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	<title>Arbeitspause &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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	<title>Arbeitspause &#8211; KOMPETENZ-online</title>
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		<title>&#8222;Ich mach mal Pause!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andrea Komar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 12:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2024/02]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir Menschen sind keine Roboter. Wir können nicht rund um die Uhr funktionieren. Wenn wir arbeiten, lässt unsere Konzentration mit der Zeit nach, wir werden müde. Schon kurze Pausen können bei der Regeneration helfen. Ein paar Atem- oder Turnübungen, ein wenig frische Luft, eine Tasse Kaffee, ein kurzer Plausch mit Kolleg:innen. Doch haben wir Anspruch [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir Menschen sind keine Roboter. Wir können nicht rund um die Uhr funktionieren. Wenn wir arbeiten, lässt unsere Konzentration mit der Zeit nach, wir werden müde. Schon kurze Pausen können bei der Regeneration helfen. Ein paar Atem- oder Turnübungen, ein wenig frische Luft, eine Tasse Kaffee, ein kurzer Plausch mit Kolleg:innen. Doch haben wir Anspruch auf diese kurzen, spontanen Pausen?</strong></p>



<span id="more-20909"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Roland F. hat Probleme mit seinem Abteilungsleiter. Er ist ein starker Raucher und macht deshalb während der Arbeitszeit immer wieder kurze Rauchpausen. „Keine große Sache“, behauptet er. „Ich rauche jeweils nur eine Zigarette.“ Doch sowohl sein Chef als auch die Kolleg:innen sehen das etwas anders. Da im Großraumbüro das Rauchen untersagt ist, verlässt Herr F. mehrfach am Tag seinen Arbeitsplatz und begibt sich zum Rauchen ins Freie. „Es gab Beschwerden“, berichtet er, „weil ich angeblich zu oft Pause mache, während die anderen an ihren Schreibtischen bleiben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun hat sein Vorgesetzter ihn verwarnt. „Wir haben eine elektronische Zeiterfassung“, erklärt Roland F. im Rahmen eines Beratungsgespräches in der GPA. „Mein Chef meint nun, ich müsse, wenn ich rauchen möchte, jedes Mal ausstempeln. Das würde allerdings dazu führen, dass die Rauchpausen nicht zur Arbeitszeit zählen. Ich müsste sie einarbeiten. Das kann doch nicht sein, oder?“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kein Anspruch auf kaffee- und Rauchpausen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort gefällt ihm ganz und gar nicht: Es gibt nämlich keinen Anspruch auf Rauchpausen. „Die Kaffeetrinker haben es einfach“, sagt er. „Sie nehmen ihre Tasse mit an den Arbeitsplatz. Aber was sollen wir Raucher tun?“ Die GPA-Rechtsberaterin verspricht, für Roland F. zu intervenieren. „Vielleicht“, überlegt sie, „können wir mit Ihrem Chef eine Übereinkunft erzielen.“<br>Tatsächlich werden in vielen Unternehmen kurze Pausen toleriert. Schließlich fördern sie nicht nur die Regeneration, sondern auch die Kommunikation. Beschäftigte kommen miteinander ins Gespräch, tauschen sich aus und erledigen dabei nicht selten den einen oder anderen Arbeitsschritt. Da kein Rechtsanspruch auf Rauch- und Kaffeepausen besteht, gibt es diesbezüglich meist betriebliche Spielregeln, die einzuhalten sind. Die GPA-Rechtsberaterin wird sich bemühen, auch für Herrn F. eine vertretbare Lösung zu finden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kein Ausstempeln für Toilettenpausen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Judith M. arbeitet in einem Call-Center. Von Rauch- und Kaffeepausen kann sie nur träumen. Sie kommt in die GPA-Rechtsberatung, weil ihr Senior Manager keine Toilettenpausen zulässt. „Es ist unerträglich“, beschwert sie sich. „Wir dürfen unseren Arbeitsplatz nicht verlassen. Wir telefonieren ununterbrochen. Wenn jemand aufs WC gehen möchte, muss er um die Erlaubnis dazu regelrecht betteln. Oft wird sie eine halbe Stunde lang nicht erteilt. Zu viele Anrufer in der Warteschleife. Für uns ist das ein Riesenproblem. Sollen wir etwa Windeln tragen?