„Die Grenzen sind für viele erreicht“

„Die Grenzen sind für viele erreicht“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Wenn am Donnerstag, den 12.5. am „Tag der Pflege“, österreichweit Beschäftigte in Gesundheitsberufen unter dem Motto „Achtung Gesundheit!“ auf die Straße gehen, wird er auch er dabei sein: Martin Schwantler. Der Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger ist Betriebsrat sowie stellvertretender Leiter der Pflege in der Zentralen Notaufnahme im Hanusch Krankenhaus in Wien. Das Hauptproblem aus seiner Sicht: Es fehlt an allen Ecken und Enden an Pflegekräften.

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„Wir wollen Rechtsanspruch auf Freizeitoption“

„Wir wollen Rechtsanspruch auf Freizeitoption“

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Martina Hohensee, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrats von Flex Althofen und Mitglied im Bundesausschuss der Elektro- und Elektronikindustrie.

Frauenförderung und ein Rechtsanspruch auf die Freizeitoption, also das Umwandeln einer Gehaltserhöhung in freie Tage, sind Martina Hohensee wichtige Anliegen. Die Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrats von Flex Althofen ist auch Mitglied im Bundesausschuss der Elektro- und Elektronikindustrie, die sich derzeit in Kollektivvertragsverhandlungen befindet. GPA und PRO-GE fordern hier heuer ein Gehaltsplus von sechs Prozent.

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Ankämpfen gegen die Arbeitsverdichtung

Ankämpfen gegen die Arbeitsverdichtung

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Günther Gallistl hat nicht nur die Verwandlung der Chemie Linz von einem Staatsbetrieb in viele kleinere private Betriebe miterlebt. Der Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrats von Thermo Fisher Scientific kann auch viel über die Veränderung der Arbeitswelt erzählen. Heute ist er auch Chefverhandler des Kollektivvertrags der Chemischen Industrie und kämpft dabei für mehr Freizeit für die Beschäftigten.

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„In Flächenbezirken Wiens aufs Auto angewiesen“

„In Flächenbezirken Wiens aufs Auto angewiesen“

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Roman Gutsch ist Betriebsratsvorsitzender bei der Caritas Socialis und unterstützt die Forderung nach einem höheren Kilometergeld.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Beschäftigte in der mobilen Pflege könnten ihre Zeitpläne in einigen Gegenden Wiens nicht einhalten, würden sie nicht ihren privaten Pkw benutzen, sagt Roman Gutsch, Betriebsratsvorsitzender des mobilen Bereichs der CS Caritas Socialis. Daher sei die Kampagne, die sich für eine Erhöhung des Kilometergeldes einssetzt, so wichtig.

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Es macht mir Spaß, in unbekannte Themen zu schnuppern

Es macht mir Spaß, in unbekannte Themen zu schnuppern

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Foto: Volkshilfe Salzburg

Barbara Koller will als Vorsitzende des Betriebsrates der Volkshilfe Salzburg die Frauen aus der Teilzeitfalle locken und den Beschäftigten bei rechtlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für die kommenden Kollektivvertragsverhandlungen der Sozialwirtschaft hat sie ein klares Ziel: Den Menschen muss deutlich mehr Geld im Börsel bleiben.

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Dem Kollektiv verbunden

Dem Kollektiv verbunden

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Sich gesellschaftlich zu engagieren, ist für Amela Bousaki sehr wichtig. Als Kind musste sie aus ihrer Heimat fliehen und arbeitet nun beruflich für Geflüchtete. Seit letztem November ist sie Betriebsratsvorsitzende und hat ein offenes Ohr für ihre KollegInnen.

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Einer für alle

Einer für alle

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Foto: privat

Lehrlinge kamen während der Pandemie leider oft zu kurz. Umso wichtiger ist es, dass sich ein Jugendvertrauensrat in einem verantwortungsbewussten Betrieb um sie annimmt und ihre Interessen wahrt. Leon Hartl hat das im Alleingang geschafft.

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"Ohne Gewerkschaftsarbeit käme ich mir amputiert vor"

„Ohne Gewerkschaftsarbeit käme ich mir amputiert vor“

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Foto: Edgar Ketzer

Karin Kadar, Betriebsratsvorsitzende im Rehabilitationszentrum Großgmain der Pensionsversicherung in Salzburg sucht nach den großen Zusammenhängen um für die Beschäftigten eine professionelle Personalplanung zu erreichen. Persönlich kämpft sie mit verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und sucht nach einer guten Lösung zur persönlichen Abgrenzung.

