngesetz.</p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Team Stronach:</span> Wir sind dagegen, weil ganze Industriezweige aus Österreich abwandern würden und das zu noch mehr Arbeitslosen führen würde. Wir wollen vielmehr, dass Unternehmen Teile ihrer Gewinne alternativ als Gewinnbeteiligung an ihre Mitarbeiter ausschütten können.</p>
<p><strong>Was die GPA-djp dazu sagt: Kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.500 Euro </strong><br />
<strong>Die GPA-djp kämpft für einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro in allen Branchen. Vor allem Branchen, in denen überproportional viele Frauen beschäftigt sind wie der Sozialbereich oder der Handel, würden davon besonders profitieren. Eine Umsetzung dieser Forderung kann daher auch einen wichtigen Beitrag zum Schließen der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen leisten.</strong></p>
<p><strong><em><br />
Wie steht Ihre Partei zu der Sonntagsöffnung im Handel?</em></strong><br />
<span style="color: #ff0000;">SPÖ:</span> Wir sind dagegen, weil der freie Sonntag die Möglichkeit bietet, soziale Beziehungen zu pflegen, sich sportlich oder kulturell zu betätigen und entspannt Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Sonntagsöffnung würde weite Teile der ArbeitnehmerInnen – vor allem Frauen – davon ausschließen.</p>
<p>ÖVP: Eine Ausweitung der Sonntagsöffnung ist weder notwendig noch geplant. Der Sonntag ist ein wichtiger Tag der familiären und freundschaftlichen Begegnung. Für manche Branchen, in denen am Sonntag gearbeitet werden muss, wie z.B. im Gesundheitsbereich, lassen die Gesetze ausreichend flexible Ausnahmen zu.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">FPÖ:</span> Wir sind gegen eine Ausweitung der Öffnungszeiten. Die Umsätze im Handel werden durch noch längere Öffnungszeiten wohl kaum steigen. Leidtragende wären die Angestellten, in viele Fällen Frauen, die durch Beruf und Familie ohnehin über Gebühr belastet sind. Wer glaubt, auch am Sonntag einkaufen gehen zu müssen, vergisst, dass damit viele Familien zerrissen werden.</p>
<p><span style="color: #008000;">Grüne:</span> Wir sind dafür, dass Arbeitszeiten klar abgegrenzt sind und bestimmte Zeiten für FreundInnen, Familie und soziales Leben freigehalten werden müssen. Die Grünen unterstützen die Allianz für einen freien Sonntag seit ihrer Gründung.</p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Team Stronach:</span> Wir sind dafür, allerdings auf freiwilliger Basis (niemand darf gezwungen werden) und mind. 60 Prozent der MitarbeiterInnen einer Firma müssen sich dafür aussprechen.</p>
<p><strong>Was die GPA-djp dazu sagt: Sonntag muss frei bleiben </strong><br />
<strong>Arbeitsfreie Sonntage sind in unserem Kulturkreis wichtige Zeiträume für gemeinsame Freizeitgestaltung und Familienleben. In begründeten Fällen kann Sonntagsarbeit zur Erhaltung der Sicherheit, des öffentlichen Lebens oder der Gesundheit notwendig sein. In diesen Fällen ist es Sache der Kollektivvertragsparteien, Ausnahmeregelungen von der Wochenend- und Feiertagsruhe vorzusehen. Keinesfalls darf der Sonntag jedoch ein Regelarbeitstag für die große Masse der Bevölkerung werden.</strong></p>
<p><em><strong><br />
Wie steht Ihre Partei zu einer 6. Urlaubswoche für alle ArbeitnehmerInnen nach 25 Dienstjahren?</strong></em><br />
<span style="color: #ff0000;">SPÖ:</span> Wir sind dafür, weil die 6. Urlaubswoche bereits heute gesetzlich verankert ist – allerdings nur wenn man 25 Jahre im selben Unternehmen tätig war. Der Arbeitsmarkt ist aber wesentlich mobiler als zu Zeiten, in denen dieses Gesetz entstanden ist. Daher sollen alle, die 25 Jahre lang gearbeitet haben, den Anspruch auf die 6. Urlaubswoche haben.</p>
