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	<title>Bildungsvolksbegehren &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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		<title>Kinderarmut: Bildung als großer Ungleichmacher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johannes Gress]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 14:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Corona-Krise verschärfe bestehende Ungleichheiten drastisch, warnt die Volkshilfe – und fordert die Einführung einer Kindergrundsicherung. Österreich habe das Potential Kinderarmut „als erstes Land weltweit“ abzuschaffen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Corona-Krise verschärfe bestehende Ungleichheiten drastisch, warnt die Volkshilfe – und fordert die Einführung einer Kindergrundsicherung. Österreich habe das Potential Kinderarmut „als erstes Land weltweit“ abzuschaffen.</strong></p>



<span id="more-15847"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 300.000 Kinder in Österreich sind armutsgefährdet. Das entspricht in etwa der EinwohnerInnenzahl des Burgenlands. Die Volkshilfe Österreich fordert mehr Geld für betroffene Familien, langfristig die Einführung einer Gesamtschule und einer Kindergrundsicherung. In einem Forderungspapier, das die Volkshilfe unlängst veröffentlichte, zeigt sich: auch wenn vielfach von Aufstiegschancen durch Bildung die Rede ist, ist das Bildungssystem hierzulande eines, das soziale Ungleichheit verstetigt, anstatt sie zu bekämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Corona-Krise werden die Folgen der Armutsgefährdung besonders sichtbar, heißt es in dem Forderungspapier. Die AutorInnen sprechen von einer multiplen Krisensituation: eine Krise der sozialen Absicherung, eine Bildungskrise und eine Krise des psychosozialen Wohlbefindens. Mit Aufkommen der Pandemie werden bereits bestehende Ungleichheiten sichtbarer und verschärfen sich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Symptome einer Krise</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret zeigt sich das etwa beim Thema Homeschooling und Distance Learning. In den durchschnittlich kleineren Wohnungen ärmerer Familien haben Kinder und Jugendliche oft keinen eigenen Schreibtisch zur Verfügung. Die AutorInnen verweisen auf eine Studie, wonach 36 Prozent aller unter 18-jährigen Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdeten keinen Computer im Haushalt haben. Auch in Sachen Helligkeit und Lärmpegel im persönlichen Lernumfeld sind armutsbetroffene Kinder laut Studie benachteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Corona-Krise trifft Kinder aus armutsgefährdeten Familien in vielerlei Hinsicht stärker: laut den AutorInnen wirkt sie sich negativer auf das körperliche Wohlbefinden betroffener Kinder aus und deren psychische Gesundheit leidet stärker als bei Kindern aus finanziell besser gestellten Haushalten. Während des Lockdowns fallen soziale, konsumzwangfreie Räume als Treffpunkte weg, Orte, auf die vor allem Jugendliche aus Familien mit niedrigerem Einkommen angewiesen sind. Das Leben auf engem Raum ohne Ausweichterrain verschärft das innerfamiliäre Konfliktpotential. Unlängst meldete etwa die Kinder- und Jugendhilfe Salzburg, ihr Personal stoße aufgrund dieser Herausforderungen in Familien an ihre personellen Grenzen. <a rel="noreferrer noopener" href="https://salzburg.orf.at/stories/3080557/" target="_blank" aria-label="Im Jahr 2020 mussten sie um ein Drittel öfter einschreiten als im Vorjahr (öffnet in neuem Tab)">Im Jahr 2020 mussten sie um ein Drittel öfter einschreiten als im Vorjahr</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">„Das österreichische Schulsystem zementiert Klassenunterschiede“</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Volkshilfe weist schon seit Jahren auf die Situation von armutsgefährdeten Kindern hin. Geschehen ist wenig. Auch wenn ein „sehr, sehr leichter Rückgang“ zu verzeichnen sei, erklärt Judith Ranftler, Leiterin des Projekts „Kinderarmut abschaffen“ der Volkshilfe, sei das einerseits „viel zu wenig“ und andererseits davon auszugehen, dass die Corona-Krise die Situation