Mit Teamgeist und Urlaubssperren durch die Krise

Mit Teamgeist und Urlaubssperren durch die Krise

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Fehlende Schutzausrüstung, geschlossene Grenzen und verunsicherte BewohnerInnen: Für die Beschäftigten im Kolpinghaus in Wien-Favoriten waren die vergangenen Monate keine leichten. Wenigstens wurde geklatscht.

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„Frauen sind in der Krise die Reservearmee“

„Frauen sind in der Krise die Reservearmee“

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Katharina Mader ist Ökonomin an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihr Forschungsschwerpunkt ist feministische Ökonomie.
Foto: kontrast.at

Die Frauen beweisen gerade, dass sie es sind, die in der Corona-Krise alles am Laufen halten. Zu Hause im Home-Office übernehmen sie Kinderbetreuung und Unterricht, in systemerhaltenden Frauenberufen wie der Pflege stehen sie an vorderster Front. Warum wir Care-Arbeit besser sichtbar machen und aufwerten müssen erklärt im Interview die Ökonomin Katharina Mader.

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Trautes Home-Office

Trautes Home-Office

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Julia Bock-Schappelwein ist Ökonomin am Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO. Im KOMPETENZ-Interview erklärt sie, warum besonders Frauen von der Corona-Krise hart getroffen werden.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Folgen der Corona-Pandemie sind extrem einschneidend. Vor allem Frauen müssen die Lasten tragen, sowohl beruflich als auch privat.

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Was Covid-19 uns über Pflege und Gesundheit lehrt

Was Covid-19 uns über Pflege und Gesundheit lehrt

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Foto: Fotolia

In Österreich gibt es derzeit die ersten Lockerungen bei Besuchen in Senioreneinrichtungen. Krankenhäuser fahren nach und nach ihren Regelbetrieb hoch. Zeit für eine erste Reflexion – warum hat Österreich zumindest in diesem Bereich bisher die Covid-19-Pandemie besser gemeistert?

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Erschöpfung nach 60-Stunden-Wochen

Erschöpfung nach 60-Stunden-Wochen

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Foto: Adobe Stock

Die häusliche 24-Stunden-Pflege steht vor dem Kollaps, doch auch in den Pflegeheimen ist die Situation mehr als angespannt. Eine Wiener Pflegekraft erzählte im Interview über ihren Alltag in der Coronakrise.

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„In Corona-Krise zeigen sich die Schwächen des 24-Stunden-Betreuungssystems“

„In Corona-Krise zeigen sich die Schwächen des 24-Stunden-Betreuungssystems“

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Foto: privat

Durch die Coronakrise sind Arbeitsbereiche in den Blick der Öffentlichkeit geraten, die sonst weitgehend unsichtbar waren, so etwa die 24-Stunden-Betreuung. Sie zeichnet sich durch besonders problematische Arbeitsbedingungen aus, die sich durch die Corona-Pandemie zusätzlichen verschärft haben.

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KV-Abschluss: „Da sann’ma noch nicht fertig!“

KV-Abschluss: „Da sann’ma noch nicht fertig!“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Von Ende November bis Anfang April verhandelten ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen der Sozialwirtschaft einen neuen Kollektivvertrag. Das Ergebnis ist ein „Gutes“, die Forderung nach der 35 Stunden-Woche damit aber nicht vom Tisch, bekräftigt Chefverhandlerin Eva Scherz.

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Arbeit und Corona: KollegInnen erzählen

Arbeit und Corona: KollegInnen erzählen

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Foto: Adobe Stock

Corona bringt unsere Arbeitswelt ziemlich durcheinander. In Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufen werden ohnehin bestehende Missstände sichtbarer. Die Beschäftigten tun ihr bestes damit umzugehen, doch Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen werden lauter. Eine unvollständige Bestandsaufnahme.

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„An der Front“: Corona-Krise stellt SozialarbeiterInnen vor Belastungsprobe

„An der Front“: Corona-Krise stellt SozialarbeiterInnen vor Belastungsprobe

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Foto: Michael Mazohl

Österreich funktioniert derzeit auf Minimalbetrieb. Mit Ausnahmen: SozialarbeiterInnen sind gefragter denn je. Die Betriebsratsvorsitzende der Volkshilfe Steiermark fordert, dass das im kommenden Kollektivvertrag entsprechend gewürdigt wird.