“ Sie berichtet, dass manche ihrer Kolleginnen bereits ernsthaft darüber nachdenken. „Jedenfalls empfinden wir das Verhalten unseres Chefs als demütigend.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist es auch“, kommentiert die GPA-Rechtsberaterin. Selbstverständlich dürfen Arbeitnehmer:innen während der Arbeitszeit auf die Toilette gehen. Dabei handelt es sich um ein menschliches Grundbedürfnis. Die kurze Unterbrechung der Arbeitszeit führt auch nicht dazu, dass eine unbezahlte Pause angenommen werden kann. Niemand muss für den Toilettengang ausstempeln.<br>„Und wie oft darf ich aufs WC gehen?“, erkundigt sich Judith M. Diesbezüglich gibt es keine konkreten Vorgaben. Ein Toilettengang ist zulässig, wenn er erforderlich ist. Das Aufsuchen der Toilette sollte möglichst kurz gehalten werden, die nötige Zeit darf man sich aber jedenfalls nehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rechtsanspruch auf Bildschirmpausen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine andere Art von Pause handelt es sich bei der sogenannten Bildschirmpause, die in der Bildschirmarbeitsverordnung geregelt ist. Wer täglich mehr als zwei Stunden ununterbrochen am Bildschirm arbeitet oder mehr als drei Stunden mit Unterbrechungen, hat nach jeweils 50 Minuten Anspruch auf eine 10-minütige bezahlte Pause oder einen Tätigkeitswechsel. Erfordert es der Arbeitsablauf, ist es auch möglich, nach 100 Minuten eine Pause oder einen Tätigkeitswechsel von 20 Minuten einzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Evelina C. nutzt die telefonische Rechtsberatung der GPA. Sie weiß, dass ihr eine Bildschirmpause zusteht, möchte aber wissen, ob sie verpflichtet werden kann, während dieser Pause andere Tätigkeiten zu verrichten. „Meine Chefin behauptet das“, erläutert sie.<br>Ganz so einfach ist es nicht. Während der Bildschirmpause sollen sich die durch Bildschirmarbeit besonders belasteten Augen erholen können. Ein Tätigkeitswechsel anstelle der Pause ist nur dann erlaubt, wenn die zwischenzeitliche Tätigkeit geeignet ist, diese Erholung zu gewährleisten. Es darf sich also nicht um zum Beispiel Lese- oder Schreibtätigkeiten handeln. Was auch interessant zu wissen ist: Das Arbeitsinspektorat kann aus gesundheitlichen Gründen oder bei besonders schwerer Arbeit zusätzliche Pausen anordnen. Diese Pausen müssen von dem/der Arbeitgeber:in bezahlt werden.</p>
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		<title>Neujahrsvorsätze: Wie du 2023 neuen Schwung in deine Arbeit bringst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Lavaud]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 12:35:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jedes Jahr die gleichen guten Vorsätze, nichts ändert sich? Wir haben einige Ideen und Tipps für dich, damit es im kommenden Jahr im Job besser läuft: Weniger arbeiten, mehr verdienen - und endlich einen Betriebsrat gründen!]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-19292" srcset="https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-1024x683.jpg 1024w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-300x200.jpg 300w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-150x100.jpg 150w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-768x512.jpg 768w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-1536x1024.jpg 1536w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-2048x1365.jpg 2048w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-600x400.jpg 600w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-720x480.jpg 720w, https://kompetenz-online.at/wp-content/uploads/2022/12/pexels-peter-spencer-634694-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Pexels</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jedes Jahr die gleichen guten Vorsätze, nichts ändert sich? Wir haben einige Ideen und Tipps für dich, damit es im kommenden Jahr im Job besser läuft: Weniger arbeiten, mehr verdienen &#8211; und endlich einen Betriebsrat gründen!</strong></p>



