Plädoyer für Arbeitszeitverkürzung

Plädoyer für Arbeitszeitverkürzung

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Claudia Sorger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei L&R Sozialforschung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Arbeitsmarkt, Arbeitszeit und Gleichstellung.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Soziologin Claudia Sorger (L&R Sozialforschung) skizziert im Interview mit der KOMPETENZ die Rahmenbedingungen von Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich.

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Erwünscht: Präzisions-Arbeitstakt ohne Gefühl

Erwünscht: Präzisions-Arbeitstakt ohne Gefühl

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Foto: Michael Mazohl

Reichlich Maßarbeit, schlechte Bezahlung. Die ArbeitnehmerInnen in der Sozialwirtschaft haben zwar ein gutes Image, doch niemand will sie adäquat entlohnen.

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Arbeitszeitverkürzung über Kollektivverträge erfolgreich umgesetzt

Arbeitszeitverkürzung über Kollektivverträge erfolgreich umgesetzt

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Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Dürtscher
Foto: Michael Mazohl

Karl Dürtscher, stellvertretender Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, erklärt, warum flexible Modelle der Arbeitszeitverkürzung Zukunft haben. Im Rennen um die besten Köpfe müssten die Arbeitszeitbedürfnisse der Beschäftigten noch stärker berücksichtigt werden.

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Zahlreiche BetriebsrätInnen und Beschäftigte beteiligten sich an den Streiks und Demonstrationen im Sozialbereich. Foto: Willi Denk

Pflege ist emotionale und körperliche Schwerarbeit

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Zahlreiche BetriebsrätInnen und Beschäftigte beteiligten sich an den Streiks und Demonstrationen im Sozialbereich. Foto: Willi Denk
Zahlreiche BetriebsrätInnen und Beschäftigte beteiligten sich an den Streiks und Demonstrationen im Sozialbereich. Foto: Willi Denk

Ein neuer Kollektivvertrag bringt den Beschäftigten der Sozialwirtschaft ein beachtliches Gehaltsplus. Die 35-Stunden-Woche bleibt eine zentrale Forderung der GPA-djp, um die Pflegekräfte gesund und leistungsfähig zu erhalten.

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Teilzeitarbeit ist weiblich. Nur 10,7 Prozent der Männer, aber 48,1 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Männer nutzen die freie Zeit meist, um sich weiterzubilden. Frauen dagegen häufig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Ange­hörigen. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Teilzeit – Chance oder Falle?

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Teilzeitarbeit ist weiblich. Nur 10,7 Prozent der Männer, aber 48,1 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Männer nutzen die freie Zeit meist, um sich weiterzubilden. Frauen dagegen häufig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Ange­hörigen. Foto: Nurith Wagner-Strauss
Teilzeitarbeit ist weiblich. Nur 10,7 Prozent der Männer, aber 48,1 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Männer nutzen die freie Zeit meist, um sich weiterzubilden. Frauen dagegen häufig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Ange­hörigen. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Viele nutzen Teilzeitarbeit zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, Pflege oder Weiterbildung. Andere würden gerne Vollzeit arbeiten, bekommen aber nur Teilzeitverträge.

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Illustration: P.M. Hoffmann

Der Kollektivvertrag – Garant für soziale Sicherheit

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Die GPA-djp betreut insgesamt rund 170 Kollektivverträge und verhandelt diese regelmäßig neu. Illustration: P.M.Hoffmann
Die GPA-djp betreut insgesamt rund 170 Kollektivverträge und verhandelt diese regelmäßig neu. Illustration: P.M.Hoffmann

Der Kollektivvertrag (KV) ist ein wichtiges Instrument zur Absicherung der jährlichen Lohnsteigerungen. Auch das 13. und 14. Monatsgehalt ist nur durch den KV abgesichert. Erfolge der vorigen Jahre sind eine bessere Anrechnung von Karenzzeiten, der Papamonat, ein Mindestgehalt von 1.600 Euro und ein zukunftsweisendes Entgeltschema im Handel.

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"Bei Ausfällen darf es nicht länger zu Überstundenorgien kommen". Illustration: Peter M. Hoffmann

Weniger Stunden, mehr Mensch

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"Bei Ausfällen darf es nicht länger zu Überstundenorgien kommen". Illustration: Peter M. Hoffmann
„Bei Ausfällen darf es nicht länger zu Überstundenorgien kommen“. Illustration: Peter M. Hoffmann

Die Arbeit mit Menschen ist intensiv und herausfordernd. Sie braucht bessere Bedingungen. Mit einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich sollen die Beschäftigten im Sozialbereich nachhaltig entlastet werden.