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Die „Aufmüpfige“ aus der Steiermark

Die „Aufmüpfige“ aus der Steiermark

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Beatrix Eiletz ist Betriebsratsvorsitzende bei der Volkshilfe Steiermark und Chefverhandlerin für den Sozialwirtschafts-Kollektivvertrag.
Foto: Johannes Gress

Als Betriebsratsvorsitzende der Volkshilfe Steiermark tourt Beatrix Eiletz beinahe täglich quer durchs Bundesland, um die Interessen der Beschäftigten zu organisieren. Motto: „Wenn wir etwas wollen, müssen wir auch darum kämpfen“

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Arbeitsklima Index: Unsicherheit und hohe Arbeitsbelastung sorgen für Unzufriedenheit

Arbeitsklima Index: Unsicherheit und hohe Arbeitsbelastung sorgen für Unzufriedenheit

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Viele Pflegerinnen und Pfleger können sich nicht vorstellen, ihren Beruf bis 65 auszuüben.
Foto: Fotolia, M_c_Kzenon

Für viele Beschäftigte ist die Ausübung ihres Berufs bis zum Pensionsalter kaum vorstellbar. Unternehmen müssen sich zukünftig mehr um Modelle „altersgerechten Arbeitens“ bemühen, fordert IFES-Geschäftsführer Reinhard Rams.

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„Die Flexilehre ist ein Einfallstor für prekäre Beschäftigung“

„Die Flexilehre ist ein Einfallstor für prekäre Beschäftigung“

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ÖGJ-Vorsitzende Susanne Hofer im Kompetenz-Interview
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Susanne Hofer ist die erste weibliche Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend ÖGJ. Im Kompetenz-Interview erklärt sie, warum sie weder die Pflegelehre noch die „Flexilehre“ für eine gute Idee hält.

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Österreichs Lehrlingspolitik: ein Herzstück der neuen ÖVP-Grünen Regierung?

Österreichs Lehrlingspolitik: ein Herzstück der neuen ÖVP-Grünen Regierung?

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Foto: Racle Fotodesign

Die neue Regierung scheint der Entwicklung der dualen Berufsausbildung einen besonderen Stellwert zu zuschreiben.

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Was sagt das Regierungsprogramm zur Pflege?

Was sagt das Regierungsprogramm zur Pflege?

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Foto: Pixel-Shot, Adobe Stock

Die GPA-djp-ExpertInnen haben sich genau angesehen, was im türkis-grünen Regierungsprogramm zum Thema Pflege drinsteht und was fehlt.

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Buchtipp: Wen kümmert's?

Buchtipp: Wen kümmert's?

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Grafik: GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit

In dem Sammelband kommen verschiedene AutorInnen zu einem brandaktuellen Thema zu Wort: zur ungleichen Verteilung der unbezahlten Versorgungsarbeit.

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Leistungssport Pflege

Leistungssport Pflege

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Fotos: links: iStock, rechts: Nurith Wagner-Strauss

Wer in der Pflege arbeiten möchte, muss körperlich fit, kommunikativ und empathisch sein. Portrait einer Berufsgruppe, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens braucht.

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Das war Türkis-Blau

Das war Türkis-Blau

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Bild: Adobe Stock

Die türkisblaue Bundesregierung trat im Dezember 2017 mit dem Vorhaben an, Österreich tiefgreifend zu verändern. Nach nicht einmal 2 Jahren ist die Regierung bereits Geschichte, die türkisblaue Politik hat jedoch bleibende Schäden hinterlassen und nahm bewusst eine Spaltung der Gesellschaft in Kauf. Eine Bilanz.

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Es braucht fantasievolle Modelle zur Bewältigung der Pflegeaufgaben

Es braucht fantasievolle Modelle zur Bewältigung der Pflegeaufgaben

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Tom Schmid ist Professor für Sozialpolitik und Pflegeexperte.
Foto: Nurith Wagner-Strauss

Pensionsexperte und Sozialwissenschafter Tom Schmid erklärt, warum eine Pflegeversicherung ohne Beitragserhöhung unrealistisch ist, warum ein steuerfinanziertes System langfristig günstiger ist und wie alternative Zukunftsmodelle zur Gestaltung der Pflege aussehen könnten.