<span id="more-19291"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Mehr Pausen machen!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Schon wieder durchgearbeitet und das Weckerl zu Mittag vorm Computer gegessen? Wenn du regelmäßig keine Zeit für deine Mittagspause finden kannst, dann wäre das einen guten Vorsatz wert! Denn <a href="https://kompetenz-online.at/2019/10/21/faktencheck-arbeitspausen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Pausen (öffnet in neuem Tab)">Pausen</a> sind nicht nur wichtig für deine Gesundheit, sie stehen dir auch von Rechts wegen zu: Wer länger als 6 Stunden arbeitet, hat Anspruch auf eine halbe Stunde Ruhepause. Die Pause kann auch aufgeteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann du deine Pause(n) nehmen kannst, hängt von deinem Betrieb ab. Pausen sind nicht Arbeitszeit – sie werden nicht bezahlt, aber dafür darfst du deinen Arbeitsplatz verlassen und musst nicht erreichbar sein. Und wer überwiegend am Bildschirm arbeitet, <em>muss</em> sogar regelmäßig Pausen einlegen.&nbsp;Diese Pausen sind auch bezahlt und Teil der Arbeitszeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Endlich normal viel arbeiten!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Du findest, dass du insgesamt viel zu viel Zeit im Betrieb verbringst und möchtest im neuen Jahr endlich mal „normal“ viel arbeiten? Was ist denn eigentlich „normal“?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der sog. ‚<a href="https://kompetenz-online.at/2018/06/28/faktencheck-arbeitszeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Normalarbeitszeit’ (öffnet in neuem Tab)">Normalarbeitszeit’</a> versteht man die regelmäßige Arbeitszeit ohne Überstunden. Die gesetzliche tägliche Normalarbeitszeit darf 8 Stunden, die wöchentliche Normalarbeitszeit darf 40 Stunden nicht überschreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber Ausnahmen: Viele Kollektivverträge sehen eine kürzere Normalarbeitszeit vor, z.B. 38,5 oder 37 Stunden. <a href="https://kompetenz-online.at/glossary/kollektivvertrag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kollektivvertrag (öffnet in neuem Tab)">Kollektivvertrag</a>&nbsp;oder Betriebsvereinbarung können auch eine Ausdehnung ermöglichen, auf 9 oder 10 Stunden, etwa bei 4-Tage-Woche, oder bei Gleitzeit oder bei Schichtarbeit. Dafür gelten aber bestimmte Regeln und Bedingungen! Frag deinen Betriebsrat oder deine Gewerkschaft GPA!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weniger Überstunden!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Normalarbeitszeit und Überstunden zusammen dürfen bestimmte Höchstgrenzen nicht überschreiten: So darf täglich nicht mehr als 10 Stunden, wöchentlich nicht mehr als 50 Stunden gearbeitet werden. Wie immer gibt es Ausnahmen, aber das sind die Grundregeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überstunden dürfen nur dann angeordnet werden, wenn es tatsächlich erforderlich ist und eine Verpflichtung zur Überstundenarbeit besteht. Dabei müssen auch die Interessen des/r ArbeitnehmerIn wie z. B. Kinderbetreuung berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Sonderfall ist der <a href="https://kompetenz-online.at/2019/05/27/faktencheck-all-in-vertraege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="All-in-Vertrag (öffnet in neuem Tab)">All-in-Vertrag</a>. Dieser ist sicher kein Freibrief für arbeiten rund um die Uhr, sondern ein Arbeitsvertrag, der Überstunden in einem bestimmten Ausmaß bereits inkludiert. Trotzdem gelten das Arbeitszeitgesetz und die gesetzliche Höchstarbeitszeit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Infos zu Überstunden und deinen Rechten findest du <a href="https://kompetenz-online.at/2018/06/28/faktencheck-arbeitszeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a>!