„Die Grenzen sind für viele erreicht“

„Die Grenzen sind für viele erreicht“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Wenn am Donnerstag, den 12.5. am „Tag der Pflege“, österreichweit Beschäftigte in Gesundheitsberufen unter dem Motto „Achtung Gesundheit!“ auf die Straße gehen, wird er auch er dabei sein: Martin Schwantler. Der Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger ist Betriebsrat sowie stellvertretender Leiter der Pflege in der Zentralen Notaufnahme im Hanusch Krankenhaus in Wien. Das Hauptproblem aus seiner Sicht: Es fehlt an allen Ecken und Enden an Pflegekräften.

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„In Flächenbezirken Wiens aufs Auto angewiesen“

„In Flächenbezirken Wiens aufs Auto angewiesen“

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Roman Gutsch ist Betriebsratsvorsitzender bei der Caritas Socialis und unterstützt die Forderung nach einem höheren Kilometergeld.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Beschäftigte in der mobilen Pflege könnten ihre Zeitpläne in einigen Gegenden Wiens nicht einhalten, würden sie nicht ihren privaten Pkw benutzen, sagt Roman Gutsch, Betriebsratsvorsitzender des mobilen Bereichs der CS Caritas Socialis. Daher sei die Kampagne, die sich für eine Erhöhung des Kilometergeldes einssetzt, so wichtig.

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"Als Betriebsrätin kann ich sehr viel erreichen" 

„Als Betriebsrätin kann ich sehr viel erreichen“ 

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Foto: privat

Doris Wietter-Benmoussa setzt sich als Vorsitzende des Betriebsrates der Service Mensch GmbH/Volkshilfe NÖ unter anderem für die Interessen von HeimhelferInnen, KrankenpflegerInnen, AlltagsbegleiterInnen, KinderbetreuerInnen und TherapeutInnen ein.

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"Ohne Gewerkschaftsarbeit käme ich mir amputiert vor"

„Ohne Gewerkschaftsarbeit käme ich mir amputiert vor“

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Foto: Edgar Ketzer

Karin Kadar, Betriebsratsvorsitzende im Rehabilitationszentrum Großgmain der Pensionsversicherung in Salzburg sucht nach den großen Zusammenhängen um für die Beschäftigten eine professionelle Personalplanung zu erreichen. Persönlich kämpft sie mit verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und sucht nach einer guten Lösung zur persönlichen Abgrenzung.

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Täglich ankämpfen gegen den Personalmangel

Täglich ankämpfen gegen den Personalmangel

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Als prekär bezeichnet Roman Gutsch die Personalsituation im Bereich der mobilen Krankenpflege in Wien. Zum ohnehin schon bestehenden Personalmangel gesellen sich nun massive Ausfälle durch Covid-bedingte Quarantänen. Der Betriebsratsvorsitzende des mobilen Bereichs der CS Caritas Socialis setzt sich sowohl für die konkreten Anliegen seiner KollegInnen als auch generelle gewerkschaftliche Anliegen ein.

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Umziehzeit wird zur Arbeitszeit

Umziehzeit wird zur Arbeitszeit

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15 Minuten täglich gewinnen die Beschäftigten in den Gesundheitseinrichtungen der AUVA, weil ihnen Umkleidezeiten zukünftig als Arbeitszeiten angerechnet werden müssen.
Foto: Adobe Stock

Erik Lenz, Zentralbetriebsrats-Vorsitzender in der AUVA hat für die Beschäftigten der Unfallversicherung einen arbeitsrechtlichen Meilenstein errungen: Gemeinsam mit Rechtsberaterin Karin Koller von der GPA-Wien hat er erreicht, dass die Umkleidezeiten aller Beschäftigten, die in Gesundheitseinrichtungen der AUVA arbeiten, als Arbeitszeiten anerkannt werden.

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Mehr Zeit für die Seele

Mehr Zeit für die Seele

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V.l.n.r. Jennifer Gürtenhofer, Ria Brandlhofer, Christian Hennefeind.

