Von Sarajevo nach Wels

Lejla Mulahmetovic ist stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei TGW Logistik in Wels und vertritt dort rund 1400 Angestellte.
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Mit 18 kam Lejla Mulahmetovic als Kriegsflüchtling nach Österreich. Heute ist sie stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei TGW Logistics eines Technik-Unternehmens und hat sich in einer männlichen Domäne erfolgreich durchgesetzt.

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In Norwegen gibt es seit 130 Jahren eine Vermögenssteuer, die auch in der Bevölkerung breite Zustimmung findet.
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Wenn in Europa über Vermögenssteuern diskutiert wird, fällt ein Land immer wieder: Norwegen. Während viele Staaten solche Abgaben abgeschafft haben, hält Norwegen seit Jahrzehnten daran fest – und hat sie zuletzt sogar erhöht. Die Erfahrung dort zeigt, dass eine Vermögenssteuer nicht nur theoretisch funktioniert, sondern ganz konkret Einnahmen bringt und gesellschaftliche Ungleichheit begrenzen kann.

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Welche Jobs macht in Zukunft die KI?

Ljubica Nedelkoska ist Ökonomin und Sozialwissenschafterin. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Themen Arbeitsmarkt, Migration und den Auswirkungen technologischer Veränderungen auf Beschäftigung. Sie ist Faculty-Mitglied am Complexity Science Hub und Gastprofessorin am Department of Public Policy an der Central European University.
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Der Einsatz von KI in der Arbeitswelt steigt rasant. Die KOMPETENZ hat Ökonomin Ljubica Nedelkoska gefragt, welche Tätigkeiten besonders betroffen sind und wie diesem Wandel begegnet werden kann.

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Die KI im Kollektivvertrag

Birte Dedden ist bei UNI Europa als Direktorin des Sektors UNI Information, Kommunikation, Technologie und Dienstleistungen (ICTS) tätig.
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Wer entscheidet, wie KI eingesetzt wird – und welche Rechte Beschäftigte dabei haben? Gewerkschaften kämpfen dafür, durch Kollektivverträge und internationale Zusammenarbeit klare Regeln zu schaffen.

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Fast 30.000 Euro vor Gericht erkämpft

Elisabeth Rodriguez Veliz ist Juristin bei der GPA Wien. Für einen Beschäftigten hat sie die Auszahlung seines vertraglich vereinbarten Bonus erkämpft.
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Mithilfe der Gewerkschaft GPA hat sich ein Wiener Arbeitnehmer eine Bonuszahlung in der Höhe von 29.400 Euro erkämpft und damit ein deutliches Zeichen gesetzt: Vereinbarungen im Dienstvertrag gelten.

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Service

Matthias Maierhofer ist Jurist bei der GPA Steiermark. Er hat für eine Beschäftigte im Behindertenbereich ein wichtiges Gerichtsverfahren gewonnen.

Die Gewerkschaft GPA Steiermark hat für eine Pflegekraft den Arbeitgeber geklagt und eine zusätzliche Urlaubswoche erkämpft.

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Langsam aber sicher rückt die warme Jahreszeit wieder näher und viele Beschäftigte freuen sich bereits auf ihren diesjährigen Urlaub. Auch Arbeitgeber:innen wollen die Sommermonate planen und fordern daher oft lange im Vorhinein Festlegungen bei den Urlaubsplänen.

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Hannes Puwein ist Rechtsberater bei der Gewerkschaft GPA Niederösterreich und hat für einen Angestellten 15.000 Euro in einem gerichtlichen Vergleich erkämpft.
Foto: GPA Niederösterreich

Ein Angestellter eines großen Unternehmens in Niederösterreich hat mit Unterstützung der Gewerkschaft GPA und seines Betriebsrats seine Kündigung angefochten und 15.000 Euro erhalten.

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Martina Frühwirth (rechts) hat mit Unterstützung von Nicole Purgar (links) von der Rechtsabteilung der GPA Oberösterreich erreicht, dass ihre Arbeit als OP-Schwester als Schwerarbeit anerkannt wird.
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Eine Krankenpflegerin hat mit Unterstützung der GPA Oberösterreich und detaillierten Gutachten vor Gericht erreicht, dass die körperlich und geistig herausfordernde Arbeit, die sie im Operationssaal des Unfallkrankenhaus Linz leistet, als Schwerarbeit anerkannt wird. Die Kollegin kann nun mit 61,5 Jahren den Ruhestand antreten.

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Ampel-Symbole zeigen an, wie vertrauenswürdig ein Händler ist. „Eine flächendeckende rote Warnmeldung, macht auf einen Fake-Shop aufmerksam“, erklärt Wirtschaftsinformatiker Andrew Lindley vom Austrian Institute of Technology.
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Der Fake-Shop Detector erkennt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Internet-Seiten, die ähnlich aufgebaut sind, wie bereits als betrügerisch identifizierte Webauftritte und warnt potentielle Käufer:innen. Die Software kann kostenlos auf jedem Internet-Browser am PC installiert oder über die App der Watchlist-Internet genutzt werden.

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Während dieser Phase gelten besondere Regeln, etwa zur Auflösung des Dienstverhältnisses. Immer wieder gibt es aber Kündigungen, die gegen das Gesetz verstoßen.

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