2 Jahre Coronakrise – Zeit zur politischen Kurskorrektur?

2 Jahre Coronakrise – Zeit zur politischen Kurskorrektur?

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Wolfgang Greif, Leiter der Gewerkschaft GPA-Bildungsabteilung.
Foto: Daniel Novotny

„Sparen, wo’s nur geht, ist uncool geworden“ – mit diesem Satz brachte Wolfgang Greif, Leiter der GPA-Bildungsabteilung, vergangenen Dienstag eine These auf den Punkt: Durch die Ereignisse der letzten Jahre wären lang bestehende, neoliberale Dogmen ins Schleudern geraten.

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Der Inflationsschock

Der Inflationsschock

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Foto: Adobe Stock

Der vom russischen Präsidenten Putin initiierte Angriffskrieg auf die Ukraine erschüttert die ganze Welt und schafft in der Ukraine unermessliches Leid. Das volle Ausmaß der Folgen auf die Weltbevölkerung ist noch gar nicht abschätzbar. Eine negative Folge, die wir alle bereits jetzt sehr konkret spüren, ist eine immense Teuerungswelle, die schon vor dem Krieg ein großes Problem darstellte.

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Österreichs Superreiche besitzen bis zu 50 Prozent des Vermögens

Österreichs Superreiche besitzen bis zu 50 Prozent des Vermögens

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Eine neue Publikation der Österreichischen Nationalbank zeigt, dass die Vermögenskonzentration noch deutlich höher ist als bisher angenommen.

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Ungleichheit gefährdet die Demokratie

Ungleichheit gefährdet die Demokratie

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Foto: Adobe Stock

Menschen mit niedrigen Einkommen fühlen sich politisch nicht ausreichend vertreten, ihre Sorgen und Wünsche werden zu wenig ernst genommen. Viele driften ab in antidemokratische Einstellungen. Vermögende haben hingegen hohen Einfluss auf politische Entscheidungen. Wie können wir gegensteuern?

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Arbeitslosengeld rauf

Arbeitslosengeld rauf

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Initiative „Arbeitslosengeld rauf!“ sammelt Unterstützungserklärungen für ein höheres Arbeitslosengeld und will für ihr Volksbegehren mindestens 100.000 Unterschriften sammeln. Im Interview erklärt Mitinitiator Emmerich Tálos, wieso das Thema Arbeitslosigkeit uns alle etwas angeht.

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Bildungschancen: Nicht nur Geld wird vererbt

Bildungschancen: Nicht nur Geld wird vererbt

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Bildung und Beruf hängen nicht nur von persönlichen Vorlieben ab, sondern sehr stark von der sozialen Herkunft. Nicht alle Kinder haben von Beginn an die gleichen Chancen, denn das österreichische Bildungssystem erschwert die soziale Mobilität, erklärt Julia Hofmann von der AK Wien im Interview.

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„Kürzungen am Sozialstaat unnötig und destabilisierend“

„Kürzungen am Sozialstaat unnötig und destabilisierend“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Ökonomin Lea Steininger schätzt die aktuell höheren Inflationsraten als vorübergehend ein und spricht sich angesichts der Klimakrise für Investitionen und Konjunkturstabilisation aus. Die Idee, Kosten der Coronakrise durch sozialstaatliche Kürzungspolitik hereinbekommen zu wollen, hält sie für kontraproduktiv. Warum, verrät sie im Interview mit der KOMPETENZ.

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OECD spricht sich für (höhere) Erbschaftssteuern aus

OECD spricht sich für (höhere) Erbschaftssteuern aus

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Eine neue Studie der OECD kommt zum Ergebnis, dass Erbschafts- und Schenkungssteuern eine stärkere Rolle beim Abbau von sozialen Ungleichheiten zukommen könnte, und diese – gerade vor dem Hintergrund der enormen staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie – auch zur Entlastung der öffentlichen Haushalte beitragen würden. In Österreich ist die Erbschafts- und Schenkungssteuer 2008 ausgelaufen, es besteht daher dringender Handlungsbedarf.   

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Zeit für mehr Gerechtigkeit!

Zeit für mehr Gerechtigkeit!

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Die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA Barbara Teiber bei der Aktion für eine Millionärssteuer
am Ballhausplatz.

