Marketinggag Patientenmilliarde - Außer Spesen nichts gewesen?  

Marketinggag Patientenmilliarde – Außer Spesen nichts gewesen?  

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Über 4.000 Beschäftigte aller Sozialversicherungsträger demonstrierten am 12.12.2018 vor der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) in der Wienerbergstraße gegen die Kassenfusion. „Die Patientenmilliarde ist ein Märchen!“, hieß es damals schon auf den Demotafeln.
Foto: Gewerkschaft GPA

Groß waren die Ankündigungen zur Zusammenlegung der Krankenkassen, dem Prestigeprojekt der ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2018. Eine Milliarde sollten durch Einsparungen in der Verwaltung für eine Verbesserung freigemacht werden. Nun gab die damals zuständige Ministerin Beate Hartinger-Klein zu, dass das nur ein „Marketing Gag gewesen ist“. Die Aussage kommt erwartbar, zeigt aber wie unverfroren damals die Öffentlichkeit belogen wurde.

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Betriebsrat: Erfolgsmodell für alle Beteiligten

Betriebsrat: Erfolgsmodell für alle Beteiligten

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Auch die grundlegende Perspektive auf Demokratie wird durch die Möglichkeit einer Mitbestimmung positiv beeinflusst.
Foto: AdobeStock

Stabile Beschäftigungsverhältnisse, höhere Einkommen und eine bessere Zufriedenheit der Arbeitnehmer:innen sowie der Unternehmen – all diese Erfolge gehen mit dem Vorhandensein eines Betriebsrats einher, wie eine von der Arbeiterkammer präsentierte Studie zeigt

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Gemeinsam sind wir stärker

Gemeinsam sind wir stärker

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Thalia-Betriebsrätin Nicole Vana räumt gerne Unstimmigkeiten und Konfliktsituationen aus dem Weg bevor sie eskalieren.
Foto: Nurith-Wagner-Strauss

Thalia-Betriebsrätin Nicole Vana will durch ihre Arbeit gewerkschaftliche Themen für ihre Kolleg:innen spürbar machen. Die täglichen Mühen beim Lösen individueller arbeitsrechtlicher oder zwischenmenschlicher Probleme scheut sie nicht. Der Warnstreik im Dezember habe breites öffentliches Verständnis für die Anliegen der Belegschaft geschaffen.

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Faktencheck: Welche arbeitsrechtlichen Änderungen bewirkt die EU-Transparenz-Richtlinie?

Faktencheck: Welche arbeitsrechtlichen Änderungen bewirkt die EU-Transparenz-Richtlinie?

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Die „Transparenzrichtlinie“ wurde 2024 im Ausschuss für Arbeit und Soziales angenommen und trat am 28. März 2024 in Kraft.
Eingang des Louise Weiss Gebäudes, Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg, Frankreich, Foto: iStock, olrat

Die Umsetzung der europäischen Transparenz-Richtlinie führt zu mehreren arbeitsrechtlichen Änderungen. Wir haben für dich die wichtigsten Neuerungen in einem Faktencheck zusammengefasst: sie betreffen den Dienstzettel, die Mehrfachbeschäftigung und bestimmte Aus-, Fort- und Weiterbildungen.

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Steigende Armut und Gewerkschaftsproteste in Argentinien

Steigende Armut und Gewerkschaftsproteste in Argentinien

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Protest
5. April 2024: Mitglieder der argentinischen Gewerkschaft der öffentlichen Bediensteten (ATE) demonstrieren gegen radikale Kürzungen, die Argentiniens Präsidenten Javier Milei umsetzen will.
Foto: Agustin Marcarian / REUTERS / picturedesk.com

Der argentinische Präsident Javier Milei erzeugt mit seinen Maßnahmen eine katastrophale Situation für die Bevölkerung. Zivilgesellschaft und Gewerkschaften leisten Widerstand.

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Arbeitsplätze im Lorenz-Böhler sind gesichert

Arbeitsplätze im Lorenz-Böhler sind gesichert

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Erik Lenz bei der öffentlichen Betriebsversammlung der AUVA-Beschäftigten am 6.3.2024
Foto: Edgar Ketzer

Erik Lenz, Vorsitzender des Zentralbetriebsrats der AUVA, hat im Chaos kühlen Kopf bewahrt und gemeinsam mit seinem Betriebsrats-Team die Beschäftigten des Unfallspitals sozial abgesichert. In den nächsten Wochen müssen viele Details ausverhandelt werden. Bis Ende des Jahres sollte die Belegschaft wieder unter einem gemeinsamen Dach arbeiten können.