erneut verschärfen werde. In der Koalitionsvereinbarung von ÖVP und Grünen heißt es, „auf die Bekämpfung von Kinderarmut“ lege die Bundesregierung „ein besonderes Augenmerk“. Konkrete Maßnahmen finden sich im Koalitionspapier nicht. „Die Prioritäten liegen offenbar woanders“, kritisiert Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kritik der Volkshilfe richtet sich vor allem gegen die strukturelle Benachteiligung im österreichischen Schulsystem. Eine Ganztags- und Gesamtschule für alle 6- bis 14-Jährigen könne ein wirksamer Hebel sein, um die strukturelle Diskriminierung gegenüber armutsbetroffenen Kindern zu bekämpfen, heißt es in dem dazugehörigen Forderungspapier. „Die Vorteile einer Gesamtschule sind in der Wissenschaft relativ unumstritten“, betont Ranftler. „Aber letztlich ist es eine politische Frage“. „Das österreichische Schulsystem zementiert Klassenunterschiede“, bürgerliche Parteien wie die ÖVP hätten daher wenig Interesse daran, an diesem System zu rütteln.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schule als Ungleichmacher</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus brauche es ein flächendeckendes Angebot von Ganztagsschulen. „Ein gravierendes Problem in Österreich ist, dass die aktive Unterstützung der Eltern strukturell miteingeplant ist“, erklärt Ranftler. Die Kinder gehen vormittags zur Schule, nachmittags soll der Stoff wahlweise mit Eltern oder NachhilfelehrerInnen vertieft werden. Für Eltern mit genügend Zeit, Bildung und Einkommen eine machbare Aufgabe, aber <em>summa summarum</em> ein Faktor, der die Bildungsmobilität in Österreich stark einschränkt – und dem durch die Einführung einer Ganztagsschule entgegengewirkt werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bildungssystem in Österreich, vielfach als Aufstiegschance für jede und jeden, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Familie, gepriesen, gleicht laut Volkshilfe-Studie eher einem Ungleichmacher. Die Schule als Ort, der bestehende soziale und ökonomische Ungleichheiten verschärft, anstatt sie abzumildern. „Doch das müsste nicht so sein“, findet Ranftler. Wolle man langfristig etwas gegen Kinderarmut unternehmen, „wird das nicht ohne substanzielle Änderungen im Bildungssystem gehen können“.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Theater und Museen als Lernräume</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Abseits einer grundlegenden Schulreform fordert die Volkshilfe die Einführung einer sogenannten Kindergrundsicherung. Kinder und Jugendliche sollen, unabhängig vom Einkommen der Eltern, bis zum Alter von 18 monatlich einen Betrag von 200 Euro bekommen. Diese Zahlung kann – abhängig vom Familieneinkommen – um bis zu 425 Euro aufgestockt werden. „Wir könnten mit diesem Modell das erste Land weltweit sein, das Kinderarmut abschafft“, betont Fenninger. Laut Berechnungen des Europäischen Zentrums für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung würden die Mehrkosten der bundesweiten Einführung der Kindergrundsicherung rund zwei Milliarden Euro betragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das kein Projekt ist, dass sich von heute auf morgen umsetzen lässt, ist den AutorInnen bewusst. Kurzfristig schlagen sie daher eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes und die Verlängerung der Anspruchsberechtigung vor. Um Schulen so rasch wie möglich wieder öffnen zu können, sollten etwa Kinosäle, Museen oder Theater angemietet und als Lernräume zur Verfügung gestellt werden. Denn dass sich Armut bei geschlossenen Schulen noch mehr auf den Bildungserfolg von Jugendlichen auswirkt, ist laut den Studien-AutorInnen „offensichtlich“.</p>



<p class="rotebox wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet armutsgefährdet? </strong><br>Als „armutsgefährdet“ werden in Österreich jene Personen bezeichnet, deren Haushaltseinkommen weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens (mittlerer Wert der Verteilung) beträgt. Die Armutsgefährdungsschwelle betrug 2019 somit 15.437&nbsp;Euro für einen Einpersonenhaushalt, das sind 1.286&nbsp;Euro pro Monat (12 Mal). Österreichweit sind 303.000 Kinder und Jugendliche sowie 653.000 Frauen und 517.000 Männer ab 18 Jahren von Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdung betroffen.</p>