<p>ÖVP: Die Anrechnung von Vordienstzeiten auf den Urlaub gehört zum Kernbereich der Kollektivvertragspartner. Selbstverständlich kann über eine Verbesserung der Anrechnung in den Kollektivverträgen geredet werden. Generelle gesetzliche Regelungen würden aber der Wirtschaft schaden und Arbeitsplätze kosten.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">FPÖ:</span> Wir würden diese Maßnahme auch im Interesse einer Gleichbehandlung mit dem öffentlichen Dienst gerne umsetzen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen eine Einigung in diesem Sinne aber in absehbarer Zukunft nicht möglich.</p>
<p><span style="color: #008000;">Grüne: </span>Wir sind dafür, weil der zunehmenden Entgrenzung von Arbeits- und Freizeit mit zusätzlichen Freiräumen entgegengetreten werden muss. Wir treten allerdings gegen eine Beschränkung auf ArbeitnehmerInnen mit 25 Dienstjahren ein und fordern diese Woche für alle.</p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Team Stronach:</span> Wir sind dagegen, weil dies kontraproduktiv ist, da niemand mehr Arbeitnehmer mit mehr als 25 Dienstjahren anstellen würde und sich für ältere Arbeitssuchende die Situation noch weiter verschärfen würde.</p>
<p><strong>Was die GPA-djp dazu sagt: Sechste Urlaubswoche für alle </strong><br />
<strong>Die derzeit geltenden Urlaubsregelungen benachteiligen all jene Menschen, die im Arbeitsleben mobil und flexibel sind und im Laufe des Arbeitslebens ein oder sogar mehrmals ihren Job wechseln. Vor allem Frauen kommen heute kaum auf 25 Jahre bei ein und demselben Dienstgeber und damit nicht in den Genuss der 6. Urlaubswoche. Die GPA-djp setzt sich daher für eine Reform des Urlaubsrechts ein, die allen ArbeitnehmerInnen Zugang zur 6. Urlaubswoche ermöglicht.</strong></p>
<p><em><strong><br />
Wie steht Ihre Partei zur stärkeren Besteuerung von großen Vermögen bei gleichzeitiger Entlastung des Faktors Arbeit?</strong></em><br />
<span style="color: #ff0000;">SPÖ: </span>Wir sind dafür, weil in Österreich im internationalen Vergleich Arbeit hoch und Vermögen sehr gering besteuert ist. Die Senkung der Steuern auf Arbeit und die Einführung von Millionärssteuern sind ein Schritt in Richtung mehr Steuergerechtigkeit. Erreicht wird damit auch mehr Wachstum und Beschäftigung.</p>
<p>ÖVP: Wir sind gegen neue Steuern und für eine steuerliche Entlastung der arbeitenden Menschen. Den Menschen vorzumachen, eine signifikante Entlastung sei durch Vermögenssteuern finanzierbar, ist außerdem grober Unfug, denn da müssten selbst kleinste Vermögen enorm belastet werden.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">FPÖ: </span>Wir sehen Steuererhöhungen aus grundsätzlichen Überlegungen sehr skeptisch, so lange die vielen Reibungsverluste in der Organisation unseres Staates nicht beseitigt sind. Es gilt, zunächst die Strukturen zu verbessern, bevor man überhaupt daran denkt, an Steuerschrauben zu drehen.</p>
<p><span style="color: #008000;">Grüne:</span> Wir sind dafür, denn Reichtum ist in Österreich extrem ungerecht verteilt und trägt nur sehr wenig zur Finanzierung der Gesellschaftbei. Wir fordern daher eine Anhebung vermögensbezogener Steuern auf den OECD-Schnitt. Ebenso kann es nicht so sein, dass Vermögenseinkommen geringer besteuert werden als Arbeitseinkommen.</p>
<p><span style="color: #ffcc00;">Team Stronach:</span> Wir sind dagegen, weil Vermögen in Österreich bereits sehr hoch besteuert ist, und wir vom Team Stronach für ein Steuersystem eintreten, das Investitionen in Österreich begünstigt und die freie Entfaltung des Einzelnen fördert. Der Faktor Arbeit ist von Steuern zu entlasten.</p>
<p><strong>Was die GPA-djp dazu sagt: Vermögenssteuer </strong><br />
<strong>In kaum einem Land sind die Vermögen so ungleich verteilt wie in Österreich. Nur etwa sieben Prozent der Haushalte besitzen laut Österreichischer Nationalbank ein Vermögen von mehr als 700.000 Euro. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung wäre daher von einer Vermögenssteuer, wie die GPA-djp sie fordert, nicht betroffen. Trotzdem würde die Steuer Einnahmen von etwa drei Mrd. Euro jährlich bringen.</strong></p>
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