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„Ich glaube, dass Frauen Gewalt anders, aber nicht seltener ausüben“

„Ich glaube, dass Frauen Gewalt anders, aber nicht seltener ausüben“

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Die forensische Psychiaterin Adelheid Kastner bei einer Veranstaltung von Gewerkschaft GPA und vida im März 2024
Foto: Armin Fuchs

Gewalt am Arbeitsplatz lässt sich kaum verhindern, erklärt die Primarärztin Adelheid Kastner im Interview. Für ihren eigenen Arbeitsplatz, das Kepler Universitätsklinikum Linz, gibt sie die Devise aus: „Ich stehe zu meinem Team und mein Team steht zu mir. Wir können nur so gut sein, wie wir einander unterstützen“.

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Besser aufgestellt mit mehr Mitgliedern

Besser aufgestellt mit mehr Mitgliedern

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Als Betriebsrat im Traumazentrum Meidling vertritt Robert Rois knapp über 600 Beschäftigte.
Foto: Auva/Privat

Um der Belegschaft eine breite Palette an Leistungen anbieten zu können, braucht der Betriebsrat eine starke Basis. Daher legt BR-Vorsitzender Robert Rois im Traumazentrum Meidling den Fokus neben Beratung und vielen Angeboten auch auf die Mitgliederwerbung.

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Einigung bei EU-Richtlinie zur Plattformarbeit

Einigung bei EU-Richtlinie zur Plattformarbeit

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Foto: Adobe Stock

Nach langen Verhandlungen konnten die Mitgliedstaaten endlich einen Kompromiss zum besseren Schutz für die Beschäftigten in diesem prekären Sektor finden.

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Arbeit neu denken

Arbeit neu denken

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Politikwissenschafterin Barbara Prainsack tritt in ihrem neuen Buch für eine Erweiterung des Arbeitsbegriffes ein. Jede Tätigkeit, mit denen Menschen einen Beitrag zum Wohlbefinden anderer oder zum Wohl der Gesellschaft leisten, solle als Arbeit anerkannt werden. Zudem sei es wichtig, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu befriedigen – unabhängig von ihrem Erwerbstatus.

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Betriebsrat: „Ich unterstütze die Unterstützer:innen“

Betriebsrat: „Ich unterstütze die Unterstützer:innen“

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Als Betriebsrat bei Jugend am Werk Steiermark und Salzburg vertritt Günter Holzer 1525 Kollegen und Kolleginnen.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Im Kompetenz-Interview spricht der Zentralbetriebsrat Günter Holzer über seinen Arbeitgeber Jugend am Werk,  Existenzängste der Kolleg:innen und seinen „Kraftpol“, das Motorradfahren.

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bfi-Betriebsrat: Wenn 21 Steckdosen an dir saugen

bfi-Betriebsrat: Wenn 21 Steckdosen an dir saugen

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Birgit Strasser, Christoph Lintner und Daniela Stoimaier (v.l.r.) sind Betriebsrät:innen beim bfi und außerdem Mitglieder im kleinen Verhandlungsteam für den Kollektivvertrag der privaten Bildungseinrichtungen.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Bildung steht an erster Stelle, doch die Sorgen der Kursteilnehmer:innen brauchen genauso Raum. Was die Beschäftigten in der Erwachsenenbildung wirklich leisten, das wissen die Betriebsratsvorsitzenden des Berufsförderungsintituts (bfi).

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Wo die Solidarität zählt

Wo die Solidarität zählt

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Seit 2018 ist Eva Milev freigestellte Betriebsrätin bei der VHS Wien und für rund 800 Beschäftigte zuständig.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die studierte Dolmetscherin Eva Milev ist stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Wiener Volkshochschulen. Die gebürtige Tschechin verkörpert die Vielfalt und auch den Kampfgeist der Wiener VHS-Mitarbeiter:innen.

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Teuerungsausgleich für Ordinationshilfen

Teuerungsausgleich für Ordinationshilfen

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Weil jede Landesärztekammer für sich beansprucht, selbst kollektivvertragsfähig zu sein, müssen neun unterschiedliche Kollektivverträge ausverhandelt werden.

Christoph Zeiselberger verhandelt die Kollektivverträge für Arzt-Assistent:innen und will die Länderregelungen vereinheitlichen. Das Einstiegsgehalt müsse zukünftig
zumindest 2.000 Euro brutto betragen, es brauche einheitliche Regelungen für Arbeitszeiten, Überstunden und Dienstverhinderungsgründe.