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ÖVP-Pflegekonzept macht keinen Sinn

ÖVP-Pflegekonzept macht keinen Sinn

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Die ÖVP möchte der AUVA die Zuständigkeit für die Pflege übertragen. Damit würde die Pflege künftig im Rahmen der Sozialversicherung über Beiträge finanziert werden. Das löst bei fast allen anderen Akteuren Unverständnis aus.

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Faktencheck: Pflege und  Betreuung

Faktencheck: Pflege und Betreuung

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Laut Hochrechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) wächst der Bedarf an Pflegekräften bis zum Jahr 2030 um 39 Prozent und bis 2050 sogar um 127 Prozent. Im Jahr 2016 gab es in Österreich 63.000 Pflegekräfte. 2030 werden, um den Status quo zu halten, schon 87.000 Pflegerinnen und Pfleger notwendig sein, 2050 schon 150.000.
Grafik: GPA-djp

In den kommenden 30 Jahren wird die Anzahl pflegebedürftiger Menschen fast auf das Doppelte ansteigen. Unser Pflegesystem ist diesen Anforderungen nicht gewachsen. Wir liefern Daten und Fakten rund um das Thema Pflege und Betreuung und zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht.

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Erwünscht: Präzisions-Arbeitstakt ohne Gefühl

Erwünscht: Präzisions-Arbeitstakt ohne Gefühl

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Foto: Michael Mazohl

Reichlich Maßarbeit, schlechte Bezahlung. Die ArbeitnehmerInnen in der Sozialwirtschaft haben zwar ein gutes Image, doch niemand will sie adäquat entlohnen.

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Volkshilfe-Betriebsrätin Waltraud Stock und Pflegerin Daniela Dorn. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Mobile Pflege: Dienst an Körper und Seele

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Volkshilfe-Betriebsrätin Waltraud Stock und Pflegerin Daniela Dorn. Foto: Nurith Wagner-Strauss
Volkshilfe-Betriebsrätin Waltraud Stock und Pflegerin Daniela Dorn. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Mobile Pflege und Betreuung ist körperlich und geistig extrem fordernd und unvorhersehbar – trotzdem sind die Einsätze minutiös vorausgeplant.

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Illustration Peter M. Hoffmann

24-Stundenbetreung: Gut betreut aber schlecht geregelt.

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Illustration Peter M. Hoffmann
Illustration Peter M. Hoffmann

Etwa 64.000 PersonenbetreuerInnen, mehrheitlich Frauen aus Rumänien und der Slowakei kümmern sich um alte und kranke Menschen in Österreich. Als Selbstständige sind die BetreuerInnen bei Problemen mit den oft unseriösen Vermittlungsagenturen auf sich allein gestellt.

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Zahlreiche BetriebsrätInnen und Beschäftigte beteiligten sich an den Streiks und Demonstrationen im Sozialbereich. Foto: Willi Denk

Pflege ist emotionale und körperliche Schwerarbeit

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Zahlreiche BetriebsrätInnen und Beschäftigte beteiligten sich an den Streiks und Demonstrationen im Sozialbereich. Foto: Willi Denk
Zahlreiche BetriebsrätInnen und Beschäftigte beteiligten sich an den Streiks und Demonstrationen im Sozialbereich. Foto: Willi Denk

Ein neuer Kollektivvertrag bringt den Beschäftigten der Sozialwirtschaft ein beachtliches Gehaltsplus. Die 35-Stunden-Woche bleibt eine zentrale Forderung der GPA-djp, um die Pflegekräfte gesund und leistungsfähig zu erhalten.

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Teilzeitarbeit ist weiblich. Nur 10,7 Prozent der Männer, aber 48,1 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Männer nutzen die freie Zeit meist, um sich weiterzubilden. Frauen dagegen häufig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Ange­hörigen. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Teilzeit – Chance oder Falle?

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Teilzeitarbeit ist weiblich. Nur 10,7 Prozent der Männer, aber 48,1 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Männer nutzen die freie Zeit meist, um sich weiterzubilden. Frauen dagegen häufig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Ange­hörigen. Foto: Nurith Wagner-Strauss
Teilzeitarbeit ist weiblich. Nur 10,7 Prozent der Männer, aber 48,1 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Männer nutzen die freie Zeit meist, um sich weiterzubilden. Frauen dagegen häufig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Ange­hörigen. Foto: Nurith Wagner-Strauss

Viele nutzen Teilzeitarbeit zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, Pflege oder Weiterbildung. Andere würden gerne Vollzeit arbeiten, bekommen aber nur Teilzeitverträge.

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