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Täglich ankämpfen gegen den Personalmangel

Täglich ankämpfen gegen den Personalmangel

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Als prekär bezeichnet Roman Gutsch die Personalsituation im Bereich der mobilen Krankenpflege in Wien. Zum ohnehin schon bestehenden Personalmangel gesellen sich nun massive Ausfälle durch Covid-bedingte Quarantänen. Der Betriebsratsvorsitzende des mobilen Bereichs der CS Caritas Socialis setzt sich sowohl für die konkreten Anliegen seiner KollegInnen als auch generelle gewerkschaftliche Anliegen ein.

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Gemeinsam viel stärker

Gemeinsam viel stärker

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Die Probleme seiner KollegInnen liegen Martin Witting am Herzen. Er engagiert sich für sie auf nationaler und internationaler Ebene. Mit der Zeit musste er aber lernen einen Teil seiner Arbeit zu delegieren.

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„Wir sind nicht mehr abzuspeisen“

„Wir sind nicht mehr abzuspeisen“

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Karin Wilflingseder, Vorsitzende der „Themenplattform Elementar-, Hort- und Freizeitpädagogik“ in der Gewerkschaft GPA.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Seit Jahren machen ElementarpädagogInnen darauf aufmerksam, dass die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit unzumutbar sind. Außer schöner Worte kam seitens der Politik nicht viel. Im Oktober gab es daher erstmals Arbeitsniederlegungen in der Arbeitszeit.

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Ein Betrieb erfindet sich neu

Ein Betrieb erfindet sich neu

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Betriebsratsvorsitzender Gabor Zentai und seine beiden Stellvertreterinnen Ivonne Amon (li.) und Maria Steiner (re.).

AsylwerberInnen werden seit dem Vorjahr von der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen versorgt. Seitdem arbeitet ein Team von engagierten BetriebsrätInnen daran, dass dieses neu gegründete Unternehmen nach dem Betriebsübergang gut zusammenwächst.

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Das Gespräch steht immer an erster Stelle

Das Gespräch steht immer an erster Stelle

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Foto: privat

Christian Wersonik braucht als Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates der Sappi Austria Produktions-GmbH in Gratkorn persönliche Gespräche, um agieren, anstatt reagieren zu können. Solidarität sieht er als wichtigen Wert, der auch der jungen Generation bewusstgemacht werden müsse.

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Nachmittagsbetreuung in der Krise

Nachmittagsbetreuung in der Krise

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Hort- und FreizeitpädagogInnen leisten pädagogisch wichtige Arbeit, die viel zu wenig gesehen und bezahlt wird.
Foto: Adobe Stock

Hort- und FreizeitpädagogInnen gestalten an Ganztagsschulen, in Horten und in Nachmittagsbetreuungseinrichtungen die Freizeit der SchülerInnen, die ganztägige Betreuung brauchen. Die MitarbeiterInnen arbeiten allerdings unter strukturell teils problematischen Bedingungen und beklagen, dass sie so ihrem pädagogischen Auftrag nicht nachkommen können. Dringend nötig wäre eine bundesweit einheitliche Regelung.

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Mehr Zeit für die Seele

Mehr Zeit für die Seele

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V.l.n.r. Jennifer Gürtenhofer, Ria Brandlhofer, Christian Hennefeind.

Im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser wird auf die 37-Stunden-Arbeitswoche umgestellt. Die meisten MitarbeiterInnen profitieren davon. Damit aber mehr Menschen in die Pflege- und Gesundheits- Branche wechseln, müssen weitere Rahmenbedingungen verändert werden.

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„Niemand gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt“

„Niemand gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Christian Jungmayr freut sich, wenn er als Betriebsrat KollegInnen individuell helfen oder mit der Geschäftsführung für alle MitarbeiterInnen etwas erreichen kann. Stolz ist er darauf, dass in der Corona-Pandemie bisher niemand gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt wurde.

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‚Gemeinsam’ wird groß geschrieben

‚Gemeinsam’ wird groß geschrieben

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Foto: privat

Das BBRZ bietet berufliche Rehabilitation und begleitet Menschen zurück ins Berufsleben. Heike Auinger, Betriebsratsvorsitzende der Region Ost, musste während der letzten zwei Jahre flexibel und umsichtig auf die Herausforderungen der Pandemie reagieren und hat zugleich ihre Ziele als Betriebsrätin bei einem Sozialdienstleister nicht aus den Augen verloren.