Im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser wird auf die 37-Stunden-Arbeitswoche umgestellt. Die meisten MitarbeiterInnen profitieren davon. Damit aber mehr Menschen in die Pflege- und Gesundheits- Branche wechseln, müssen weitere Rahmenbedingungen verändert werden.

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ArbeitnehmerInnen in die Prozesse der Digitalisierung einbeziehen

ArbeitnehmerInnen in die Prozesse der Digitalisierung einbeziehen

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Foto: Fotolia

Wie Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und wie Beschäftigte sie aktiv mitgestalten können.

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Leserstimmen: Neujahrsvorsätze

Leserstimmen: Neujahrsvorsätze

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Foto: Unsplash

Eine Pflegerin aus Kärnten hat uns verraten, was ihre Neujahrsvorsätze mit der Gewerkschaft zu tun haben.

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Schweiz: Große Mehrheit stimmt für Pflegeinitiative

Schweiz: Große Mehrheit stimmt für Pflegeinitiative

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Demonstration unter dem Moto „Gemeinsam mit dem Gesundheitspersonal und Ja zur Pflegeinitiative“, am Samstag, 30. Oktober 2021, in Bern.
Foto: ANTHONY ANEX / Keystone / picturedesk.com

Am 28. November stimmten 61 Prozent der abstimmungsberechtigten SchweizerInnen für ein Volksbegehren das die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern soll. Die „Pflegeinitiative“ ging vom Berufsverband SKB, dem Schweizer Verband der Pflegefachfrauen und -männer aus und wurde von den Gewerkschaften unterstützt.

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Mit Mut und Willen zur Veränderung

Mit Mut und Willen zur Veränderung

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Foto: privat

Die Tirolerin und Betriebsratsvorsitzende Sonja Föger-Kalchschmied fordert ein gesellschaftliches Umdenken für die Entlohnung von Frauen und den Wert sozialer Dienstleistungen.

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Wir brauchen mehr Geld, Personal und Freizeit!

Wir brauchen mehr Geld, Personal und Freizeit!

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Tausenden Auszubildenden und Beschäftigten aus dem Gesundheits- und Pflegebereich reicht es. Sie demonstrierten am 9. November 2021 für bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in der Pflege und Betreuung.
Foto: Lucia Bauer

Im Sozial-, Gesundheits-, Pflege- und (Elementar-) Bildungsbereich sind die Zustände so alarmierend, dass immer mehr ArbeitnehmerInnen ihren Job aufgeben. Dabei braucht die Gesellschaft immer mehr MitarbeiterInnen in diesem Bereich. Die GPA kämpft für längst anstehende Verbesserungen.

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„Die systemrelevante Arbeit wird zu 65 Prozent von Frauen erledigt“

„Die systemrelevante Arbeit wird zu 65 Prozent von Frauen erledigt“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Autorin Luna Al-Mousli zeigt in ihrem neuen Buch die Lebensrealitäten und Schwierigkeiten systemrelevanter Arbeitskräfte in Österreich auf. Sie alle eint die fehlende gesellschaftliche Anerkennung für ihre Leistung.

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Eine bisserl gerechtere Welt

Eine bisserl gerechtere Welt

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Wichtiges rasch umsetzen, das ist ein wichtiges Lebensprinzip von Ilse Kalb. Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende will gerne etwas bewegen.

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Behindertenbetreuerin Schantl: „Steter Tropfen höhlt den Stein“

Behindertenbetreuerin Schantl: „Steter Tropfen höhlt den Stein“

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Priska Schantl
Foto: Johannes Greß

500 Euro Corona-Bonus sollen Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich bekommen. BehindertenbetreuerInnen sind ausgenommen. Warum? Darauf hat auch Behindertenbetreuerin Priska Schantl keine Antwort.

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Gelassen fürs Recht eintreten

Gelassen fürs Recht eintreten

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Foto: privat

Valid Hanuna kam im Alter von 29 Jahren nach Österreich. Heute ist er Betriebsratsvorsitzender und engagiert sich leidenschaftlich für seine Ziele.

