Ernst Fettner: Ein Jahrhundert Leben

Ernst Fettner: Ein Jahrhundert Leben

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Freiheitskämpfer, Antifaschist, Kommunist, Journalist, Gewerkschafter. Ernst Fettner wurde heuer 100 Jahre alt. Mit dem Buch „Geh’ du voran – Ein Jahrhundert“ hat er nun sein Leben in Text und Bildern vorgelegt. Als Jude und Kommunist von den Nationalsozialisten verfolgt, musste er Österreich verlassen und konnte nach Großbritannien flüchten.

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Mit attraktiver Lehrausbildung gegen IT-Fachkräftemangel

Mit attraktiver Lehrausbildung gegen IT-Fachkräftemangel

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Julian Sommer-Schmelzenbarth ist Betriebsrat im IT Bereich. Er vertritt die GPA Jugend bei den Kollektivvertragsverhandlungen in der IT Branche. Angesichts von 24.000 fehlenden Fachkräften in IT-Berufen möchte er die Ausbildung junger Menschen bei den kommenden Kollektivvertragsverhandlungen in den Vordergrund stellen und fordert einen Ausbildungsfond für die österreichische IT-Wirtschaft.
Foto: Edgar Ketzer

Der IT-Branche fehlen tausende Fachkräfte. Die GPA möchte hier mit einem Ausbildungsfonds für die österreichische IT-Wirtschaft entgegenwirken: dieser soll Betriebe unterstützen, die Lehrlinge ausbilden, aber auch Studierenden in IT-relevanten Studiengängen unter die Arme greifen. Etabliert werden sollen zudem neue Studiengänge im Bereich IT, fordert GPA-Bundesjugendsekretär Christian Hofmann.

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„Kürzungen am Sozialstaat unnötig und destabilisierend“

„Kürzungen am Sozialstaat unnötig und destabilisierend“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Ökonomin Lea Steininger schätzt die aktuell höheren Inflationsraten als vorübergehend ein und spricht sich angesichts der Klimakrise für Investitionen und Konjunkturstabilisation aus. Die Idee, Kosten der Coronakrise durch sozialstaatliche Kürzungspolitik hereinbekommen zu wollen, hält sie für kontraproduktiv. Warum, verrät sie im Interview mit der KOMPETENZ.

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Wenn ElementarpädagogInnen kündigen

Wenn ElementarpädagogInnen kündigen

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Foto: privat

Bianca Schatz stand viele Jahre selbst in Kindergartengruppen und betreute als Assistentin Mädchen und Buben von drei bis sechs Jahren. Seit einem Jahr ist sie Betriebsratsvorsitzend der Kinderfreunde Oberösterreich. Wichtig ist ihr in dieser Funktion auf die angespannten Arbeitsbedingungen ihrer rund 230 KollegInnen, die in Einrichtungen in Linz, Wels und Steyr arbeiten, aufmerksam zu machen. Sie fordert eine bessere Bezahlung von PädagogInnen und AssistentInnen sowie kleinere Gruppen.

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Buchtipp: Wir wollen unsere Zukunft zurück!

Buchtipp: Wir wollen unsere Zukunft zurück!

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Viele Menschen trauen der Politik keine großen, zukunftsweisenden Entscheidungen mehr zu. Die Journalistin Nina Horaczek und der Ökonom Walter Ötsch sehen daher die Demokratie in einer Krise. In ihrer „Streitschrift für mehr Phantasie in der Politik“ proklamieren sie nun: „Wir wollen unsere Zukunft zurück!“ Gezeigt wird dabei auch an Hand von vielen Beispielen, wie selbst kleine Initiativen die Welt ein bisschen verändern können.

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Millionenerbin setzt sich für Vermögenssteuern ein

Millionenerbin setzt sich für Vermögenssteuern ein

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Marlene Engelhorn muss nicht arbeiten, um ihren Alltag zu finanzieren, und dennoch arbeitet sie derzeit viel: sie setzt sich gemeinsam mit anderen Vermögenden dafür ein, dass große Erbschaften und Vermögen besteuert werden. Im Interview mit der KOMPETENZ erklärt sie warum: es gehe um Verteilungsgerechtigkeit.

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Betriebsrat in einer schwierigen Branche

Betriebsrat in einer schwierigen Branche

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Foto: Helmut Mayer

Helmut Mayer ist seit 2020 Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats der Lagermax-Gruppe. Die Corona-Krise hat vielen MitarbeiterInnen stark zugesetzt. Ein Teil der Belegschaft ist noch immer in Kurzarbeit. Der Betrieb spürt zudem schon seit Jahren den Wandel der Branche: die Konkurrenz durch Frächter aus Osteuropa hat bereits viele Jobs gekostet.