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BetriebsrätInnen und Beschäftigte aus dem Sozialbereich demonstrierten am 26. September mit 6427 m Schal für mehr soziale Wärme, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen. Foto: Willi Denk

Kollektivvertrag Sozialwirtschaft: Mit Stricknadeln gegen die soziale Kälte

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BetriebsrätInnen und Beschäftigte aus dem Sozialbereich demonstrierten am 26. September mit 6427 m Schal für mehr soziale Wärme, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen. Foto: Willi Denk
BetriebsrätInnen und Beschäftigte aus dem Sozialbereich demonstrierten am 26. September mit 6427 m Schal für mehr soziale Wärme, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen. Foto: Willi Denk

Mit einem über sechs Kilometer langen Schal demonstrierten Beschäftigte aus dem Sozialbereich für bessere Arbeitsbedingungen.

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BetriebsrätInnen und Beschäftigte aus dem Sozialbereich demonstrierten am 26. September mit 6427 m Schal für mehr soziale Wärme, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen. Foto: Willi Denk

Kollektivvertrags-Herbst

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BetriebsrätInnen und Beschäftigte aus dem Sozialbereich demonstrierten am 26. September mit 6427 m Schal für mehr soziale Wärme, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen. Foto: Willi Denk
BetriebsrätInnen und Beschäftigte aus dem Sozialbereich demonstrierten am 26. September mit 6427 m Schal für mehr soziale Wärme, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen. Foto: Willi Denk

Bei den anstehenden Kollektivvertragsverhandlungen geht es um die Verteilung von Geld und Zeit.

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Kollektivvertrag: Kein Grund zur Zurückhaltung!

Kollektivvertrag: Kein Grund zur Zurückhaltung!

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 Schwierige KV-Verhandlungen im Herbst Bild: Nurith Wagner-Strauss/Collage: Kerstin Knüpfer

Schwierige KV-Verhandlungen im Herbst Bild: Nurith Wagner-Strauss/Collage: Kerstin Knüpfer

Im Herbst starten die großen Kollektivvertragsrunden, bei denen die Gewerkschaften die Löhne und Gehälter für insgesamt 800.000 Beschäftigte verhandeln. Lohnkürzungspolitik wäre der komplett falsche Weg.

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Pflege: Sparen, wo's richtig weh tut

Pflege: Sparen, wo’s richtig weh tut

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Mobile Hauskrankenpflege lässt Beziehungen entstehen und kann nicht in ein Normkostenmodell gezwängt werden. Bild: Firma V - Fotolia
Mobile Hauskrankenpflege lässt Beziehungen entstehen und kann nicht in ein Normkostenmodell gezwängt werden. Bild: Firma V – Fotolia

Die Betreuung von Menschen, ob alt, krank oder mit besonderen Bedürfnissen, braucht Einfühlungsvermögen und ist keine Fließbandarbeit. Einer „Industrialisierung“ des Pflegebereichs muss rasch Einhalt geboten werden.

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Die Qualität der Leistung im Gesundheits- und Sozialbereich hängt zu sehr großen Teilen davon ab, wie gut – oder auch

Arbeitsrecht: Schwerarbeitszeiten für Altenfachbetreuerin anerkannt

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Die Qualität der Leistung im Gesundheits- und Sozialbereich hängt zu sehr großen Teilen davon ab, wie gut – oder auch
Die Qualität der Leistung im Gesundheits- und Sozialbereich hängt zu sehr großen Teilen davon ab, wie gut – oder auch
schlecht – die Arbeitsbedingungen sind. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Von Eva Wanka

Schwerarbeit kann auch vorliegen, wenn jemand nur Teilzeit arbeitet. Dies wurde nun vom Landesgericht Linz bestätigt.Weiterlesen

Caritas-Präsident Küberl fordert eine Balance zwischen der Besteuerung von Arbeit und Vermögensverträgen. (Foto: Nurith Wagner-Strauss)

Interview mit Franz Küberl: Balance bei der Besteuerung

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Caritas-Präsident Küberl fordert eine Balance zwischen der Besteuerung von Arbeit und Vermögensverträgen. (Foto: Nurith Wagner-Strauss)
Caritas-Präsident Küberl fordert eine Balance zwischen der Besteuerung von Arbeit und Vermögenserträgen. (Foto: Nurith Wagner-Strauss)

Caritas-Präsident Franz Küberl sieht im Gespräch mit der KOMPETENZ viele Menschen in einer Menge handfester Nöte stecken. Vielen Leuten falle es schwer, um Mindestsicherung anzusuchen. Sorge bereitet ihm auch das Thema Pflege.

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Soziale Arbeit ist mehr wert!

Soziale Arbeit ist mehr wert!

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Soziale Arbeit ist mehr wert! (c)N.Wagner-Strauss

Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich kümmern sich um jene, die Hilfe brauchen. Sie selbst erhalten oft nicht genug Stunden, um ihre Existenz zu sichern. Und ihre zeitliche Flexibilität wird ausgereizt, sodass viele ein Burn-out erwischt.