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Monika Ligner, Pflegerin. Aber vor allem Betriebsrätin

Monika Ligner, Pflegerin. Aber vor allem Betriebsrätin

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Foto: privat

Das Altenwohnheim Kitzbühel hat den BewohnerInnen einiges zu bieten: Bio-Frischkost, Friseursalon und Kino. Für die Beschäftigten ist die Pflegearbeit aber vor allem eines: Arbeit.

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Pflegekräfte am Limit: „Bald ist Schicht im Schacht!“

Pflegekräfte am Limit: „Bald ist Schicht im Schacht!“

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Foto: Adobe Stock


Als sich Österreich mit Ausbreitung des Corona-Virus an seine „LeistungsträgerInnen“ erinnerte, wurde eifrig von den Balkonen applaudiert. Die Beklatschten empfanden das eher als Zumutung denn als Motivation.

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Eine Frau mit Gerechtigkeitssinn

Eine Frau mit Gerechtigkeitssinn

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Seit mehr als 15 Jahren nimmt sich Gabriele Wurzer als Betriebsrätin der Anliegen und Sorgen ihrer rund 4.000 KollegInnen bei der Caritas in Wien – konkret der gemeinnützigen GesmbH – an. Dieser Teil der Caritas ist in den Bereichen mobile und stationäre Pflege, Behindertenbetreuung, der Versorgung von AsylwerberInnen und in der Familienhilfe aktiv.

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Für bezahlte Praktika

Für bezahlte Praktika

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Foto: privat

Fachhochschulstudierende im Gesundheits- und Sozialbereich müssen im Rahmen ihres Studiums zahlreiche Monate an Praktika absolvieren. Auch angehende Klinische und GesundheitspsychologInnen haben praktische Erfahrungen vorzuweisen. Doch meist erhalten die Studierenden für diese Praktika keinerlei Bezahlung. Das kann nicht nur für sie selbst problematisch sein, das drückt auch die Gehälter. VertreterInnen der Branche fordern nun die Bezahlung aller Praktika, die im Rahmen von Studien vorgeschrieben sind.

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Almosen reichen nicht!

Almosen reichen nicht!

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Foto: Adobe Stock

Wenig Menschen wollen in einem Pflegeberuf arbeiten. Obwohl händeringend Arbeitskräfte gesucht werden, fehlen in Österreich wichtige Rahmenbedingungen. Implacement Stiftungen, die Umschulungen im Pflegebereich begleiten, sind ein Schritt in die richtige Richtung.

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Arbeitsklima deutlich schlechter als vor der Krise

Arbeitsklima deutlich schlechter als vor der Krise

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Foto: Adobe Stock

Die österreichischen Beschäftigten leiden in der Corona-Krise zunehmend unter Stress und Verunsicherung. Vor allem Beschäftigte in systemrelevanten Berufen fühlen sich auch nicht ausreichend vor einer Ansteckung mit Corona geschützt.

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Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?

Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?

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Foto: Adobe Stock

Die EU ist ganz passabel durch die ersten Monate der Pandemie gekommen. In Zukunft soll sie nicht nur Wirtschafts-Wiederaufbauhilfe leisten, sondern ihre Mitgliedstaaten auch im Sozialbereich näher zusammenbringen.

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Care-Arbeit: Frauen entlasten, Jobs schaffen, Geld investieren

Care-Arbeit: Frauen entlasten, Jobs schaffen, Geld investieren

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Foto: Adobe Stock

Frauen sind zu Hause für die Familienarbeit zuständig, ebenso sind es mehrheitlich Frauen, die in Pflegeberufen ältere und kranke Menschen betreuen. Corona hat die Krise in der Care-Arbeit verschärft. Welche Strategien braucht es für einen Ausweg?

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Schweiz/Schweden: Pflegepersonal am Limit

Schweiz/Schweden: Pflegepersonal am Limit

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Foto: Adobe Stock

Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie sind die schlechten Arbeitsverhältnisse im Gesundheits- und Pflegebereich wieder stärker in den Fokus gerückt. Nicht nur hierzulande wird über eine angemessenere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten diskutiert, wie uns zwei Berichte aus Schweden und der Schweiz zeigen.

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