<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gewinnausschüttung &#8211; KOMPETENZ-online</title>
	<atom:link href="https://kompetenz-online.at/tag/gewinnausschuettung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://kompetenz-online.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Sep 2019 14:10:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2021/02/index-1-150x150.png</url>
	<title>Gewinnausschüttung &#8211; KOMPETENZ-online</title>
	<link>https://kompetenz-online.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Geldregen für die Aktionäre</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2019/09/16/geldregen-fuer-die-aktionaere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lucia Bauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 14:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[AK]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionäre]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterkammer]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenrettung]]></category>
		<category><![CDATA[David Mum]]></category>
		<category><![CDATA[Dividendenreport]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnausschüttung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kompetenz-online.at/?p=11211</guid>

					<description><![CDATA[Im Geschäftsjahr 2018/19 stiegen die Gewinne der börsennotierten Unternehmen um fast 40 Prozent. Die Ausschüttungen an die Aktionäre knackten die 3-Milliarden-Grenze. Ganz vorne mit dabei sind Unternehmen aus dem Bankenbereich.  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2019/09/Grafik_Aktionäre1-1024x614.png" alt="" class="wp-image-11217" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2019/09/Grafik_Aktionäre1-1024x614.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2019/09/Grafik_Aktionäre1-150x90.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2019/09/Grafik_Aktionäre1-300x180.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2019/09/Grafik_Aktionäre1-768x461.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2019/09/Grafik_Aktionäre1.png 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> <strong>3,2 Milliarden werden 2019 an Aktionäre ausgeschüttet.</strong><br>Quelle: AK-Dividendenreport, Grafik: GPA-djp-Öffentlichkeitsarbeit </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Geschäftsjahr 2018/19 stiegen die Gewinne der börsennotierten Unternehmen um fast 40 Prozent. Die Ausschüttungen an die Aktionäre knackten die 3-Milliarden-Grenze. Ganz vorne mit dabei sind Unternehmen aus dem Bankenbereich.  </strong></p>



<span id="more-11211"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Finanzkrise 2008 hat Österreich rund elf Milliarden
Euro ausgegeben, um die Banken zu unterstützen. Das entspricht dem Volumen von
zwei großen Steuerreformen. Damit schulterte Österreich eines der teuersten
Bankenpakete in Europa. Gemessen an der Wirtschaftsleistung war die
Bankenrettung fast doppelt so teuer wie in den anderen Euroländern. Zweifellos
stehen die Banken heute weit besser da als vor 10 Jahren. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/wirtschaft/betriebswirtschaft/Dividenden_Report_2019.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Dividendenreport 2019 der AK (öffnet in neuem Tab)">Dividendenreport 2019 der AK</a> sind sowohl das Eigenkapital und damit die Stabilität als auch die Profitabilität für die Eigentümer stark gestiegen. Aber von 2017 auf 2018 haben die &nbsp;Banken ihre Kernkapitalquote nicht mehr erhöht, die sind sogar leicht gesunken. Kein Wunder, denn gleichzeitig gab es enorme Ausschüttungen &nbsp;an die Aktionäre. Die österreichischen börsennotierten Konzerne haben die Aktionäre heuer mit Rekordausschüttungen von 3,2 Mrd. Euro bedient. Besonders viel wurde im Bankenbereich ausgeschüttet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem bereits das Vorjahr für die österreichischen Großbanken sehr gut verlaufen ist, stiegen ihre Gewinne in diesem Jahr weiter an. Mit einem Jahresüberschuss von 3,5 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 21,5 Prozent, macht der Gewinn der Banken fast die Hälfte des gesamten Gewinns der ATX-Unternehmen aus. Nutzniesser der guten Ergebnisse sind die Aktionäre: </p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Spitze des Dividendenrankings steht die Erste Group AG. Sie erhöht ihre Dividende um 16,7 Prozent und schüttet 597,4 Millionen Euro an die Aktionäre aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die RBI verhält sich ihren Aktionären gegenüber mehr als großzügig. Sie schüttet um 50 Prozent mehr aus als im Vorjahr, nämlich 305,6 Millionen Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Aktionäre der BAWAG  Group AG bekommen trotz eines leichten Gewinnrückgangs eine satte Auszahlung.  Mit 215,2 Millionen Euro wird fast das Vierfache des Vorjahrs an Dividenden ausbezahlt. Insgesamt wurden damit im Jahr 2019 1,12 Milliarden Euro alleine von den Banken ausbezahlt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Leiter des Grundlagenbereichs der GPA-djp, David Mum sieht diese Entwicklung kritisch: &#8222;So kann es nicht sein: Wenn es gut geht wird das Füllhorn an die Aktionäre ausgeschüttet, wenn es schlecht geht sollen auf einmal die SteuerzahlerInnen einspringen. Wir sagen daher Nein zu weiteren Steuergeschenken an die Konzerne. Wenn Rekordgewinne gemacht werden, muss auch ein Beitrag für die Allgemeinheit fließen.&#8220; &nbsp;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohlstandsgewinne fair verteilen statt auf Wirtschaftsabschwung warten</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2018/11/26/wohlstandsgewinne-fair-verteilen-statt-auf-wirtschaftsabschwung-warten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Mum]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 14:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[David Mum]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnausschüttung]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnerhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnsteuersenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsstandort]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kompetenz-online.at/?p=6918</guid>