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Interview mit Ruth Simsa: Sozialstaat schleichend in Frage gestellt

Interview mit Ruth Simsa: Sozialstaat schleichend in Frage gestellt

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Ruth Simsa (c)N.Wagner-Strauss

Die Sozialwirtschaft ist ein Sektor mit hoher Wertschöpfung und hohem Druck, denn die Finanzierung erfolgt großteils über die öffentliche Hand. Ein Gespräch mit Ruth Simsa, Soziologin an der WU Wien.

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Demo Finance März 2012

Wir kämpfen für faire Einkommen!

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Demo Finance März 2012
Demo Finance März 2012

Bei zahlreichen Kollektivvertragsverhandlungen kam es in diesem Winter zu massiven Konflikten, öffentlichen und betrieblichen Aktionen und sogar Warnstreiks.

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Jugend am Werk (c) Nurith Wagner-Strauss

Sozialwirtschaft: Mangelnde Anerkennung

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Jugend am Werk (c) Nurith Wagner-Strauss
Jugend am Werk (c) Nurith Wagner-Strauss

Die Beschäftigten nach dem Kollektivvertrag der Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- & Sozialberufe (BAGS-KV) wünschen sich vor allem eines: eine angemessene Entlohnung.

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Gewalt am Arbeitsplatz (c) Fotolia

Gewalt am Arbeitsplatz

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Gewalt am Arbeitsplatz (c) Fotolia
Gewalt am Arbeitsplatz (c) Fotolia

Menschen in betreuenden und pflegenden Berufen sind oft Gewalt durch KlientInnen ausgesetzt. Das lässt sich nicht immer vermeiden, die Arbeitgeber könnten aber die Situation entschärfen. 

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Persönliche Assistenz

Maßgeschneiderte Hilfe

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Persönliche AssistenzPersönliche AssistentInnen unterstützen Menschen, die in ihrem Alltag Hilfe brauchen. Oft unter schlechten Arbeitsbedingungen: Viele sind geringfügig beschäftigt, zu unterschiedlichen Stundensätzen.

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Die Pflege älterer Menschen muss langfristig finanziell abgesichert werden (Bildrechte: gilles lougass, Fotolia)

Pflege: Solidarische Finanzierung dringend nötig

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Das Pflegegeld unterstützt Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht zu recht kommen.
Fotolia

In Österreich erhalten 430.000 Personen Pflegegeld, etwa 60.000 von ihnen werden in Heimen oder im Spital betreut. Hilfs- und pflegebedürftig zu werden, ist heute ein individuelles Risiko, so Robert Oberndorfer, Geschäfts-führer der Caritas Socialis in Wien. Weiterlesen

Pflege und Betreuung

Soziale Arbeit ist mehr wert!

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Soziale Arbeit ist mehr wert! (c)N.Wagner-Strauss

Pflege und Betreuung. Während ein neuer Pflegefonds die Finanzierung in diesem Bereich in den kommenden Jahren sicherstellen soll, kommt es in einigen Ländern zu Kürzungen im Sozialbereich. Die GPA-djp fordert daher einen ständigen, steuerfinanzierten Pflegefonds und eine jährliche Sozialmilliarde, die nicht nur die Betreuung Betroffener sichert, sondern auch die Arbeitsbedingungen der im Pflege- und Sozialbereich Beschäftigten verbessert.

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Wolfgang Katzian, (c) Nurith Wagner-Strauss

Kommentar: Soziale Dienste rechnen sich

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Wolfgang Katzian, (c) Nurith Wagner-Strauss
GPA-djp Vorsitzender Wolfgang Katzian

Sparpakete. Weil die Mittel knapp werden, spart die öffentliche Hand nun verstärkt im Sozialbereich – eine kurzsichtige Strategie.

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Zu Hause in vertrauter Umgebung fällt den Kindern das Lernen leichter.

Aus für besondere Bedürfnisse?

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Zu Hause in vertrauter Umgebung fällt den Kindern das Lernen leichter.
Betreuerin Kathrin Lampl mit einem Klienten.

Förderung und Betreuung. Gerade bei Kindern sollte nicht gespart werden. Doch die mobilen Dienste der Lebenshilfe Steiermark fallen jetzt den Budgetkürzungen zum Opfer.
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Selma Schacht (Mitte) mit ihren Kolleginnen bei einer öffentlichen Betriebsversammlung im September 2010.

Gute Arbeit kostet was!

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Selma Schacht (Mitte) mit ihren Kolleginnen bei einer öffentlichen Betriebsversammlung im September 2010.
Selma Schacht (Mitte) mit ihren Kolleginnen bei einer öffentlichen Betriebsversammlung im September 2010.

Soziale Arbeit. Die Nachmittagsbetreuung der Wiener Schulkinder braucht dringend Ressourcen. Die GPA-djp unterstützt die Forderungen der FreizeitbetreuerInnen.

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