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Am Wochenende keine E-Mails checken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Sonntag abends die wichtigsten E-mails beantwortet. Im Urlaub immer das Diensthandy mit dabei. Die Nase voll davon? Entgrenzte Arbeitszeit belastet nicht nur das Privatleben, sondern auch die Gesundheit! So praktisch es sein mag, via <a href="https://kompetenz-online.at/2022/11/22/technik-ist-nie-neutral/" aria-label="Handy oder Laptop">Handy oder Laptop</a> rasch von zu Hause aus „Kleinigkeiten“ zu erledigen – dir stehen Ruhezeiten zu! Du musst elf Stunden pro Tag und am Wochenende durchgängig 36 Stunden ruhen können. Da darfst du dienstlich nicht beansprucht werden. Natürlich gibt es Betriebe und Branchen mit anderen Regelungen, aber die müssen klar definiert sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Homeoffice musst du nicht rund um die Uhr erreichbar sein, sondern nur zu deinen Arbeitszeiten. Wenn hingegen ganz offiziell von dir erwartet wird, dass du auch in deiner Freizeit erreichbar zu sein hast, so handelt es sich um <a href="https://kompetenz-online.at/2019/08/14/arbeitsrecht-allzeit-bereit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Rufbereitschaft (öffnet in neuem Tab)">Rufbereitschaft</a>, und diese muss abgegolten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls es in deinem Betrieb für dich immer schwieriger wird, die Freizeit von der Arbeitszeit zu trennen, dann wende dich an deinen Betriebsrat oder an deine Gewerkschaft GPA!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nicht krank zur Arbeit kommen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist gerade extrem viel zu tun, da kann ich doch nicht fehlen! Statt den grippalen Infekt auszukurieren, wirft man ein fiebersenkendes Medikament ein und schleppt sich in die Firma. Das kommt dir bekannt vor? Leider ist das nicht nur für die eigene Gesundheit abträglich, sondern auch für die KollegInnen, die sich bei dir anstecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher in Zukunft: Wenn du zu <a href="https://kompetenz-online.at/2022/06/02/arbeitsrecht-krank-ist-krank/" aria-label="krank bist">krank bist</a> um zu arbeiten, <a href="https://kompetenz-online.at/2019/01/09/krankenstand-verboten/" aria-label="bleib zu Hause">bleib zu Hause</a>! Vergiss nicht, deinem Chef oder deiner Chefin gleich Bescheid zu sagen, dass du nicht kommen kannst. Die Ursache bzw. die ärztliche Diagnose für deinen <a href="https://kompetenz-online.at/2022/06/02/arbeitsrecht-krank-ist-krank/" aria-label="Krankenstand">Krankenstand</a> gehen deinen Dienstgeber aber nichts an, das fällt unter den Datenschutz. Homeoffice ist übrigens kein „Krankenstand light“, wo du hustend und fiebernd daheim vorm Computer sitzen musst. Auch im Homeoffice hast du ein Recht auf Krankenstand!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine Urlaube planen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen den Blues nach den Feiertagen hilft am besten die Urlaubsplanung fürs nächste Jahr! Wie du deine Urlaubstage so legst, dass du maximale Freizeit rausholen kannst, erfährst du <a href="https://www.oegb.at/urlaub-verdoppeln" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier (öffnet in neuem Tab)">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei, dass du <a href="https://kompetenz-online.at/2022/04/25/ab-in-den-urlaub/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="deine Rechte (öffnet in neuem Tab)">deine Rechte</a> kennst! Urlaub ist Vereinbarungssache: Dein/e ChefIn muss deinen Urlaub zwar bewilligen, kann dich aber umgekehrt auch nicht zwangsweise auf Urlaub schicken. Bereits bewilligter Urlaub kann nicht ohne weiteres wieder gestrichen werden. Selbst wenn du noch nicht so lange in deiner Firma arbeitest, dein Urlaubsanspruch wächst mit jedem Monat um 2 (5-Tage-Woche) bzw. 2,5 (Samstag Werktag) Tage. Urlaubstage verfallen übrigens erst nach zwei Jahren!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Weiterbildung besuchen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Du spielst schon länger mit dem Gedanken, neu durchzustarten? Wann, wenn nicht jetzt – Zeit für eine Weiterbildung! Das erfordert jedoch ein bisschen Planung und Information. Denn du hast die Möglichkeit, dir eine bezahlte Auszeit für deine Weiterbildung zu nehmen, die Bildungskarenz oder die Bildungsteilzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorweg: Dein/e ArbeitgeberIn muss damit einverstanden sein, einen Rechtsanspruch gibt es nämlich nicht. Dafür erhältst du finanzielle Unterstützung vom ams und bist weiterhin sozialversichert. Du kannst alle Kurse oder Bildungsabschlüsse belegen, die dich beruflich weiterbringen, z.B. eine Fremdsprache lernen, eine fachliche Schulung absolvieren, dich in deinem Bereich weiterqualifizieren oder einen Schul- oder Studienabschluss nachholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://kompetenz-online.at/2022/02/17/in-10-schritten-zur-bildungskarenz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier erklären wir dir Schritt für Schritt (öffnet in neuem Tab)">Hier erklären wir dir Schritt für Schritt</a> wie das geht!