Es ist ein wiederkehrendes Muster: Eine Frau wird von einem Mann mit ausländischer Staatsbürgerschaft ermordet, attackiert oder vergewaltigt und rechte sowie rechtspopulistische Proponenten inszenieren sich als Hüter der Frauenrechte. Eike Sanders, Anna O. Berg und Judith Goetz, sie sind Teil des Autor*innenkollektivs „Feministische Intervention“, analysieren in ihrem eben erschienenen Buch „Frauen*rechte und Frauen*hass“, warum das nicht nur wenig mit Feminismus zu tun hat, sondern sogar als Antifeminismus bezeichnet werden kann.