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	<title>Universität Wien &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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	<title>Universität Wien &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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		<title>Teilzeitarbeit von Frauen ist meist nicht freiwillig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexia Weiss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 13:52:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Akademie der Wissenschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Frauen arbeiten in Österreich Teilzeit. Meist tun sie dies, weil sie sich um Kinder kümmern müssen. Die L &#038; L Sozialforschung hat sich nun im Auftrag der Abteilung Frauenpolitik der Arbeiterkammer Niederösterreich die diesbezügliche Situation in Niederösterreich angesehen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-1024x683.png" alt="" class="wp-image-15843" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-1024x683.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-300x200.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-150x100.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-768x512.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-600x400.png 600w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-720x480.png 720w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646-272x182.png 272w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/12/AdobeStock_313374646.png 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Foto: Adobe Stock</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele Frauen arbeiten in Österreich Teilzeit. Meist tun sie dies, weil sie sich um Kinder kümmern müssen. Die L &amp; L Sozialforschung hat sich nun im Auftrag der Abteilung Frauenpolitik der Arbeiterkammer Niederösterreich die diesbezügliche Situation in Niederösterreich angesehen. </strong></p>



<span id="more-15831"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ergebnisse unterstreichen den Handlungsbedarf. Es mangelt vor allem an Kinderbetreuungseinrichtungen und solchen mit ausreichend langen Öffnungszeiten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Österreichweit liegt die Teilzeitquote von Frauen derzeit bei fast 50 Prozent. Meist sind es Mütter, die ihre Arbeitszeit herunterschrauben. Sieht man sich die Entwicklung über die vergangenen Jahrzehnte an, verstärkt sich dieser Trend sogar noch. Im Rahmen einer Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Wien, deren Ergebnisse dieses Frühjahr veröffentlicht wurden, haben sich Caroline Berghammer und Bernhard Riederer angesehen, welche Auswirkung Mutterschaft auf die Erwerbsarbeit von Frauen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei zeigte sich einerseits, dass während in der Generation der zwischen 1940 und 1949 Geborenen das Hausfrauenmodell noch relativ stark verbreitet war und rund die Hälfte der Frauen mit Kindern betraf, dieses Lebenskonzept in der Generation der zwischen 1970 und 1979 Geborenen kaum noch eine Rolle spielt. Bei der jüngeren Generation waren 80 bis 90 Prozent der Frauen mit einem Kind im Volksschulalter wieder erwerbstätig – allerdings arbeiteten sie nach dem Wiedereinstieg weniger Stunden als die Generationen davor.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass viele Mütter sehr lange in Teilzeit verbleiben, oft bis ihre Kinder Teenager oder älter sind.“</p><cite>Caroline Berghammer</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Waren erwerbstätige Mütter der älteren Generation zu rund 70 Prozent Vollzeit tätig, sind es bei den jüngeren Müttern nur rund 30 Prozent. Und: die Teilzeitarbeit bleibe über einen längeren Zeitraum. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass viele Mütter sehr lange in Teilzeit verbleiben, oft bis ihre Kinder Teenager oder älter sind“, so Berghammer.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Teilzeit wegen der Kinder</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild zeichnet auch eine aktuelle Studie von L &amp; R Sozialforschung, die sich die Beschäftigung von Frauen in Niederösterreich ansah. In diesem Bundesland arbeiten rund 50 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer Teilzeit – 1.753 von ihnen wurden für diese Studie befragt. Das Ergebnis: 75 Prozent der Frauen, die nicht Vollzeit arbeiten, tun dies wegen Kinderbetreuungspflichten. Bei Männern ist die Motivation meist eine andere: hier steht mit 43 Prozent, so mehr Zeit für persönliche Interessen und Hobbys zu haben, an erster Stelle. Bei Frauen ist wiederum auffällig, dass in manchen Branchen – dabei vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen – angegeben wird, dass Zeitdruck und Stress der Grund für Teilzeitarbeit sind. In anderen Branchen wie etwa dem Handel würden wiederum Frauen oft gerne mehr arbeiten, sie bekommen aber nur Teilzeitjobs angeboten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;75 Prozent der Frauen, die nicht Vollzeit arbeiten, tun dies wegen Kinderbetreuungspflichten. Bei Männern ist die Motivation meist eine andere: hier steht mit 43 Prozent, so mehr Zeit für persönliche Interessen und Hobbys zu haben, an erster Stelle.