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Gehaltserhöhung verhandeln</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich mehr Gehalt, das wär’s doch! Nur: <a href="https://kompetenz-online.at/2021/11/30/7-tipps-fuer-eine-erfolgreichegehaltsverhandlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Wie geht man das richtig an (öffnet in neuem Tab)">Wie geht man das richtig an</a>? Als erstes solltest du herausfinden, wieviel in deiner Branche und in deiner Position üblich ist. Dann brauchst du natürlich auch gute Argumente, warum du mehr bekommen solltest: Hast du im letzten Jahr etwas Besonderes geleistet? Bist du die Stütze deiner Abteilung? Hast du neue Aufgaben übernommen? Versuche, deinen Wert für dein Unternehmen realistisch einzuschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann finde einen Termin mit deinem/r Vorgesetzten für ein Gespräch! <a href="https://kompetenz-online.at/2021/11/30/7-tipps-fuer-eine-erfolgreichegehaltsverhandlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Stell konkrete Forderungen (öffnet in neuem Tab)">Stell konkrete Forderungen</a>. Vergiss nicht: Es ist eine Verhandlung! Du solltest auf keinen Fall wütend werden und drohen, die Firma zu verlassen. Selbst wenn es nicht beim ersten Versuch klappt, bleib dran – wichtig ist, die Initiative zu ergreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du willst dich noch besser auf des Gespräch vorbereiten? Mit unserem <a href="https://bit.ly/3uwagoa" aria-label="gratis online Tool">gratis online Tool</a> lernst du schnell, wie du die nächst Gehaltsverhandlung perfekt meisterst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einen neuen Job suchen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird Zeit für etwas Neues? Schon länger überlegst du, zu einem neuen Arbeitgeber zu wechseln. Sei es, weil dich dein alter Job nicht mehr richtig ausfüllt, sei es, weil du neue Herausforderungen suchst. Oder vielleicht bist du gerade arbeitslos und willst bei der Suche neu durchstarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vergiss nicht: Jobsuche ist viel Aufwand! Du musst den Arbeitsmarkt genau beobachten, deinen Lebenslauf schreiben, passende Bewerbungsschreiben verfassen. Und dann beim Vorstellungsgespräch deinen zukünftige/n ArbeitgeberIn überzeugen, dass du die/der Richtige bist. Wie das geht, das <a href="https://kompetenz-online.at/2022/07/06/was-darf-der-arbeitgeber-beim-bewerbungsgespraech-fragen/" aria-label="erklären wir dir hier">erklären wir dir hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Endlich der Gewerkschaft beitreten!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ja aber&#8230; muss ich da nicht Mitgliedsbeiträge zahlen? Ja, du zahlst maximal 1 Prozent deines Bruttoeinkommens und kannst deinen Mitgliedsbeitrag von der Lohnsteuer absetzen. Das ist ist Summe sehr wenig, für das, was du alles zurückbekommst:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere 280.000 <a href="https://www.gpa.at/mitglied-werden#faq" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Mitglieder (öffnet in neuem Tab)">Mitglieder</a> schätzen besonders, dass sie sicherer im Arbeitsleben sind. Sie genießen <a href="https://www.gpa.at/mitglied-werden/wir-schuetzen-dich" aria-label="Rechtsschutz">Rechtsschutz</a>vertretung vor Arbeitgeber, Gericht und Behörden, Berufshaftpflicht-Versicherung, sowie Beratung zu Pension, Sozialversicherung, Weiterbildung und mehr. Außerdem bietet die Mitgliedschaft <a href="https://www.gpa.at/mitglied-werden/wir-helfen-dir-beim-sparen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="exklusive Angebote bei Urlaub, kulturellen Veranstaltungen und Shopping&nbsp;bei