Foto: Daniel Novotny

Viel ist in letzter Zeit vom notwendigen Neuaufbau der Wirtschaft die Rede. Einig sind sich alle, dass die öffentliche Hand riesige Geldbeträge für Investitionen in die Hand nehmen muss.

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„Vermögenden wird in der Politik mehr Gehör geschenkt“

„Vermögenden wird in der Politik mehr Gehör geschenkt“

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Foto: Nurith Wagner-Strauss

Die Datenlage zur Vermögensverteilung in Österreich ist dürftig. Ökonomin Franziska Disslbacher ging der Sache auf die Spur. Ergebnis: Ein Prozent der Haushalte verfügt über 37 Prozent des Vermögens.

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„Die Lasten der Covid-Krise sind ungleich verteilt“

„Die Lasten der Covid-Krise sind ungleich verteilt“

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Foto: Daniel Shaked

Der Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit ist für Markus Marterbauer, Chefökonom der Arbeiterkammer, die zentrale Herausforderung bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Pandemie. Es gehe darum, Armut zu verhindern und Ungleichheit zu verringern.

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Corona lässt Arm und Reich noch weiter auseinanderdriften

Corona lässt Arm und Reich noch weiter auseinanderdriften

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Foto: Sonja Spitzer

Rekordwerte am Aktienmarkt, tiefer Einbruch in der Realwirtschaft verbunden mit historisch hoher Arbeitslosigkeit: Österreich ist gefordert „Vermögen oder Kapitaleinkommen stärker zu besteuern“, um der zunehmenden Einkommensungleichheit entgegen zu wirken, sagt Emanuel List, Ökonom an der Wiener Wirtschaftsuniversität.

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Wir brauchen eine Millionärssteuer – Jetzt!

Wir brauchen eine Millionärssteuer – Jetzt!

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Vermögen ist in Österreich extrem ungleich verteilt: Etwa 40 Milliardärshaushalte besitzen insgesamt mehr als 140 Milliarden Euro.
Foto: Daniel Shaked

Vor dem Hintergrund der enormen Kosten der staatlichen Hilfsmaßnahmen im Zuge der Corona-Krise und der Frage wer diese im Endeffekt bezahlen wird, ist die Forderung nach einer Millionärssteuer aktueller denn je. Diese würde zu mehr Steuergerechtigkeit führen und zudem ein erhebliches Steuermehraufkommen bringen, mit dem z.B. Investitionen in den Sozialstaat und zur Bekämpfung der Klimakrise finanziert werden könnten.

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Das Ungleichheitsvirus

Das Ungleichheitsvirus

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In Brasilien wird der Kontrast zwischen arm und reich besonders deutlich. Wer arm ist erholt sich nicht nur langsamer von der Wirtschaftskrise sondern hat auch ein höheres Risiko an Corona zu erkranken und zu sterben.
Foto: Adobe Stock

In einer Sammelstudie kommt die NGO OXFAM zum Schluss die Maßnahmen gegen die Coronakrise verschärfen die Armut. Was dagegen zu tun sei, sei längst bekannt.

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„Demokratieskepsis ist eine nachvollziehbare Reaktion der Benachteiligten“

„Demokratieskepsis ist eine nachvollziehbare Reaktion der Benachteiligten“

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Es besteht ein Zusammenhang zwischen Armutsbetroffenheit und Demokratieskepsis
Foto: Adobe Stock

Der Demokratiemonitor erfasst jährlich die Zustimmung der österreichischen Bevölkerung zur Demokratie. Die Studien-Autorin Martina Zandonella erklärt, was Menschen zweifeln lässt.

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"Alles ist unmöglich – bis man es macht."

„Alles ist unmöglich – bis man es macht.“

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Foto: Donau-Universität Krems

Die Politikwissenschafterin Ulrike Guérot beschreibt in ihrem neuen Buch „Nichts wird so bleiben, wie es war?“ die aktuelle Coronakrise als Chance. Mit ihr eröffne sich ein Fenster, das nicht nur Waren und Währung den gleichen rechtlichen Rahmen biete, sondern auch Europas BürgerInnen.