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Mit Mut und Willen zur Veränderung

Mit Mut und Willen zur Veränderung

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Foto: privat

Die Tirolerin und Betriebsratsvorsitzende Sonja Föger-Kalchschmied fordert ein gesellschaftliches Umdenken für die Entlohnung von Frauen und den Wert sozialer Dienstleistungen.

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„Geschenkt bekommt man gar nichts!“ – Ein Leben als Betriebsrat

„Geschenkt bekommt man gar nichts!“ – Ein Leben als Betriebsrat

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Foto: privat

Beinahe drei Jahrzehnte Arbeitnehmervertreter bei TK-Elevator, KV-Verhandler im Metaller-Team und Vorsitzender der Arge Aufzug: Das Betriebsrats-Urgestein Oswald Rosenits blickt für KOMPETENZ auf ein bewegtes Arbeitsleben zurück.

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Stress macht krank

Stress macht krank

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Quelle: IFES-Befragung, Foto: Adobe-Stock

Wie Arbeitsdruck aktiv bekämpft werden kann.

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Die weite Welt auf einem Sofa

Die weite Welt auf einem Sofa

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Es gibt viel zu tun für Marcus Eder. Vom Börsengang der Firma bis zukünftigen Trends reichen die Herausforderungen.  Der Betriebsrat geht offen auf Menschen zu, das hilft ihm Anliegen für die ArbeitnehmerInnen durchzusetzen. Und auch privat ist er gerne in Gesellschaft.

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Ich helfe, wenn ich gebraucht werde

Ich helfe, wenn ich gebraucht werde

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Foto: Magna Powertrain

Manfred Scherer, Betriebsratsvorsitzender der Magna Powertrain möchte die Anliegen der Belegschaft wahrnehmen und musste dabei lernen, dass nicht alle Wünsche erfüllbar sind. Anstrengenden Verhandlungen blickt er professionell ins Auge, in der Zukunft wird er viel Kraft brauchen, um Techniker und Monteure zu Umschulungen auf die elektronische Antriebstechnik zu motivieren.

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KV-Runde: „Im Lebensmittelhandel ist eine Goodwill-Aktion diesmal zu wenig!“

KV-Runde: „Im Lebensmittelhandel ist eine Goodwill-Aktion diesmal zu wenig!“

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Foto: privat

Die Beschäftigten in Supermärkten wurden zu Beginn der Pandemie als SystemerhalterInnen beklatscht. Nun fordern sie bei den KV-Verhandlungen was ihnen zusteht: ein echtes Gehaltsplus, höhere Zuschläge und einen Coronabonus, der diesen Namen verdient. Lidl-Betriebsrat Süleyman Kilic erzählt aus dem Alltag der MitarbeiterInnen im Lebensmittelhandel.

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Handels-KV: „Es geht um Anerkennung und Respekt!“

Handels-KV: „Es geht um Anerkennung und Respekt!“

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Betriebsrat Christian Lindmeier

Die Pandemie hat den Beschäftigten im Handel stark zugesetzt, allerdings auf unterschiedliche Weise: Die Modebranche, für die Betriebsrat Christian Lindmeier arbeitet, geriet ziemlich unter die Räder. Was erwarten die KollegInnen von den aktuellen KV-Verhandlungen?

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Mit attraktiver Lehrausbildung gegen IT-Fachkräftemangel

Mit attraktiver Lehrausbildung gegen IT-Fachkräftemangel

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Julian Sommer-Schmelzenbarth ist Betriebsrat im IT Bereich. Er vertritt die GPA Jugend bei den Kollektivvertragsverhandlungen in der IT Branche. Angesichts von 24.000 fehlenden Fachkräften in IT-Berufen möchte er die Ausbildung junger Menschen bei den kommenden Kollektivvertragsverhandlungen in den Vordergrund stellen und fordert einen Ausbildungsfond für die österreichische IT-Wirtschaft.
Foto: Edgar Ketzer

Der IT-Branche fehlen tausende Fachkräfte. Die GPA möchte hier mit einem Ausbildungsfonds für die österreichische IT-Wirtschaft entgegenwirken: dieser soll Betriebe unterstützen, die Lehrlinge ausbilden, aber auch Studierenden in IT-relevanten Studiengängen unter die Arme greifen. Etabliert werden sollen zudem neue Studiengänge im Bereich IT, fordert GPA-Bundesjugendsekretär Christian Hofmann.

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