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Für mehr Lohn und kleinere Gruppen

Für mehr Lohn und kleinere Gruppen

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Foto: privat

Die Kleinkinderzieherin Dunja Abuja setzt sich seit 2013 als freigestellte Betriebsrätin vor allem für die Interessen ihrer KollegInnen nicht nur im Unternehmen, für das sie arbeitet, sondern für den gesamten Bereich der Kinderbildung- und -betreuung ein.

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Eine Frau mit Gerechtigkeitssinn

Eine Frau mit Gerechtigkeitssinn

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Seit mehr als 15 Jahren nimmt sich Gabriele Wurzer als Betriebsrätin der Anliegen und Sorgen ihrer rund 4.000 KollegInnen bei der Caritas in Wien – konkret der gemeinnützigen GesmbH – an. Dieser Teil der Caritas ist in den Bereichen mobile und stationäre Pflege, Behindertenbetreuung, der Versorgung von AsylwerberInnen und in der Familienhilfe aktiv.

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Der Betriebsratsgründer

Der Betriebsratsgründer

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Foto: Adobe Stock

Stefan Schwarz verbindet beruflich seine Sportbegeisterung und sein Herz für Kinder. Der Sportwissenschafter und Trainer ist seit 2009 in Graz in der städtischen Nachmittagsbetreuung von VolksschülerInnen tätig. 2020 gründete er gemeinsam mit KollegInnen einen Betriebsrat und kümmert sich nun als freigestellter Betriebsratsvorsitzender um die Interessen von 400 MitarbeiterInnen.

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Für bezahlte Praktika

Für bezahlte Praktika

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Foto: privat

Fachhochschulstudierende im Gesundheits- und Sozialbereich müssen im Rahmen ihres Studiums zahlreiche Monate an Praktika absolvieren. Auch angehende Klinische und GesundheitspsychologInnen haben praktische Erfahrungen vorzuweisen. Doch meist erhalten die Studierenden für diese Praktika keinerlei Bezahlung. Das kann nicht nur für sie selbst problematisch sein, das drückt auch die Gehälter. VertreterInnen der Branche fordern nun die Bezahlung aller Praktika, die im Rahmen von Studien vorgeschrieben sind.

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Die Work-Life-Balance verbessern

Die Work-Life-Balance verbessern

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Foto: Gewerkschaft GPA Vorarlberg

Jessica Lutz ist seit vielen Jahren im Einkauf tätig, zunächst beim Textilhersteller Wolford, wo sie auch die Lehre zur Bürokauffrau absolvierte, seit 2006 bei Blum, wo Metallbeschläge für die Möbelindustrie hergestellt werden. Da wie dort war und ist sie auch gewerkschaftlich aktiv.

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Die neue (Ab)Normalität

Die neue (Ab)Normalität

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Unser verrücktes Leben in der pandemischen Gesellschaft

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Sparkassen setzen heute auf Qualifizierung für morgen

Sparkassen setzen heute auf Qualifizierung für morgen

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Für die rund 15.000 Beschäftigten der Erste Bank und der Sparkassen in Österreich trat nun ein neuer Bildungs-Kollektivvertrag in Kraft.  Ein wichtiges Ziel des KV ist, die Employability, also die Beschäftigungsmöglichkeit von Mitarbeiterinnen auch in einer sich ständig wandelnden Branche durch zukunftsorientierte Qualifizierungsmaßnahmen zu erhöhen.

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Von Frauen lernen, um sich für andere Frauen einzusetzen

Von Frauen lernen, um sich für andere Frauen einzusetzen

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Foto: Lisa Lux

Sandra Saminger war bereits in ihrer Lehrzeit als Jugendvertrauensrätin aktiv. Inzwischen ist die Industriekauffrau seit 2000 Mitglied des Betriebsrats der voestalpine, wo sie sich um den Bereich Finanzen kümmert. Immer wichtiger wird ihr zudem ihre Arbeit in Frauengremien von GPA und ÖGB.

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"Alles ist unmöglich – bis man es macht."

„Alles ist unmöglich – bis man es macht.“

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Foto: Donau-Universität Krems

Die Politikwissenschafterin Ulrike Guérot beschreibt in ihrem neuen Buch „Nichts wird so bleiben, wie es war?“ die aktuelle Coronakrise als Chance. Mit ihr eröffne sich ein Fenster, das nicht nur Waren und Währung den gleichen rechtlichen Rahmen biete, sondern auch Europas BürgerInnen.