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Entwicklung bei Einkommen völlig aus der Balance

Entwicklung bei Einkommen völlig aus der Balance

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Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität zeigt, dass die Einkommen noch ungleicher verteilt sind, als bisher angenommen. Die Corona-Krise wird die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter aufgehen lassen.

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Für Umverteilung und Steuergerechtigkeit

Für Umverteilung und Steuergerechtigkeit

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Grafik: GPA-djp-Öffentlichkeitsarbeit

Die Corona-Pandemie hat zahlreiche Regierungen gezwungen ihre Geldbörserl weit zu öffnen und Milliardenbeträge auszustreuen. So sollte ein völliger Wirtschaftskollaps verhindert werden. Schon jetzt wird darüber diskutiert, wer dafür später die Rechnung bezahlen soll.

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Ungleichheit bei Einkommen schlimmer als gedacht

Ungleichheit bei Einkommen schlimmer als gedacht

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Foto: Suzy Hazelwood von Pexels

Eine aktuelle Studie der Wiener Wirtschaftsuniversität zeigt, dass für den Großteil der ÖsterreicherInnen das reale Einkommen zwischen 2004 und 2016 stagnierte. Besonders Junge haben zu kämpfen.

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Eine Pandemie der Armut verhindern

Eine Pandemie der Armut verhindern

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Foto: Adobe Stock


Hilfsorganisationen schlagen Alarm: Wer schon vor Corona arm war, den trifft die Krise mit voller Wucht. Und wer davor gerade so über die Runden kam, schafft es jetzt nicht mehr.

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„Alles tun, um die Erderwärmung zu bremsen – und die Menschen nicht auf der Strecke lassen“!

„Alles tun, um die Erderwärmung zu bremsen – und die Menschen nicht auf der Strecke lassen“!

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Foto: Johannes Gress

Geht Klimaschutz immer automatisch zu Lasten der Beschäftigten? Dieser weitverbreiteten These widerspricht Sylvia Leodolter vehement. Für Gewerkschaften müsse auch weiterhin „das gute Leben für Alle“ im Zentrum stehen – „das widerspricht sich nicht mit Klimaschutz!“, betont die Leiterin der Abteilung Umwelt und Verkehr der AK Wien.

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Eine Hängematte, die niemand spürt

Eine Hängematte, die niemand spürt

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Vor allem Mütter und Väter jonglieren unter schwierigen Rahmenbedingungen zwischen Kinderbetreuung, Heimunterricht und Beruf.

KURIER-Chefredakteurin Martina Salomon spricht in einem Leitartikel unter Berufung auf einen deutschen Sachbuchautor von „kollektiv verordnetem Ruhestand“ und warnt vor „Trägheit auf Seiten der Beschäftigten“.

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Millionäre wollen Steuern zahlen

Millionäre wollen Steuern zahlen

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Es gibt auch Millionärinnen und Millionäre, die gerne faire Steuern zahlen wollen – im Sinne der Allgemeinheit.
Foto: Daniel Shaked

„Menschlichkeit ist wichtiger als Geld“ sagen 83 MillionärInnen in einem offenen Brief. Sie fordern eine Reichensteuer, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren.

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Lehren aus der Corona-Krise

Lehren aus der Corona-Krise

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GPA-djp-vorsitzende Barbara Teiber informiert im Rahmen einer Pressekonferenz über die Ergebnisse einer IFES-Befragung.
Foto: GPA-djp-Öffentlichkeitsarbeit, Edgar Ketzer

Auch wenn die Covid-Infektionszahlen seit Wochen zurückgehen, sind die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie dramatisch. Um eine klare Sicht darauf zu erhalten, welche Sorgen und Ängste die Österreicherinnen und Österreicher aktuell beschäftigen, hat die GPA-djp das Meinungsforschungsinstitut IFES beauftragt, dazu eine Befragung durchzuführen.

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320 Superreiche besitzen 1/3 des gesamten österreichischen Vermögens

320 Superreiche besitzen 1/3 des gesamten österreichischen Vermögens

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Foto: Daniel Shaked

Für MilliardärInnen und Milliardäre war das Jahr 2019 ein Spitzenjahr. Weltweit legten die Vermögen um 10 Prozent auf 226,4 Billionen Dollar zu. In den Jahren davor lag das Wachstum im Schnitt bei 5 Prozent.

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