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		<title>Bildung: Österreich darf nicht sitzen bleiben</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2011/10/10/osterreich-darf-nicht-sitzen-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Rogy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 09:12:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2011/06]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Rogy]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsreform]]></category>
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					<description><![CDATA[Hohe drop-out Raten, eine niedrige Bildungsbeteiligung und überarbeitete Lehrer. Wie können wir das System effizienter machen? Das österreichische Bildungssystem krankt. Stark belasteten LehrerInnen stehen viele mangelhaft betreute SchülerInnen gegenüber, die sich Unterstützung durch private Nachhilfestunden holen müssen. Das Ziel einer breiten Ausbildungsbasis für alle, unabhängig von Einkommen, Herkunft und Bildung der Eltern, wird in Österreich [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hohe drop-out Raten, eine niedrige Bildungsbeteiligung und überarbeitete Lehrer. Wie können wir das System effizienter machen?</strong></p>



<span id="more-1033"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Das österreichische Bildungssystem krankt. Stark belasteten LehrerInnen stehen viele mangelhaft betreute SchülerInnen gegenüber, die sich Unterstützung durch private Nachhilfestunden holen müssen. Das Ziel einer breiten Ausbildungsbasis für alle, unabhängig von Einkommen, Herkunft und Bildung der Eltern, wird in Österreich nicht erreicht. Kann man hier noch von einem effizienten Bildungssystem sprechen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine umfassende und solide Bildung fördert die Chancen auf ein erfolgreiches und gesundes Leben und nicht zuletzt auch auf einen guten Arbeitsplatz“, weiß GPA-djp Bildungsexperte Thomas Kreiml. Doch dazu müssen die Jugendlichen auch im Ausbildungssystem gehalten werden. Das gelingt in Österreich leider nur ungenügend: „Der Anteil von 15-/16-jährigen Jugendlichen, die noch keinen Schulabschluss haben, aber dennoch keine Schule mehr besuchen, liegt in Österreich bei 5,6 Prozent. Damit sind wir im negativen Spitzenfeld, nur in Mexiko und in der Türkei ist diese ‚Out-of-School-Population’ noch größer“, kritisiert der Experte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die PISA-Studie zeigt, dass 10 Prozent der SchülerInnen unser Bildungssystem ohne abgeschlossene Schulausbildung verlassen. Kreiml meint, dass hier eine Erhöhung der Schulpflicht bis zum 16. Lebensjahr helfen könnte, um die Ausbildungssituation der jungen Menschen zu verbessern. „Als Jugendlicher muss man viele Dinge erst kennenlernen um sich eine bewusste Meinung darüber bilden zu können. Eine Berufsentscheidung mit 14 Jahren ist vielfach zu früh und bildet in erster Linie den erreichten Bildungsstatus der Eltern ab“, sieht Kreiml hier Hürden für Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuesten Zahlen der OECD („Bildung auf einen Blick“) zeigen: In Österreich befindet sich jeder fünfte 15- bis 19-Jährige nicht mehr in Ausbildung. Österreich räumt der Bildung offensichtlich keine Priorität ein: Denn die Bildungsausgaben gemessen am BIP liegen nicht nur ebenfalls unter dem OECD-Schnitt, sie sind noch dazu seit 1995 gesunken – von 6,2 auf 5,4 Prozent &#8211; und klar hinter dem Anstieg des BIP zurück geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Positive Bindung zur Schule</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bereitschaft zur Bildung hängt für Gerda Benesch-Tschanett, Direktorin der Theodor Kramer Schule im 22. Wiener Gemeindebezirk, auch von den angebotenen Rahmenbedingungen ab. „In einem Umfeld, wo breite Unterstützung und methodische Vielfalt geboten werden, werden Bildungsangebote von den SchülerInnen selbst gut wahrgenommen“, berichtet sie. Die Jugendlichen spiegeln dann nicht jenen Stellenwert wider, den Ausbildung für Ihre Eltern hat, sondern entwickeln ein eigenständiges Wertesystem. Es entsteht so etwas wie eine positive Bindung zur Schule: „Das zeigt sich an unserer Schule darin, dass eine beachtliche Zahl an Schulabgängern nach der 8. Schulstufe nach einer kurzen Zeit der Berufstätigkeit wieder an die Schule zurückkehren und weiterlernen möchte.