&#8220;</p><cite>Studie von L &amp; R Sozialforschung</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Studienautorinnen Nadja Bergmann, Lisa Danzer und Claudia Sorger, in ihrer Studie zur Situation in Niederösterreich zudem festgestellt haben: Frauen bleiben oft über viele Jahre teilzeitbeschäftigt. Mehr als 30 Prozent der Frauen befinden sich bereits zehn Jahre oder länger in einer Teilzeitbeschäftigung. Weitere 30 Prozent arbeiten zwischen fünf und neun Jahren nicht Vollzeit. Das wirkt sich nicht nur auf das aktuelle Einkommen, sondern auch auf die künftige Pension, Weiterbildungsoptionen und die Aufstiegschancen aus.  </p>



<h4 class="wp-block-heading">Unterschied zwischen Stadt und Land</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben bei den Studienautorinnen nachgefragt, ob es hier Unterschiede zwischen Städten und ländlichen Gemeinden gibt. Ja, sagt Claudia Sorger. „In Niederösterreich, wie auch in ganz Österreich, zeigt sich bei Frauen eine Abnahme der Teilzeitquote mit zunehmendem Urbanisierungsgrad, während auf Männer genau das Gegenteil zutrifft. In Niederösterreich betrug die Teilzeitquote in Gebieten mit niedrigem Urbanisierungsgrad unter Frauen 2018 52,7 Prozent, in Gebieten mit hohem Urbanisierungsgrad 45 Prozent.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Worin liegt hier die Ursache? Es besteht hier ein direkter Zusammenhang zur Verfügbarkeit von Kinderbetreuung, so Sorger. „Dabei geht es nicht alleine um die Existenz des Angebotes, sondern auch um Kriterien wie Öffnungszeiten, Schließtage und Kosten.“ Es braucht also nicht nur genügend Kinderbetreuungseinrichtungen, sondern auch entsprechend lange Öffnungszeiten. In Niederösterreich gibt es vor allem viel zu wenige Betreuungsangebote für Unter-2,5Jährige.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Belastende Arbeitsbedingungen erschweren Vollzeit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig seien aber auch die Arbeitsbedingungen. Brächten die Arbeitsbedingungen besondere Belastungsfaktoren mit sich, können sich viele Beschäftigte keine Vollzeitarbeit vorstellen. „Um eine Vollzeitarbeit zu ermöglichen, wäre also besonders in diesen Branchen eine Verkürzung der Arbeitszeit im Sinn von kurzer Vollzeit für alle oder viele zielführend“, sagt die Forscherin. Besonders betroffen seien hier Gesundheits- und Sozialberufe.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Um eine Vollzeitarbeit zu ermöglichen, wäre also besonders in diesen Branchen eine Verkürzung der Arbeitszeit im Sinn von kurzer Vollzeit für alle oder viele zielführend“</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Im Handel wiederum würden oft vorrangig Teilzeitstellen angeboten, hier braucht es also grundsätzlich mehr Vollzeitstellen. Der Handel nutzt, wie auch die in der Studie in Niederösterreich geschilderte Situation zeigt, das Teilzeitmodell auch, um günstig Spitzen abzufedern oder Krankenstände und Urlaube auszugleichen. Viele Teilzeitkräfte leisten regelmäßig Mehrstunden, teils werden diese aber nur in Freizeit abgegolten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass mehr Frauen rascher wieder Vollzeit arbeiten, wäre auch im Hinblick auf die Absicherung im Alter wichtig. Bergmann erläutert dazu: „Vor dem Hintergrund, dass knapp über 30 Prozent der Befragten bereits mehr als zehn Jahre einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen und ein ähnlich hoher Anteil zwischen fünf und zehn Jahren, wird deutlich, dass das mit Erwerbsarbeit erzielte Einkommen über eine relativ lange Zeitspanne geringer ist.“ Das wiederum wirkt sich auf die Pensionshöhe aus.</p>



<p class="blauebox wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://noe.arbeiterkammer.at/teilzeitstudie" target="_blank" aria-label="Zur Studie „Teilzeitbeschäftigung in Niederösterreich: Teilzeit – ist das wirklich mein Wunsch?“ (öffnet in neuem Tab)">Zur Studie „Teilzeitbeschäftigung in Niederösterreich: Teilzeit – ist das wirklich mein Wunsch?“</a></p>