					<description><![CDATA[Das WIFO hat Mitte November festgestellt, dass sich die österreichische Wirtschaft „in der Reifephase einer Hochkonjunktur“ befindet. Mit anderen Worten: wir stehen am Höhepunkt des Konjunkturaufschwunges. Für die Gewerkschaften ist daher klar: Es ist genau jetzt an der Zeit, die Löhne und Gehälter kräftig zu erhöhen. Die Betriebe haben ihre Produktion stark erhöht, sie haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6919" aria-describedby="caption-attachment-6919" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-6919" src="https://www.kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka-300x200.jpg" alt="Fotolia, Markus Mainka" width="300" height="200" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka-300x200.jpg 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka-768x512.jpg 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka-1024x682.jpg 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka-720x480.jpg 720w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka-272x182.jpg 272w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/Fotolia_142380533_Markus-Mainka.jpg 1688w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6919" class="wp-caption-text">Fotolia, Markus Mainka</figcaption></figure></p>
<p><strong>Das WIFO hat Mitte November festgestellt, dass sich die österreichische Wirtschaft „in der Reifephase einer Hochkonjunktur“ befindet. Mit anderen Worten: wir stehen am Höhepunkt des Konjunkturaufschwunges.</strong></p>
<p><span id="more-6918"></span>Für die Gewerkschaften ist daher klar: Es ist genau jetzt an der Zeit, die Löhne und Gehälter kräftig zu erhöhen. Die Betriebe haben ihre Produktion stark erhöht, sie haben sehr gut verdient und die Gewinne sind stark gestiegen. Und die Eigentümer haben meist prächtig verdient.</p>
<p>Das Wachstum stieg von 0 Prozent 2013 die letzten Jahre laufend an und soll 2018 3 Prozent betragen. Nach einigen mageren Jahren nach der Finanzkrise und dem darauffolgenden Sparkurs begann das Wachstum 2016 anzuziehen. In diesem Jahr ist auch die vom ÖGB erkämpfte Lohnsteuersenkung in Kraft getreten. Die Konjunktur kam also in Fahrt, als die verfügbaren Einkommen der Menschen wieder gestiegen sind.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6920" src="https://www.kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/wirtschaftswachstum-in-Prozent.jpg" alt="" width="1451" height="817" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/wirtschaftswachstum-in-Prozent.jpg 1451w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/wirtschaftswachstum-in-Prozent-300x169.jpg 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/wirtschaftswachstum-in-Prozent-768x432.jpg 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2018/12/wirtschaftswachstum-in-Prozent-1024x577.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1451px) 100vw, 1451px" /></p>
<p>Den Ruf der Arbeitgeber nach maßvollen Abschlüssen, weil das Wachstum nächstes Jahr geringer sein wird, kann von uns nicht geteilt werden. Gerade die Wirtschaft betont immer, dass nur das verteilt werden kann, was zuvor erarbeitet und erwirtschaftet wurde. Demzufolge ist jetzt der beste Zeitpunkt für kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen. Jetzt geht es den Gewerkschaften darum, den gestiegenen Wohlstand und die Produktionszuwächse gerecht zu verteilen.</p>
<p>Dass das Wachstum nächstes Jahr etwas geringer sein wird, ist kein Argument dafür, jetzt Zurückhaltung zu üben. Außerdem wären die ArbeitnehmerInnen dann die einzigen, die zurückhaltend wären. Maßvoll waren jedenfalls die Eigentümer und Manager nicht:<br />
Die<a href="https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/wirtschaft/wirtschaftkompakt/Gagen_der_ATX-Manager.html" target="_blank" rel="noopener" aria-label="Manager der österreichischen börsenotierten Unternehmen (öffnet in neuem Tab)"> Manager der österreichischen börsenotierten Unternehmen</a> verdienten 2017 das 56-fache eines österreichischen Beschäftigten. 2003 betrug der Faktor noch das 20-fache. Die Schere hat sich also immer weiter geöffnet. Auch die Eigentümer nutzen ihre Unternehmensbeteiligungen stark aus. Die<a href="https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/wirtschaft/betriebswirtschaft/Dividenden-Report.html" target="_blank" rel="noopener" aria-label="Gewinnausschüttungen wurden 2018 (öffnet in neuem Tab)"> Gewinnausschüttungen wurden 2018</a> um 30% erhöht. Man entzieht den Unternehmen also viel Geld, statt es für Investitionen oder als Reserven im Unternehmen zu belassen.</p>
<p>Eine solide und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ist nur möglich, wenn der Wohlstandszugewinn breit verteilt wird. Nur wenn die gestiegene Produktion auch auf eine gestiegene Kaufkraft trifft, wird die Wirtschaft dir Produktion auf hohem Niveau halten und ausbauen.<br />
Lohnerhöhungen sind daher nicht nur eine Frage der Fairness sondern auch wirtschaftlicher Vernunft.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