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung notwendig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die PISA-Studie 2009 zeigt noch weitere, besorgniserregende Trends: So haben beispielsweise rund 15 Prozent der SchülerInnen nach neun Jahren Schule immer noch Probleme beim Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung beim Lernen ist zweifelsfrei notwendig. 77 Prozent der Eltern geben an, abends noch mit Ihren Kindern zu lernen. Darüber hinaus nehmen bereits stolze 27 Prozent der SchülerInnen private Nachhilfe in Anspruch, wofür von den Eltern jedes Jahr satte 127 Millionen Euro aufgewendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht jeder, der Unterstützung brauchen würde, bekommt diese auch: von jenen 270.000 SchülerInnen, die private Nachhilfestunden brauchen würden, bekommen rund 70.000 keine Hilfe, weil es sich die Eltern nicht leisten können. So wird die soziale Selektion auf dem Weg zur besseren Bildung über den Umweg Nachhilfe fortgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfolgskonzept StützlehrerIn</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es geht auch anders: Direktorin Benesch-Tschanett arbeitet an einer jener Wiener AHS, in denen in der Unterstufe nach dem Modell der Neuen Wiener Mittelschule unterrichtet wird. Dort werden alle SchülerInnen der 1. bis 8. Schulstufe gezielt gefördert. In den Trägerfächern Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es eine(n) zweite(n) LehrerIn in jeder Klasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Sitzenbleiben gibt es an dieser Schule nicht. Wer den Lehrstoff der aktuellen Schulstufe nicht bewältigt, wird umgestuft und nach dem Hauptschullehrplan unterrichtet. Die SchülerInnen können in ihrer angestammten Klasse bleiben, soziale Kontakte gehen nicht verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Natürlich ist unser Modell nicht das billigste – aber der Output ist besser“, weiß Benesch-Tschanett. So brauchen die SchülerInnen keine privaten Nachhilfestunden mehr, denn in so genannten „Fördertrainingsstunden“ wird schwieriger Lernstoff mit FachlehrerInnen nachmittags nochmals durchgearbeitet – auf freiwilliger Basis. „Die SchülerInnen holen sich genau das ab, was sie an Unterstützung brauchen“, sieht die Direktorin die Effizienz des Unterstützungssystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benesch-Tschanett ist davon überzeugt, dass eine methodisch durchdachte Unterstützung der SchülerInnen, ein gezielter Mitteleinsatz sowie individuelle Förderung auch entsprechend positive Resultate bringen. „Ein Zu-Tode-Sparen des Systems macht es ineffizient und schadet letztlich den SchülerInnen. Lücken in der Betreuung und überlastetes Lehrpersonal können nicht jene Bildungsstandards gewährleisten, die wir in Österreich haben möchten“, konstatiert die Direktorin. Dabei geht es um schulische, aber auch um menschliche Erziehung und um kritisches Denken sowie ein Wertebewusstsein einer ganzen Generation. „Unser Modellbeispiel zeigt die positiven Früchte dieser Investitionen“, so Benesch-Tschanett.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Investitionen in Bildung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Verbesserung des Systems fordert die GPA-djp zum einen eine zielorientierte Erhöhung der Bildungsinvestitionen. „Der wichtigste bildungspolitische Schritt in naher Zukunft wäre allerdings die gemeinsame Schule für alle SchülerInnen bis zum Ende der Schulpflicht“, fordert Kreiml. „Das Abschaffen der in Österreich immer noch üblichen frühen Trennung der SchülerInnen in Hauptschule oder Gymnasium nach der 8. Schulstufe würde auch Kindern aus sozial schwächeren Familien das Tor zu nachhaltigeren Bildungswegen und Karrieren öffnen“, ist Kreiml überzeugt.</p>
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