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Gut durch den Krisenmarathon kommen

Gut durch den Krisenmarathon kommen

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Foto: iStock

Österreich befindet sich wieder im Lockdown. Das nagt an der Psyche – und hat die Lebens- und Arbeitsrealitäten verändert. Wir haben ExpertInnen gefragt, wie man Strategien entwickeln kann, um mit der Situation besser zurecht zu kommen.

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Frauen besonders belastet

Frauen besonders belastet

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Foto: AMS / © Petra Spiola, AdobeStock

Frauen gerieten in der Coronakrise besonders unter Druck. Wir haben Petra Draxl, Geschäftsführerin des AMS Wien, um eine kurze Einschätzung der aktuellen Situation gebeten.

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Teilzeitarbeit von Frauen ist meist nicht freiwillig

Teilzeitarbeit von Frauen ist meist nicht freiwillig

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Foto: Adobe Stock

Viele Frauen arbeiten in Österreich Teilzeit. Meist tun sie dies, weil sie sich um Kinder kümmern müssen. Die L & L Sozialforschung hat sich nun im Auftrag der Abteilung Frauenpolitik der Arbeiterkammer Niederösterreich die diesbezügliche Situation in Niederösterreich angesehen.

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„Der zweite Lockdown ist bitter“

„Der zweite Lockdown ist bitter“

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Foto: Lisa Lux

Seit rund 25 Jahren ist Alois Freitag als Betriebsrat tätig, seit 2002 ist er Vorsitzender des Angestellten-Betriebsrats der Mediaprint und inzwischen auch Vorsitzender der Konzernvertretung. Was ihm dabei wichtig ist: sowohl das Ganze – wie etwa den Kollektivvertrag – aber auch den Einzelnen zu sehen. Seine Tür steht allen MitarbeiterInnen bei jederlei Anliegen immer offen.

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Allein in der Kindergruppe

Allein in der Kindergruppe

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Foto: Adobe Stock

Schon in nicht Pandemiezeiten zersprageln sich die BetreuerInnen von Kindergruppen. Die Coronakrise verstärkt ihre Belastung noch weiter. Eine Wiener Kindergruppenbetreuerin erzählt im Gespräch mit der KOMPETENZ über ihre Arbeitsbedingungen, bat dabei aber um Anonymität. Sie fordert gesetzliche Vorgaben, dass es auch in Kindergruppen mehr Personal geben muss.

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Anstrengendes Unterrichten mit Maske

Anstrengendes Unterrichten mit Maske

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Katharina Rohrauer kümmert sie sich als Betriebsrätin um die Anliegen der Beschäftigten.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Katharina Rohrauer und ihre KollegInnen lehren bis zu acht Stunden täglich TeilnehmerInnen von AMS-Kursen. Das ständige Tragen von Masken erfordert lauteres Sprechen und Abstand zu halten ist schwer möglich. Sowohl TrainerInnen als auch Lernende sind unter diesen Bedingungen in Sorge um ihre Gesundheit. Etwas helfen könnte zumindest die Teilung der Gruppen, sagt Rohrauer im Gespräch mit der KOMPETENZ.

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Der Mindestlohntarif

Der Mindestlohntarif

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Das Gros der Beschäftigten im privaten Kinderbetreuungsbereich wird nach dem Mindestlohntarif bezahlt. Doch wie wird dieser bestimmt? Und warum gibt es für diese Beschäftigten keinen Kollektivvertrag? Die KOMPETENZ bat Eva Scherz vom GPA-djp-Wirtschaftsbereich Gesundheit, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe um Antworten.

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Berufstätige Eltern müssen planen können

Berufstätige Eltern müssen planen können

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Foto: iStock

Kindergärten und Schulen müssen bei einer zweiten Coronawelle Betreuung anbieten, fordern Gewerkschaft und ElternvertreterInnen. Mütter und Väter dürften nicht nochmals – wie im Frühjahr – zu BittstellerInnen werden.

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Zu wenige PädagogInnen für zu viele Kinder

Zu wenige PädagogInnen für zu viele Kinder

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 Foto: BBC Creative, Unsplash.com

Seit Jahren machen Wiens ElementarpädagogInnen auf ihre schwierigen Arbeitsbedingungen aufmerksam: Mit der Corona-Pandemie spitzt sich die Situation nun weiter zu.

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