über 100 VertragspartnerInnen. (öffnet in neuem Tab)">exklusive Angebote bei Urlaub, kulturellen Veranstaltungen und Shopping&nbsp;bei über 100 VertragspartnerInnen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Je mehr Mitglieder die Gewerkschaft hat, umso stärker ist sie&nbsp;und umso&nbsp;besser kann sie <a href="https://kompetenz-online.at/2021/12/22/leserstimmen-neujahrsvorsaetze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="für deine Interessen kämpfen (öffnet in neuem Tab)">für deine Interessen kämpfen</a>! Als Mitglied sicherst&nbsp;du&nbsp;Leistungen wie die jährlichen Gehaltserhöhungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Regelungen für gute Arbeitszeiten und den Kampf gegen Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Für den Betriebsrat kandidieren (oder einen gründen)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In deinem Betrieb sind dieses Jahr <a href="https://kompetenz-online.at/2018/02/05/faktencheck-demokratie-im-betrieb/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Betriebsratswahlen (öffnet in neuem Tab)">Betriebsratswahlen</a> und du könntest dir vorstellen, dich zu engagieren? Du hättest einige gute Ideen und Lösungsvorschläge für aktuelle Probleme im Betrieb? Aber du zögerst noch und bist unsicher? Dann tu den ersten Schritt und sprich mit einem Kollegen oder einer Kollegin aus dem aktuellen Betriebsratsteam! Vielleicht wird ja 2023 das Jahr, wo du erstmals bei der Betriebsratswahl auf der Wahlliste stehst!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du gerade überlegst, einen&nbsp;<a href="https://kompetenz-online.at/glossary/betriebsrat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Betriebsrat (öffnet in neuem Tab)">Betriebsrat</a>&nbsp;bei dir im Unternehmen <a href="https://kompetenz-online.at/2022/09/12/4-irrtuemer-rund-um-eine-betriebsratsgruendung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="neu zu gründen (öffnet in neuem Tab)">neu zu gründen</a>, dann wende dich am besten direkt an die&nbsp;<a href="https://www.gpa.at/kontakt" aria-label="Rechtsberatung deiner Gewerkschaft GPA">Rechtsberatung deiner Gewerkschaft GPA</a>! Auch wenn du (noch) kein Mitglied bist, beraten dich unsere Profis für Arbeitsrecht in einer gratis Erstberatung. Alle Anfragen werden von unseren RechtsberaterInnen selbstverständlich vertraulich behandelt, dein/e ChefIn erfährt nichts davon!</p>
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		<title>Faktencheck: Arbeitspausen</title>
		<link>https://kompetenz-online.at/2019/10/21/faktencheck-arbeitspausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andrea Komar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 09:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Faktencheck]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitszeitflexibilisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Machen Sie ausreichend Pausen bei der Arbeit? Hier finden Sie eine Sammlung von Fragen, die im Zusammenhang mit Pausen häufig gestellt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Machst du genug Pausen bei der Arbeit? Wir haben die meistgestellten Fragen zum Thema Pause zusammengefasst &#8211; und sie auch gleich beantwortet. </strong></p>



<span id="more-11698"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Wann steht mir eine Pause zu?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wer länger als 6 Stunden arbeitet, hat Anspruch auf eine halbe Stunde Ruhepause. Die Pause kann auch in zwei Viertelstunden oder in drei mal zehn Minuten aufgeteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Teilung kann durch Betriebsvereinbarung bzw. das Arbeitsinspektorat erfolgen, ein Teil der Ruhepause muss aber zumindest zehn Minuten betragen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bekomme ich diese Pause bezahlt?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, leider nicht. Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin muss die Pause zwar allen MitarbeiterInnen gewähren. Bezahlt werden muss die Pause aber nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Darf ich selbst bestimmen, wann ich meine Pause nehme?