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Kulturarbeit muss fair entlohnt werden

Kulturarbeit muss fair entlohnt werden

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Yvonne Gimpel ist Geschäftsführerin der Interessensgemeinschaft Kultur.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Yvonne Gimpel, Geschäftsführerin der Interessensgemeinschaft (IG)-Kultur freut sich über die erste Sozialpartnerempfehlung für Beschäftigte in der freien Kulturarbeit. Für Fördergeber soll so der Wert der begleitenden Arbeit besser sichtbar werden, jegliches Tun rund um Kulturprojekte sollte angemessen bezahlt werden und in die Bemessung von Subventionen mit einfließen.

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All-in-Verträge: Vorsicht Falle

All-in-Verträge: Vorsicht Falle

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All-in-Verträge sind kein Freibrief für Arbeiten rund um die Uhr.
Foto: Pexels

Hast du einen All-in-Vertrag? Fühlst du dich fair entlohnt? Oder bist du auch schon einem dieser Irrtümer unterlegen?

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„All-in-Verträge verschleiern die Kosten“

„All-in-Verträge verschleiern die Kosten“

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Jörg Flecker ist Professor für Soziologie an der Universität Wien.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Vier Fragen an Sozialwissenschafter Jörg Flecker von der Uni Wien, zu den Auswirkungen überlanger Arbeitszeiten.

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Überstunden eindämmen

Überstunden eindämmen

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Foto: iStock

Überlange Arbeitszeiten machen langfristig krank. Statt in Richtung Arbeitszeitverkürzung zu gehen, verlangen viele Arbeitgeber:innen von ihren Beschäftigten dennoch immer noch jede Menge Überstunden. Besonders kritisch sind hier All-in-Verträge für Arbeitnehmer:innen zu sehen, die keine
Führungsfunktion inne haben.

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Betriebsrat Christian Melzer: Ruhepol mit Helfersyndrom

Betriebsrat Christian Melzer: Ruhepol mit Helfersyndrom

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Vergangenes Jahr bliesen die Beschäftigten in der Erwachsenenbildung zum Streik – das erste Mal in ihrer Geschichte. Betriebsrat Christian Melzer profitiert davon noch heute. Porträt über einen Ruhepol mit Helfersyndrom.

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Den Aktionsradius erweitern

Den Aktionsradius erweitern

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Markus Prantl ist Pflegeassistent und Zentralbetriebsratsvorsitzender bei der SeneCura Gruppe.

Markus Prantl, Betriebsratsvorsitzender in einer Pflegeeinrichtung in Kärnten, ist einen Schritt weiter gegangen und hat einen Zentralbetriebsrat gegründet. Damit kann er nun auch Kolleg:innen vertreten, die bisher keine Belegschaftsvertretung hatten.

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Betriebsrat in der Erwachsenenbildung: Weil es an der Zeit war

Betriebsrat in der Erwachsenenbildung: Weil es an der Zeit war

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Christoph Erath vertritt als Betriebsrat beim privaten Bildungsanbieter ipcenter etwa 250 Beschäftigte.
Foto: Edgar Ketzer

Seit 2022 gibt es beim privaten Bildungsanbieter ipcenter einen Betriebsrat. Angestoßen worden sei er von zwei Kolleg:innen, erzählt der nunmehrige Vorsitzende Christoph Erath. Konkreten Anlassfall habe es keinen gegeben, es sei schlicht die Zeit reif für eine Belegschaftsvertretung gewesen. Die Geschäftsführung zeige sich auch von Beginn an konstruktiv. Gemeinsam taste man sich nun auf dieses neue Terrain vor – durchaus schon mit Erfolgen wie ersten Betriebsvereinbarungen.

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Neuer Kollektivvertrag für Privat-TV

Neuer Kollektivvertrag für Privat-TV

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Christoph Woska ist Betriebsratsvorsitzender der Unternehmensgruppe des privaten Medienunternehmens Pro Sieben, SAT1, Puls 4, ATV. Gemeinsam mit der Gewerkschaft GPA hat er den ersten Kollektivvertrag für die privaten Fernsehsender verhandelt.
Foto: Edgar Ketzer

Für die Unternehmensgruppe des privaten Medienunternehmens Pro Sieben, SAT1, Puls 4, ATV gilt seit 1. Jänner 2024 ein neuer Kollektivvertrag.

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Lohnnebenkosten: Wer soll das bezahlen?

Lohnnebenkosten: Wer soll das bezahlen?

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Foto: Adobe Stock

Wir können froh sein, dass es den Sozialstaat gibt. Er finanziert sich aber nicht von selbst. Ein wesentlicher Teil der Sozialleistungen wird in Österreich aus den Lohnnebenkosten finanziert.

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