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		<title>Wann geht es aufwärts nach Corona?</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2020/04/30/wann-geht-es-aufwaerts-nach-corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Lavaud]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 14:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wirtschaft wird wieder hochgefahren, aber wie lange brauchen wir, um die Folgen der Krise zu überwinden? Die ÖsterreicherInnen erwarten nur eine langsame wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="614" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel-1024x614.png" alt="" class="wp-image-13485" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel-1024x614.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel-300x180.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel-150x90.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel-768x461.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel-1536x922.png 1536w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_titel.png 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Grafik: Adobe Stock/GPA-djp-Öffentlichkeitsarbeit</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Wirtschaft wird wieder hochgefahren, aber wie lange brauchen wir, um die Folgen der Krise zu überwinden? Die ÖsterreicherInnen erwarten nur eine langsame wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise.</strong></p>



<span id="more-13470"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Umfrage in österreichischen Haushalten zeigte sich, dass nur jeder Vierte eine Verbesserung seiner finanziellen Situation innerhalb des nächsten Jahres erwartet. Einer von fünf rechnet sogar mit einer weiteren Verschlechterung. Die meisten Menschen erwarten auch noch keinen landesweiten wirtschaftlichen Aufschwung. Nur was die Arbeitslosigkeit angeht glaubt die Mehrheit, dass sie wieder sinken wird. Die Erwartungen für die nächsten drei Monate sind generell pessimistischer, für die Zeit danach sind die Menschen optimistischer.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Optimismus als Motor</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist es so wichtig, wie wir uns die Zukunft vorstellen? Was wir von der Zukunft erwarten, spielt eine große Rolle bei unseren wirtschaftlichen Entscheidungen: So werden KonsumentInnen, die optimistisch gestimmt sind, in der Regel mehr Geld ausgeben, und das nicht erst morgen, sondern schon heute. Wenn UnternehmerInnen optimistisch in die Zukunft blicken, steigern sie ihre Produktion und investieren verstärkt in ihr Unternehmen. Dadurch schaffen sie mehr neue Arbeitsplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Optimistische Erwartungen haben also positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung, weil sie sowohl Angebot als auch Nachfrage ankurbeln. Pessimistische Erwartungen haben den umgekehrten Effekt: KonsumentInnen geben dann weniger Geld aus, Unternehmen halten sich bei Investitionen zurück. Daher ist es von großer Bedeutung, die Erwartungen möglichst genau zu beobachten, um so wirtschaftliche Entwicklungen besser einschätzen zu können.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Krise trifft sozial Schwache</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der Corona-Krise haben viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren oder wurden in Kurzarbeit geschickt. Davon waren besonders sozial schwächere Haushalte betroffen: ArbeitnehmerInnen mit Pflichtschulabschluss wurden am häufigsten in Kurzarbeit geschickt oder gekündigt, während Beschäftigte mit höherer Schulbildung meist ohne Einbußen beim Einkommen im Home Office arbeiten. Sie verloren auch deutlich seltener ihren Arbeitsplatz. Am schlimmsten wirkte sich die Krise allerdings auf jene Menschen aus, die schon davor sehr wenig verdienten. Sie müssen nun mit noch weniger auskommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Blick auf die Zukunft</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Situation ist für viele Menschen finanziell enorm belastend, das ist unbestritten. Doch was erwarten die Menschen in Österreich von der Zeit, die jetzt vor ihnen liegt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage stellten die Forscher des ‚Austrian Corona Panel’ an der Universität Wien. Stellvertretend für die österreichische Bevölkerung wurden 1.500 Personen ausgewählt und befragt, wie sie ihre eigene finanzielle Situation, die wirtschaftliche Lage Österreichs und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt einschätzten. Die Ergebnisse dieser Befragung zeigen, dass nur wenige im nächsten Jahr eine Verbesserung erwarten, weder für ihre eigene finanzielle Situation, noch für die wirtschaftliche Lage Österreichs. Nur was den Arbeitsmarkt betrifft überwiegt Optimismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als die Hälfte der Menschen geht davon aus, dass sich ihre finanzielle Lage innerhalb der nächsten drei Monate nicht verändern wird. Jeder Fünfte befürchtet sogar eine Verschlechterung, nur sehr wenige (einer von Acht) erwarten eine Verbesserung. Wenn man jetzt noch mitbedenkt, dass viele Beschäftigte wegen der Corona-Krise weniger verdienen, ist das eine überwiegend pessimistische Einschätzung. Längerfristig, also fürs nächste Jahr, erwartet jedoch ein Viertel der Befragten, dass sich ihre finanzielle Situation verbessern wird, hier zeigt sich mehr Optimismus. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="614" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt-1024x614.png" alt="" class="wp-image-13474" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt-1024x614.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt-300x180.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt-150x90.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt-768x461.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt-1536x922.png 1536w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_umfrage_haushalt.png 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><strong>Quelle: Corona-Panel der Universität Wien, dritte Welle</strong><br>Grafik GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit, Lucia Bauer</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Unsichere Zukunftsaussichten</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was die wirtschaftliche Lage in Österreich insgesamt angeht, ist immerhin jeder Fünfte optimistisch und erwartet, dass es aufwärts geht. Aber mehr als die Hälfte der Befragten befürchten, dass sich die wirtschaftliche Lage kurzfristig noch weiter verschlechtert. Auf Jahressicht sind sich die Befragten uneinig: knapp 40 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der Konjunktur, aber ebenso viele mit einer weiteren Verschlechterung. Es besteht also eine große Unsicherheit was die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise angeht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage-1024x614.png" alt="" class="wp-image-13477" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage-1024x614.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage-300x180.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage-150x90.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage-768x461.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage-1536x922.png 1536w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_wirtschaftliche-Lage.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><strong>Quelle: Corona-Panel der Universität Wien, dritte Welle</strong><br>Grafik GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit, Lucia Bauer</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Optimismus für den Arbeitsmarkt</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eher optimistisch blicken die Menschen auf den Arbeitsmarkt: eine klare Mehrheit (mehr als 60 Prozent) erwartet, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt entspannen wird. Nur etwa jeder Vierte rechnet weiterhin mit einer schwierigen Situation für Arbeitssuchende, und knapp einer von zehn befürchtet einen Anstieg der Arbeitslosen in drei bzw. zwölf Monaten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="614" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen-1024x614.png" alt="" class="wp-image-13482" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen-1024x614.png 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen-300x180.png 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen-150x90.png 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen-768x461.png 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen-1536x922.png 1536w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2020/04/Grafik_arbeitslosenzahlen.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><strong>Quelle: Corona-Panel der Universität Wien, dritte Welle</strong><br>Grafik GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit, Lucia Bauer</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Und der Ausblick?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die ÖsterreicherInnen erwarten nur eine langsame wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise, sowohl für sich persönlich, als auch für das Land. Man glaubt weniger an ein „V“-Szenario, in dem es nach dem schnellen Absturz auch schnell wieder aufwärts geht, sondern eher, dass eine längere Zeit der Schwäche in Form eines „langen U“ auf uns zukommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Politik kommt dabei eine besondere Aufgabe zu. Die Ankündigung der Regierung, die österreichische Wirtschaft zu retten „koste es was es wolle“, muss konsequent eingehalten werden. Maßnahmen zur Unterstützung sollten, wenn notwendig, auch erweitert werden. Dies ist wichtig, denn nur so kann eine Nachfragekrise, die durch Einkommensverluste und Pessimismus entsteht, in Österreich vermieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://viecer.univie.ac.at/corona-blog/corona-blog-beitraege/blog18/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="https://viecer.univie.ac.at/corona-blog/corona-blog-beitraege/blog18/ (öffnet in neuem Tab)">https://viecer.univie.ac.at/corona-blog/corona-blog-beitraege/blog18/</a>Quelle: Austrian Corona Panel, Blog 18 (P. Pichler, P. Schmidt-Dengler, C. Zulehner), sowie Blog 7 und 9</p>
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