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das hängt von der jeweiligen Vereinbarung in deinem Betrieb ab. Frag deinen Betriebsrat oder in deiner Personalstelle. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Darf ich in der Pause meinen Arbeitsplatz verlassen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Pausen sind nicht Arbeitszeit! In dieser Zeit darfst du deinen Arbeitsplatz verlassen. Du musst auch nicht auf Abruf verfügbar sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Darf mein Chef/meine Chefin mich in der Pause stören und zum Beispiel verlangen, dass ich telefonisch erreichbar bin? </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, in der Pause musst du nicht erreichbar sein &#8211; auch nicht für den Chef/die Chefin. Wenn deine Pause gestört wird, dann muss diese Zeit bezahlt werden. Notiere dir genau die Zeiten, in denen du gearbeitet oder dienstlich telefoniert hast. Das zählt im Ernstfall als Beweis. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Steht Teilzeitbeschäftigten auch eine Pause zu?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, auch Teilzeitbeschäftigte haben an Tagen, an denen sie länger als 6 Stunden arbeiten, Recht auf eine Pause. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ich arbeite den ganzen Tag am Computer. Bekomme ich da zusätzliche Pausen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wer überwiegend am Bildschirm arbeitet, muss sogar regelmäßig Pausen einlegen. Tätigkeitswechsel, die die Belastung durch die Bildschirmarbeit ausgleichen, gelten wie Pausen. Schon wer länger als zwei Stunden täglich Bildschirmarbeit macht, hat Anspruch auf 10 Minuten Pause oder Tätigkeitswechsel nach jeweils 50 Minuten. Wenn der Arbeitsablauf dies erfordert, ist es auch möglich, nach 100 Minuten 20 Minuten Pause einzulegen. Bildschirmpausen müssen vom Arbeitgeber bezahlt werden. Sie sind, anders als Ruhepausen, Arbeitszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es in einem Betrieb notwendig, dass durchgehend gearbeitet wird (z.B. Sicherheitskontrolle, Mikrochirurgie), müssen andere Pausenregelungen getroffen werden. Zur Festsetzung von innerbetrieblichen Pausenregelungen müssen ArbeitsmedizinerInnen hinzugezogen werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ich muss auch am Wochenende arbeiten. Welche Pausen stehen mir da zu?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich ist auch am Wochenende  eine Pause von 30 Minuten einzuhalten, wenn länger als sechs Stunden gearbeitet wird. Zwischen zwei Arbeitstagen hast du Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Wochenende steht dir, bei einer Arbeitszeitverteilung von Montag bis Freitag oder Samstag, grundsätzlich eine ununterbrochene Wochenendruhe von 36 Stunden zu. Es sind aber Ausnahmen durch Kollektivverträge oder durch Verordnungen möglich. In diesem Fall gebührt dir in der betreffenden Kalenderwoche eine 36-stündige Wochenruhe in der Zeit von Montag bis Samstag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wird die Wochenendruhe (Wochenruhe) innerhalb eines Zeitraumes von 36 Stunden vor Beginn der nächsten Arbeitswoche unterbrochen, gebührt eine Ersatzruhezeit. Ihr Ausmaß entspricht der innerhalb dieser 36 Stunden geleisteten Arbeitszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anspruch auf Ersatzruhe berührt nicht den Anspruch auf Überstundenabgeltung nach dem Arbeitszeitgesetz bzw. Kollektivvertrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>



<div class="wp-block-advgb-container advgb-blocks-container blauebox">
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die Gewerkschaft GPA hilft</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">GPA-Mitgliedern steht ein vielfältiges <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Beratungsangebot (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_3.9/ueber-uns/kontakt" target="_blank">Beratungsangebot</a> zu arbeitsrechtlichen Fragen zur Verfügung. Nicht-Mitglieder können unter 050301-301 eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen. </p>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
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